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Hofstetten Die Feier ist auf Herbst verschoben

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2016 wurde Helmut Rau (Dritter von links) in Hofstetten eine Schutzhütte gewidmet – als Dank für die jahrzehntelange Unterstützung. Damals sagte er, die Geste sei "schöner als das Bundesverdienstkreuz". Das Bild zeigt Rau mit seiner Frau Ulrike, den CDU-Ortsverbandsvorsitzenden Wilhelm Uhl (links) und den damaligen Bürgermeister Henry Heller bei der Eröffnung. Archivfoto: Störr Foto: Schwarzwälder Bote

Der Hofstetter CDU-Ortsverband feiert in diesem Jahr sein 60-jähriges Bestehen. Aufgrund der Corona-Krise wurden die ursprünglich für März geplanten Feierlichkeiten jetzt in den Herbst verschoben.

Hofstetten. Das Jubiläum zum 50-Jährigen des Ortsverbands war vor zehn Jahren mit der Nominierung des ehemaligen Kultusministers und damaligen Staatssekretärs Helmut Rau zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2011 in der Hofstetter Gemeindehalle groß gefeiert worden.

Verband setzt auf Kontinuität bei den Vorsitzenden

Aufgrund der engen Verbundenheit wird Helmut Rau nun auch beim 60. der Hofstetter CDU als Festredner eingeladen sein. Der Termin steht allerdings noch nicht fest, ebenso wenig wie für den geplanten Landtags-Besuch in Stuttgart mit Besichtigung der "Stuttgart 21"-Baustelle. "Aber wir werden das Jubiläum im kleinen Rahmen auf jeden Fall feiern", blickt Ortsvorsitzender Wilhelm Uhl voraus.

Er steht seit 21 Jahren an der Spitze der CDU und hat den Ortsverband maßgeblich geprägt. Außerdem engagiert er sich seit 20 Jahren im Hof­stetter Gemeinderat.

Große Veranstaltungen wie der Besuch von Friedrich Merz in Hofstetten zum Auftakt der Bundestagswahl 2002, verschiedene Wanderungen mit Ministern und Abgeordneten oder die großen Hochwasser-Ereignisse mit ihren immensen Schäden und dem Einsatz von Helmut Rau zur finanziellen Hilfe bei der Beseitigung fallen in die Ära Uhls. Der Neujahrsempfang des damaligen Kultusministers Rau und der Bundesministerin Annette Schavan wurde 2006 ebenso in Hofstetten ausgerichtet wie der CDU-Kreisparteitag oder der Auftakt zur Europa-Wahl mit Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble.

Wilhelm Uhl bewegt in 21 Jahren an der Spitze Vieles

Auch das Hofstetter BZ-Verfahren kam erst nach einem Gespräch im Stuttgarter Landtag mit Helmut Rau und Landwirtschaftsminister Peter Hauk ins Laufen.

Ganz nebenbei organisierte Wilhelm Uhl immer wieder Fahrten zum Bundestag nach Berlin oder organisierte Sommerfeste für die Ortsmitglieder. "Das größte Erlebnis war 2016 die viertägige Reise nach Rom, wo wir den Papst hautnah erlebt haben", bilanziert Wilhelm Uhl. Im gleichen Jahr wurde die Rau-Hütte oberhalb des Hofstetter Helgenrains eingeweiht, die in einer Gemeinschafts-Aktion der Gemeinde, der CDU und der Freien Wähler als Dank für die jahrzehntelange Unterstützung und enge Verbundenheit von Helmut Rau zu Hofstetten errichtet wurde.

Und die nächste Groß-Aktion steht dem Ortsverband auch schon ins Haus. Im kommenden Jahr wird der Christbaum vor der Landesvertretung Baden-Württembergs in Berlin aus Hofstetten kommen und pünktlich zum Beginn des Advents dort aufgestellt.

Am 14. November 1948 wurde der erste Gemeinderat der Nachkriegszeit gewählt. Von den abgegebenen 272 gültigen Stimmen entfielen 257 auf die CDU, die damit alle sechs Sitze bekam. Am 5. Dezember 1948 folgte die erste demokratische Bürgermeisterwahl, die Wendelin Krämer vom Hinterniederhof ins Amt brachte. Bei den folgenden Wahlen 1953 und 1959 waren alle Gemeinderäte von der CDU. Die eingeschriebenen Männer waren Albert Krämer, Josef Krämer, Franz-Josef Krämer, Hermann Uhl, Wendelin Krämer und Xaver Allgaier. Bis 1975 stellte ausschließlich die CDU den Hofstetter Gemeinderat, seit 1975 sind auch die Freien Wähler im Gremium vertreten. Am 10. April 1960 fand dann die Gründungsversammlung der Hofstetter CDU im Gasthaus Linde statt. Xaver Allgaier wurde Vorsitzender. Bis 1988 sollte er ein vorbildlicher Streiter für die CDU sein. 1986 erhielt er für seine Verdienste das Bundesverdienstkreuz am Bande. Auffallend wenig Wechsel gab es bei den Ortsvorsitzenden. Auf Xaver Allgaier folgte für zwei Jahre Armin Reich, sieben Jahre lang stand Bau-Unternehmer Josef Singler an der Spitze und nach dessen Tod übernahm Siegfried Krämer das Amt von Dezember 1997 bis März 1999 kommissarisch. Seit dem 26. März 1999 ist Wilhelm Uhl Vorsitzender des Ortsverbands, wenn ihn die Wahl damals auch überraschend getroffen hatte. Sein selbst erklärtes Ziel, die Zahl der Mitglieder deutlich zu erhöhen, hat Uhl erreicht. Bei der vergangenen Hauptversammlung zählte der Ortsverband 46 Mitglieder.

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