Die Stadt Hornberg im Ortenaukreis im Herbst 2019: 60 Jahre zuvor war die kleine Industriestadt im Schwarzwald Schauplatz eines grausamen Mordes an einer damals erst 18-Jährigen Friseurgehilfin. Der 23-Jährige Täter Heinrich Pommerenke wurde 1960 zu lebenslanger Zuchthausstrafe verurteilt. Der Mord an Karin Wälde war Teil einer der größten Verbrechensserien der Nachkriegszeit. Foto: Weimer

Der Hilfsarbeiter Heinrich Pommerenke wurde im Oktober 1960 zu sechsmal lebenslänglich verurteilt. Die kleine Industriestadt Hornberg hatte 1960 durch die schrecklichen Morde tragische Berühmtheit erlangt.

"Mit einem Übermaß an Schuld beladen" - so titelte der Schwarzwälder Bote am Montag, 24. Oktober 1960, genau zwei Tage nachdem das Freiburger Landgericht Heinrich Pommerenke aus dem mecklenburgischen Bentwisch bei Rostock zu insgesamt sechsmal lebenslänglich verurteilte. Die Liste seiner Straftaten ist lang. Von den 28 Verbrechen, für die das Gericht den damals 23-Jährigen zur Rechenschaft zog, waren es vier brutale Morde an jungen Frauen. Die Öffentlichkeit schrie nach der Wiedereinführung der Todesstrafe.

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