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Haslach i. K. Rinderzüchter planen eine Schau

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Die besten Betriebs-Leistungen hatten Klaus Duffner (von links), Zuchtleiter Franz Maus, Karl Fix, Robert Buchholz, Rudolf Grießbaum, Michael Müller und Franz Buchholz. Foto: Störr Foto: Schwarzwälder Bote

Die Vorderwälder-Rinderzüchter des Kinzigtals haben sich in der Hauptversammlung über neueste Zuchtergebnisse informiert. Im August findet nach fünfjähriger Pause wieder eine große Vorderwälder-Schau im Haslacher Klostergarten statt.

Haslach. Als Vorsitzender der Kinzigtäler Vorderwälder-Züchter berichtete Klaus Duffner von einem ruhigen Jahr. 2020 steht dem Verein am 23. August mit der Rinderschau im Klostergarten ein Großereignis ins Haus. "Eventuell werden wir die Schau in Verbindung mit einem Naturpark-Markt anbieten können", stellte Duffner in Aussicht. Allerdings würde sich das erst in einer Sitzung am 4. Februar entscheiden, in deren Verlauf Kulturamtsleiter Martin Schwendemann die Zu- oder Absage erhalte.

"Wenn der Naturpark-Markt kommt, kann man mit etwa 35 Ständen rechnen", blickte der Vorstand voraus. Diese würden dann rund ums Kloster positioniert. "Die Schau ziehen wird durch – ob mit oder ohne Markt", betonte Klaus Duffner. Es werde die Unterstützung aller Mitglieder benötigt. Zuchtleiter Franz Maus regte die Präsentation einer Mutterkuh samt Kälble an, bei der jüngsten Schau in Görschwihl sei das sehr gut angekommen.

Bürgermeister-Stellvertreter Frank Obert sagte die Unterstützung seitens der Stadt gerne zu. Er verwies auf den Wandel der Landwirtschaft und verglich: "1950 waren 25 Prozent der Arbeitsplätze in der Landwirtschaft zu finden – heute sind es 1,4 Prozent." Er habe hohen Respekt vor der Leistung, die von den Landwirten im Vollzeit-Job geleistet werde und verwies auf die Wertschätzung seitens der Kommunen durch entsprechende Förderungen. "Ich hoffe, dass der begonnene Dialog in der Gesellschaft dazu beitragen wird, dass die Arbeit entsprechend entlohnt und gewürdigt wird", endete Obert.

Seitens Schwarzwaldmilch informierte Anne Renner: "Man merkt immer mehr, wie selbst die Molkerei von den Verbrauchern angegriffen wird. Und das mit Argumenten, die weit weg von der Realität sind." Im vergangenen Jahr zählte die Molkerei 1031 Milcherzeuger, jetzt sind es etwa 950. "Jeder Milcherzeuger und jede Betriebs-Struktur sind für uns wichtig", erklärte Renner.

Absatz von "Schwarzwaldmilch" profitiert von der Klima-Debatte

Angeliefert wurden etwa 271 Millionen Kilo Milch. Im Absatz profitiere man von der aktuellen Klima-Debatte, bei der Bio-Milch habe es eine Steigerung um 25 Prozent und bei der Weidemilch um zehn Prozent gegeben. Auch der Zuwachs an Produkten im Glas sei um 40 Prozent deutlich angestiegen. "Es hat ein Umdenken stattgefunden", bilanzierte Anne Renner. Deshalb werde aktuell auch alle Bio-Milch angenommen, die bisherige Warteliste sei aufgelöst worden.

Seitens der ZG informierte Markus Rombach: "Die Kalk- und Düngerpreise sind weitestgehend unverändert bis leicht rückläufig." Beim konventionell angebauten Getreide sehe es nach einer leichten Steigerung aus, weil weltwirtschaftliche Zusammenhänge eine Rolle spielen. Im Bio-Sektor hänge sehr viel an der EU und es gebe viel Umstellungs-Ware, die auf den Markt schwemme. Trotzdem seien die Preise relativ hoch.

Ingrid Epting von der Rinderunion Baden-Württemberg brachte ihre Wertschätzung und Hochachtung für das auf den Höfen Geleistete zum Ausdruck. "Ich hoffe, dass wir der Gesellschaft, die uns vor sich her treibt, etwas entgegen setzen können."

Auffallen viel und lange wurdeunter den Landwirten diskutiert, bevor Zuchtleiter Franz Maus über die Milchleistungs-Entwicklung und die Parameter der Zucht referierte. "Mit Vorderwäldern in der Reinzucht bekommt man etwas Gescheites hin", brachte er es auf den Punkt.

Die Stallplakette für die beste Betriebs-Leistung des vergangenen Jahres erhielten die Milchvieh-Kooperation "Heidenhöfe" (6960 Kilo Milch), Karl Fix (6808 Kilo), Rudolf Grießbaum (6723), Franz Buchholz (6673), Michael Müller (6552, alle Mühlenbach) und der Haslacher Klaus Duffner (6552). Weitere Stallplaketten gab es für die Züchter von Kühen mit einer Lebens-Leistung von mehr als 50 000 Kilo Milch. Klaus Duffner für seine Kühe "Eva" und "Wanda", Rudolf Grießbaum für "Silke", Bernd Blum (Elzach) für die Kühe "Zensi" und "Biggi", Michael Schill (Prechtal) für "Leni", Georg Schwendemann (Zell) für "Feev", Gottfried Uhl (Fischerbach) für "Susi" und Matthias Wangler (Schuttertal) für die Kuh "Walleri".

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