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Haslach i. K. Musik und Mode fürs Waisenhaus

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Ein echter Hingucker waren die afrikanischen Gewänder, die während der Modeschau präsentiert wurden. Foto: Störr Foto: Schwarzwälder Bote

Mit einem bunten Abend hat die Internationale Jesus-Gemeinde aus Lahr für den Weiterbau des "House of Blessing" in Accra geworben. Das Waisenhaus ist im Rohbau fertig, für den weiteren Ausbau fehlt es am Geld.

Haslach. Als Initiatorin und Organisatorin stellte sich Monica Adakou Komey den Gästen kurz vor, als Monica Moser hatte sie 20 Jahre in Schnellingen gelebt. Seit gut zehn Jahren ist sie als Pastorin der Jesus Gemeinde tätig und hat jetzt eine Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen, um das Waisenhaus zu finanzieren. Und so begann der Abend mit einem Loblied der Gemeindemitglieder, dass Gott alles zum Guten wenden werde. Im anschließenden Gebet bedankte sich die Pastorin und bat um ein gutes Gelingen.

Afrikanisch temperamentvoll wurde es mit der Trommelgruppe um Monika Einhaus, die sich aus Mitgliedern der Formationen "Mo Una Casa" und "Rhythm Projekt" zusammensetzte. Beim Ghanaischen Rhythmus "Bomo Leo" wurde die einfache Melodie vom Publikum mitgesungen. "Der traditionelle Rhythmus wird besonders bei Festen in Ghana gespielt. Immer da, wo Menschen zusammenkommen, ist etwas los", erzählte Monika Einhaus aus eigener Erfahrung. "Makussa›, das Stück, in dem ein Volk um seinen sehr beliebten König trauert, habe sie im Senegal gelernt.

Musikalisch ging es in die Wüste und nach Hawaii, einzig der Aufforderung zum Mittanzen wollte das Publikum nicht folgen. Mit einer enormen Intensität und ordentliche Klangvolumen spielte die Trommelgruppe ihre Lieder, während Einhaus dazu die afrikanischen Lieder sang. Und dass sich selbst deutsche Lieder mit afrikanischem Rhythmus begleiten lassen, wurde eindrucksvoll bei den Capri-Fischern bewiesen.

Viel Applaus war der verdiente Lohn für die Musiker, die ihre Plätze für die ganze Farbenpracht der afrikanischen Stoffe frei machten. Gemeindemitglieder verwandelten die Bühne des Haslacher Pfarrheims in einen Laufsteg und präsentierten ihre Gewänder. Neben viel Beifall gab es am Ende Blumen für die Choreografin.

Und dann wurde es still, denn die Geschichte der kleinen Ruth-Blessing wurde aus ihrer eigenen Sicht erzählt. Berührend und mit brüchiger Stimme wurden die Armut der Mutter, das Kennenlernen mit Pastorin Monica, der Abtreibungsversuch und schließlich die dramatische Geburt mit dem Tod der Mutter geschildert. "Jetzt bin ich drei Jahre alt, habe jeden Tag zu essen und werde geliebt. Diese Frau hat den Wunsch, dass viele Kinder ein zuhause haben", endete die Erzählung.

Monica Adakou Komey erklärte: "Ich bin selbst in Afrika aufgewachsen, aber es ist mir nie aufgefallen, wie viel Armut es überall gibt." Mit dem Bau des Waisenhauses sollen künftig 50 Kinder ein Zuhause bekommen. "Helfen Sie mit, dass diesen Kindern eine Heimat gegeben werden kann", appellierte Moderatorin Abdallah.

Den ersten Beitrag leisteten die Männer der Lahrer Jesusgemeinde, sie überraschten Monica Adakou Komey mit einer Spende von 200 Euro. Schade war am Ende eigentlich nur, dass nicht mehr Gäste den Weg ins Haslacher Pfarrheim gefunden hatten.

Etwa 10 000 Euro fehlen zum Fertigbau des Waisenhauses, wie Initiatorin Monica Adakou Komey schätzt. Spenden sind auf das Konto DE50 6649 2700 0088 1647 09, BIC GENODE61KZT mit dem Verwendungszweck "Spende, House of Blessing" sehr willkommen. "Es werden keine Spendenbescheinigungen ausgestellt", informierte Moderatorin Irmgard Abdallah.

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