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Haslach i. K. Erst schnuppern, dann hüpfen

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Beim "Kanin-Hop"-Turnier galt es für die Kaninchen möglichst schnell und fehlerfrei durch den Parcours zu kommen. Foto: Störr Foto: Schwarzwälder-Bote

Haslach (stö). Sie heißen "Roxy", "Jack" und "Romeo", sind "Burgunder", "Holländer" oder "Zwergwidder" und treten mit ihren Besitzern in der jungen Sportart "Kanin-Hop" gegeneinander an. Am Samstag fand das erste Sport-Turnier des Kaninchenvereins Mittlerer Schwarzwald in der Haslacher Markthalle statt und wurde ein voller Erfolg.Die Regeln sind einfach: Das Kaninchen muss möglichst schnell und ohne Fehler über Hindernisse hüpfen. Eine Drehung, das Verlassen des grünen Teppichs und die Überschreitung der Zeit führt zum Ausscheiden. Hilfestellungen sind dagegen erlaubt und werden immer wieder nötig, wenn das Kaninchen so gar nicht über die Stangen hüpfen will.

Um die Kaninchen nach teilweise langen Anfahrtswegen wieder fit für zu machen, wurde in der Markthalle ein Trainingsplatz eingerichtet. Dort hoppeln die Kaninchen erst einmal vorsichtig an die Hindernisse heran, beschnuppern die kleinen Hürden und entschließen sich dann doch, darüber zu hüpfen. Nachdem die Kampfrichter Christian Ratgeb und Nadine Fehrenbach vom Kreisverband Württemberg-Hohenzollern die Papiere der Tiere überprüft hatten, begann das große Hüpfen. Entlang der Wettkampfstrecke hatten sich die Zuschauer ein Plätzchen gesucht und fieberten mit. Großer Applaus war den Kaninchen und ihren Besitzern sicher, wenn sie den Parcours fehlerfrei schafften. Nach dem ersten Durchgang ärgerte sich Philipp Pörtner aus Wahlschied im Saarland: "Naseweis wurde nur wegen dem Blitzlicht disqualifiziert." Er erklärt, dass die Kaninchen vom Blitzlicht der Kameras nicht nur geblendet, sondern blind werden können und die Orientierung verlieren. Sein "Naseweiß" hatte auf der Strecke umgedreht und fiel damit aus der Wertung.

Kira Kilian aus Weisweiler fand indes die Umstellung auf die Haslacher Hürden für ihre "Luna" recht groß. "Zuhause haben wir ganz andere Sportgeräte, die abgerundet und aus Plastik sind", berichtet die Zwölfjährige. In ihrem Heimatverein trainiert sie Sonntags morgens mit ihrer Häsin und "natürlich auch immer wieder zuhause". Am Rande des Wettbewerbs erzählt der äußerst erfahrene Hasen- und Hühnerzüchter Gerald Baumgärtner aus Rastatt von seinen Erfahrungen. Für ihn steht fest: "Die Tiere sollten so artgerecht wie möglich gehalten werden, dann müssen kaum Medikamente verabreicht werden."

Indes hüpfen die Kaninchen weiter über den Teppich, dieses Mal in der "Mittelschweren Klasse". "Nach den beiden Durchgängen werden sich die Kaninchen noch im Punktespringen messen", blickte Bärbel Lehmann als Kreisjugendleiterin des Verbands "Mittlerer Schwarzwald" und Organisatorin des Turniers voraus. Landesjugendleiter Jürgen Gläser aus Bruchsal war ebenfalls nach Haslach gekommen, um sich ein Bild von dem gelungenen Turnier zu machen. Zudem übernahm er die Siegerehrung der erfolgreichen "Athleten" mit Medaillen und Schleifen.

 
 

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Lisa Kleinberger

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