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Fischerbach Thema "Wolf" bewegt die Gemüter

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Die stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Kordula Kovac (Zweite von rechts) und Bürgermeister Thomas Schneider (links) gratulierten dem Vorstand mit (von links) Patrik Heizmann, Silvia Faißt, Rainer Schmid, Christine Aberle, Georg Schmid und Markus Schwendenmann. Foto: Beule Foto: Schwarzwälder Bote

Fischerbach - Georg Schmid ist neuer Vorsitzender des CDU-Ortsverbands Fischerbach. In der jüngsten Hauptversammlung haben die Mitglieder zudem eine leidenschaftliche Diskussion um aktuelle Themen wie etwa den Hebammenmangel und den Wolf geführt.

Die stellvertretende Vorsitzende Silvia Faißt leitete die Versammlung im Gasthaus Ochsen. Vorsitzender Urban Benz legte sein Amt aus beruflichen und privaten Gründen nieder. Im Vorstandsteam gab es darum einiges Stühlerücken (siehe Info).

Bürgermeister Thomas Schneider wünschte sich, dass nun mehr Kontinuität eintrete, denn die vergangenen Jahre seien durch personelle Wechsel geprägt gewesen. "Eine Partei lebt von Kontakten und Austausch", sagte er. Dafür brauche es aktive Mitglieder, die sich zum Beispiel im Gemeinderat in die Politik vor Ort einbringen. Dabei stimmte ihm auch die stellvertretende Kreisvorsitzende Kordula Kovac zu. Eine Partei lebe davon, dass sich die Mitglieder vor Ort engagieren, betonte sie. Der Ortsverband sei das Aushängeschild der Partei und der Zusammenhalt sehr wichtig. Für die Zukunft wünscht sich Kovac Veranstaltungen, die von mehreren Ortsverbänden gemeinsam getragen werden.

Dass der Ortsverband sehr umtriebig ist, zeigte der Jahresbericht. Während der Wahlen haben die Mitglieder Plakate aufgehängt und Flyer verteilt, so Faißt. Im September gab es Gemeindebesuche von Peter Weiß und Kovac. Zudem haben die Mitglieder verschiedene Versammlungen wie etwa den Parteitag besucht. Außerdem wurden während der Versammlung langjährige Mitglieder geehrt (wir berichten noch).

Eine bessere Versorgung mit Hebammen ist eines der Anliegen von Kovac. "Wer heute ein Kind bekommt, muss sehr weit fahren", sagte sie.

Die Offenhaltung der Landschaft sei durch den Wolf gefährdet, so Kovac. Sie wolle nicht falsch verstanden werden, sagte sie. "Ich will nicht, dass alle Wölfe abgeschossen werden, aber wir dürfen ihn auch nicht verklären." Einige der Mitglieder, die selbst Weidetiere haben, meldeten sich zu Wort und berichteten von Landstrichen, wo es aufgrund des Wolfes keine Landwirtschaft mehr gebe. "Die Menschen haben es aufgegeben, Tiere zu halten", berichtete ein Mitglied von einem Beispiel in der Schweiz. Der Wolf gehe den Weg des geringsten Widerstands – eingezäunte Wildtiere seien da ganz vorne. Sei er im Blutrausch werde er zum Serienkiller, wie das Geschehen in Bad Wildbad zeigte. Herdenschutzhunde und Sicherheitszäune seien keine akzeptablen Lösungen, so die Landwirte. Sie könnten die Gesellschaft nicht verstehen, die noch immer an das Märchen vom scheuen Wolf glauben. "Wir können den Wolf nicht mehr verbannen, sagte Schneider, "wir müssen uns damit abfinden, dass wir lernen müssen, mit dem Wolf umzugehen." Darin war sich auch die Versammlung einig: Der Wolf sei nicht mehr aufzuhalten, aber es brauche Maßnahmen, um die Population einzudämmen.

Der Vorstand des CDU-Ortsverbands Fischerbach besteht aus:

  Vorsitzende: Georg Schmid, Rainer Schmid

 Kasse: Silvia Faißt

  Schriftführer und Mitgliederbeauftragter: Patrik Heizmann

  Beisitzer: Christine Aberle, Markus Schwendenmann

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Charlotte Reinhard

Fax: 07832 9752-15

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