Friesenheim-Oberschopfheim - Nach dem gewaltsamen Tod eines 49-jährigen in der Nähe von Oberschopfheim ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft in alle Richtungen. Die 40 Beamten der Soko "Feld" gehen einer Vielzahl von Spuren und Hinweisen nach, die zur Lösung des Falles beitragen könnten. Sowohl das persönliche Umfeld des Getöteten, als auch seine Beziehungen in Rockerkreisen sind Gegenstand der Ermittlungen. Der Getötete soll Mitglied der "Hells Angels" gewesen sein und dem Chapter "Black Forest" angehört haben.

Der Tatort in der Nähe der "Leutkirche" wurde am Mittwoch von 20 Beamten der Bereitschaftspolizeidirektion Lahr weiträumig nach möglichen Spuren der Tat abgesucht. Vier Polizeitaucher der Deutsch-französischen Wasserschutzpolizeistation Kehl weiteten die Suche auf mehrere kleine Bachläufe am Ort des Geschehens aus. Gegenstände, die den Ermittlungsbehörden weitere Ermittlungsansätze liefern könnten, wurden aber nicht gefunden.

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Der 49-Jährige aus dem Raum Friesenheim war bisherigen Erkenntnissen zufolge regelmäßig im Bereich der "Leutkirche" mit  seinem schwarzen Rottweiler unterwegs. Polizei und Staatsanwaltschaft erhoffen sich daher Angaben weiterer Zeugen, die den Verstorbenen oder sein Fahrzeug in der Nähe des Tatortes gesehen haben.

Die Beamten der Soko stellen hierzu die folgenden Fragen:

- Wer hat das Opfer oder sein Fahrzeug am Montag, 26. November, gesehen?

- Wer hat am Montag, 26. November, zwischen 19 Uhr und Dienstagmorgen, 1 Uhr, Schüsse oder ähnliche Geräusche westlich von Oberschopfheim wahrgenommen?

- Wer hat im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge zwischen der Bundesstraße 3 bei Oberschopfheim und der Rheintalbahn gesehen?

Mitteilungen nimmt die Polizei unter Telefon 0781/21-0 entgegen.

Für anonyme Hinweise wurde ein vertrauliches Telefon unter der Rufnummer 0781/21-6666 eingerichtet.