21./22./23. Februar
: Das war am Wochenende in der Region los

Am Wochenende gab es in der Region wieder einiges zu erleben - vor allem in närrischer Hinsicht. In unserer Zusammenfassung gibt es eine Auswahl der Veranstaltungen.
Von
(red)
Oberndorf
Jetzt in der App anhören
  • Am Samstag fand der 26. Balinger Fackelumzug statt.

    Beck
  • Die Schramberger Narrenzunft hatte zum Zunftball geladen.

    Fritsche
  • Über 1200 Narren zogen am Samstag in der Abenddämmerung durch Stetten. Es war der erste Umzug der Schaiblin-Hexen seit mehr als zehn Jahren.

    Kost
  • Zu einem höchst sehenswerten Narrentreffen in Miniatur wurde am Samstag der Brauchtumsabend in Dormettingen.

    Schweizer
  • Lautstark und mit vielen, teilweise sehr kreativen Plakaten erhoben am Samstagvormittag gut 700 Menschen in Lahr ihre Stimme gegen rechts.

    Köhler
  • In Rötenberg wurde Hexenball gefeiert.

    Ziechaus
  • In Blumberg wurde Frauenfasnet gefeiert.

    Freitag
  • In Bösingen stand mal wieder die Geisternacht auf dem Programm.

    Hölsch
  • Zurück in die 80er-Jahre ging es beim Ball der Villinger Hexen.

    Heinig
  • Hoch her ging es bei der Prunksitzung in Geislingen.

    Marschal
  • Mehr als 10.000 Schaulustige verfolgten den Umzug in Freudenstadt.

    Schwark
  • Die Königsfelder Rotwald-Deifel hatten zum Jubiläumsumzug geladen.

    Hoffmann
1 / 12

Dieses Wochenende wurde nicht nur die Narrenzeit gefeiert - auch die Bundestagswahl in Deutschland stand am Sonntag auf dem Programm.

Was sonst noch geboten war? Wir haben einige Veranstaltungen zusammengetragen. 

Schwarzwald-Baar-Kreis

Zu ihrem traditionellen Zunftball hatte die Narrenzunft Furtwangen kurz vor den närrischen Tagen in die Festhalle eingeladen. Das Motto der Furtwanger Fasnet und damit auch des Zunftballs ist in diesem Jahr: „In Furtwangen sind Olympische Spiele, Diszipline git’s do viele…..“

Die Unterkirnacher Kieschtock-Zunft entführte das Publikum in der ausverkauften Schlossberghalle in eine Welt voller närrischer Höhepunkte. Mit mitreißenden Tänzen, humorvollen Büttenreden und stimmungsvoller Musik bot der Abend beste Fasnetsunterhaltung.

Närrisch hoch her ging es am Samstagabend in Riedöschingen. Beim Nachtumzug des Narrenvereins Blauer Stein zogen 20 Gruppen mit Narren und Musikern durchs Dorf.

Die Frauenfastnacht in Blumberg am Freitag war wieder ein voller Erfolg. Die Stadtkapelle hatte dazu alle Frauen aus der Stadt und den Ortsgemeinden eingeladen und diese waren der Einladung gerne gefolgt.

Den „Wettlauf gegen die Zeit“ hat sie eindeutig gewonnen! Die Villinger Hexenzunft begeisterte eine zweimal vollbesetzte Tonhalle mit ihrem Ballprogramm aus den 1980er-Jahren. Legendäre Hits spielten dabei eine entscheidende Rolle.

Wer schnörkellose Villinger Fasnet gesucht hat, war beim Rietball richtig. Bereits eine Stunde vor Programmbeginn war der „Schuppen“ Münsterzentrum voll.

Einen Höhepunkt nach dem anderen gab es beim Turnerball in Bad Dürrheim. Welcher der beste der 16 Programmpunkte war, bei dem 145 Akteure aktiv waren, lässt sich schwer sagen.

Wie versprochen war der Narrenabend der Schönwälder närrischen Vereine einmal mehr ein Erfolg – und restlos ausverkauft. Die Veranstaltung war ein unvergesslicher Abend mit viel Tanz, Musik und bester Unterhaltung.

Unter dem Motto „Weltall – Fischbach hebt ab“ stand der Zunftball der Narrenzunft Fischbach am Samstag in der gut besuchten Bodenackerhalle.

Bei frühlingshaften Temperaturen und unter Beobachtung vieler Zuschauer stellten die Tuninger Tännlegeister am Samstag den 20 Meter hohen Narrenbaum auf dem Dorfplatz auf. Damit sind sie nun endgültig parat für die anstehenden Hohen Tage.

Zu einer immer größeren Beliebtheit entpuppt sich der Ball der Musik- und Trachtenkapelle Obereschach zum Start der heimischen Fasnet.

Zum 70-Jährigen des SV Rietheim war das Disco-Ball-Fever beim Sportlerball im bestens Sinne epidemisch, in einer kuschlig vollen Turn- und Festhalle und bei bester Fasnetslaune.

Auf den Mars und den Mond und sogar in weit entfernte Galaxien fühlten sich die Besucher des ersten intergalaktischen Bräunlinger Zunftballs entführt. Sogar vom Liebesplanet Venus kamen aufdringliche Außerirdische und versuchten Bräunlingen einzunehmen.

Die Rotwald-Deifel feierten ihr 35-jähriges Bestehen mit einem großen Umzug. 57 Zünfte und fünf Musikgruppen waren der Einladung gefolgt. Sie machten den Kernort für einen Tag zur Fastnachtshochburg in der Gesamtgemeinde Königsfeld.

Bleiche Gesichter, blutige Hälse, Vampire, die aus Särgen steigen, Zombies, die zu den Klängen der Backstreet Boys tanzen: Die Narrenzunft Frohsinn in Donaueschingen zog beim diesjährigen Zunftball alle Register und nahm das Motto „Gruselnacht in Hanselvanien“ wörtlich. 

Wie versprochen war der Narrenabend der Schönwälder närrischen Vereine einmal mehr ein Erfolg – und restlos ausverkauft. 

Ausgelassen feierte die Narrenzunft Hüfingen ihren Zunftball mit 450 Besuchern in der Stadthalle. Bürgermeister Haas musste sein Fasnets-Wissen beweisen.

Kreis Rottweil

Beim Eschachsprung am Samstagnachmittag war Lackendorf komplett in närrischer Hand. Unter dem Motto „drei Zünfte, drei Freunde, ein Fest“ feierte die riesige Narrenschar der drei Zünfte Dunningen, Seedorf und Lackendorf nach dem Umzug ausgelassen im gesamten Ort.

Beste Stimmung herrschte beim Hexenball in Rötenbach. Viele Hexen- und Showtanzgruppen boten ein abwechslungsreiches Programm.

Der traditionelle Geisterumzug mit dem anschließendem Geisterball ist ein wichtiger und fester Bestandteil der Speckmockelzunft in Bösingen, der nicht mehr wegzudenken ist. Am Wochenende fand einmal wieder die Bösinger Geisternacht statt.

Zu seinem hundertjährigem Jubiläum stand der Schramberger Hansel ganz im Mittelpunkt des Zunftballs im Bärensaal. Sogar „Donald Trump“ hielt eine Rede.

Immer umfangreicher wird in jedem Jahr der Maschkerer-Abend der Narrenzunft Wellendingen, der erst vor wenigen Jahren ins Leben zurückgerufen wurde.

Mit einem rauschenden Fest feierten die Altoberndorfer Narren am Samstagabend in der Flößerhalle ihren 50. Geburtstag.

Fünf Schnurrgruppen des Narrenvereins Schenkenzell-Kaltbrunn traten am Samstagnachmittag und am Abend in fünf Schnurrbeizen auf. Sie hatten tolle Geschichten, Missgeschicke und Brecher im Gepäck.

Wie bunt und vielfältig Rottweil ist, das zeigte einmal mehr das „Demokratie.fest“ am Samstag. Das Bündnis „Rottweil bleibt bunt“ hatte in rekordverdächtiger Zeit ein tolles Programm auf die Beine gestellt, und das lockte viele Besucher in die Stadt.

Für den großen Umzug hatte die Broatschuazunft ideales Narrenwetter bestellt und bekommen. Der traditionelle Kanonenschlag verkündete: Es geht in Vöhringen los. 54 Narrenzünfte und Laufgruppen mit rund 2500 Hästrägern und 17 Wagen setzten sich nach und nach in Bewegung.

Zollernalbkreis

Balingen war am Samstag fest in Narrenhand: Nachmittags tobten die kleinen Narren bei der Kinderfasnet in der Volksbank-Messe, am Abend zogen Hexen und andere schaurige Gestalten mit Fackeln durch die Innenstadt.

Zur Kinderfasnet in der Volksbankmesse in Balingen strömten am Samstag Nachmittag Besucher aus dem gesamten Landkreis.  Es gab für jeden Geschmack das passende Angebot, wie die große Hüpfburg und Musik. 

Zu einem höchst sehenswerten Narrentreffen in Miniatur wurde der Brauchtumsabend am Samstag in Dormettingen. Die „Rutsch-Nomer“ hatten acht Zünfte zu Gast, darunter einige mit jahrhundertealter Tradition.

Allerbeste Stimmung herrschte am Freitag beim Hexenball in der Glückaufhalle mit dem die Stettener Schaiblin-Hexen das Fest zu ihrem 22. Geburtstag einläuteten. Am Samstag wurde der Schaiblin-Hexen-Geburtstag mit einem Umzug fortgesetzt. Über 1200 Narren zogen in der Abenddämmerung durch Stetten. Es war der erste Umzug der Schaiblin-Hexen seit mehr als zehn Jahren. 

Bei der Prunksitzung in Geislingen hielten die Büttenredner nicht nur der Bundesregierung den Spiegel vor, sondern kommentierten humoristisch das Stadtgeschehen. Die Tänzerinnen des Spandale-Ballets zeigten Tänze auf hohem Niveau.

Man soll ja die Feste feiern wie sie fallen. Genau das machte die Narrhalla Klein-Berlin und feierte mit einem Preistanzwettbewerb den 60. Geburtstag ihrer Prinzengarde sowie die 6-jährige Kooperation mit dem Elferrat Salmendingen und deren Prinzengarde in der Stadthalle Burladingen.

Perfektes Wetter und gut gelaunte Gäste: Die Michelezunft Hartheim hat bei besten Bedingungen ihr 30-jähriges Bestehen gefeiert – zusammen mit den Zünften der Narrenfreunde Heuberg.

Die Sonne mied den diesjährigen Fasnetsumzug in Binsdorf zwar, aber an Zuschauern entlang der Strecke mangelte es nicht.

Der traditionelle Sportlerball in der närrisch dekorierten Festhalle in Heiligenzimmern hielt auch in dieser Fasnet wieder, für was er seit Jahren steht: witziges Programm, ausgelassene Stimmung, volle Tanzbühne, volles Haus.

1200 Hästräger zogen am Sonntagmittag parallel zur Bundestagswahl durch die Rangendinger Straßen. Die Teilnehmer hatten sich dabei einiges einfallen lassen, um die vielen Zuschauer zu beeindrucken.

Fester Bestandteil der närrischen Zeit ist in Bisingen die Seniorenfasnet. Das Orga-Team hatte im katholischen Gemeindezentrum nicht nur ein witziges Programm vorbereitet, sondern banden Bürgermeister Roman Weizenegger auch auf besondere Weise ein.

Kreis Freudenstadt

Mit Spannung wurden die fünf Schnurrgruppen in den drei Lokalen Vor Seebach, Kurhaus und Alte Tränke in Bad Rippoldsau erwartet. Die Stimmung in den vollen Stuben war von Anfang an ausgelassen – und die Geschichten der Schnurranten konnten diese an einem ausgelassenen Abend noch steigern.

Wie immer auf der Erfolgspur ist die Empfinger Narrenzunft. Ihr traditioneller Bunter Abend, dieses Jahr zum 70. Mal nach der altbewährten Methode „Marke Eigenbau“, lockte viele Gäste in die Tälesee-Halle.

Mit einem großen Nachtumzug und einer Brauchtumsabend-Zeltparty sowie dem traditionellen Zunftmeisterempfang feierte die Dornstetter Narrenzunft ihr 33-jähriges Bestehen. Mehr als 1500 Hästräger feierten mit.

Beim Jubiläumsball der Lombaseggel Musig und dem Zunftball in Horb-Dettingen war die Zunftscheuer jeweils voll besetzt. Das Publikum erlebte närrisch-bunte und ausgelassene Programme mit viel Tanz, Musik und Komik.

Wenn’s um Fasnet geht, bekommen Kinder in Horb viel geboten. So auch bei der Kinderfasnet mit ihren vielen Programmpunkten.

Bis zu 11 000 Zuschauer strömten am Wochenende nach Freudenstadt, um beim großen Umzug der Freudenstädter Narrenzunft dabei zu sein. Später folgte der Zunftmeisterempfang.

Bei herrlichem Wetter zog ein bunter Lindwurm durch Dettingens Straßen. Die zahlreichen Zuschauer am Straßenrand konnten zweimal den Umzug genießen und diese Besonderheit gibt es in Schneckengraberhausen.

Ob Gesangseinlage, Tänze, Richter-Show oder Einzelauftritte, bei der Eutinger Fleckafasnet war am Samstag einiges geboten. Selbst Überraschungsgäste sorgten in der Eutinger Halle für ordentlich Stimmung.

Kreis Calw

Klarinettist Alexander Gorbachev und die Pianistin Julia-Laura Andrei präsentierten im Rahmen des Mindersbacher Kulturwinters Werke aus Klassik, Romantik und der Gegenwart. 

Trotz widriger Wetterbedingungen traten die Teilnehmer auch in diesem Jahr beim traditionellen Fassdaubenrennen in Bad Wildbad an. Max Hülsmann sicherte sich den Sieg – mit einer verdächtig schnellen Rekordzeit.

Ortenau

Gut eineinhalb Stunden dauerte die Demonstration gegen rechts auf dem Lahrer Rathausplatz am Samstag. Unter den 700 Menschen, die teilweise mit sehr kreativen Plakaten klare Kante gegen rechte Strömungen zeigten, waren mit auch einige Stadträte der SPD, Grünen und der Freien Wähler.

Jeweils 300 ausgelassen gestimmte Gäste strömten am Freitag und Samstag zum Narrenspiel der „Hoorig“ in die Ettenheimer Stadthalle. Das Motto lautete: „Endlich Kindergeburtstag!“ Aber auch zu anderen Themen gab es viel zu lachen und zu staunen.

Die Frauengemeinschaft Oberweier hat zum 48. Mal einen bunten Abend veranstaltet. Thema des Ganzen waren die Disziplinen rund um die antiken griechischen Spiele, die von den Darstellerinnen mit Witz und Selbstironie neu interpretiert wurden.

Ausnahmsweise wurde das Schnurren in Haslach auf den Samstag vorverlegt, was weder den Schnurrbeiträgen noch dem Besuch einen Abbruch tat. Mit spitzer Feder wurden die Missgeschicke der Mitbürger seziert – von aufgetauten Wurstsalat über verlorene Handys bis zu Philipp-Saar-Ampel.

Die Seelbacher Eulen haben es am Wochenende krachen lassen und für prächtige Laune gesorgt. Der für Sonntag geplante, große Umzug durch die Hauptstraße in Seelbach musste aufgrund der Bundestagswahl abgesagt werden. Auf Fastnacht, Hexen und allerlei närrisches Treiben wollten die Eulen dennoch nicht ganz verzichten.
 

Schwabo7 am Morgen
Montag - Sonntag um 6.30 Uhr
Starten Sie Montag bis Sonntag mit den wichtigsten Nachrichten des Tages kompakt zusammengefasst in den Tag.