22 Jahre Schaiblin-Hexen
: In Stetten übernehmen die Narren das Kommando

So muss Fasnet sein: Über 1200 Narren zogen am Samstag in der Abenddämmerung durch Stetten. Es war der erste Umzug der Schaiblin-Hexen seit mehr als zehn Jahren.
Von
Thomas Kost
Oberndorf
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Das Geburtstagskind mit allen seinen Maskengruppen.

Kost/Kost

Die Narren teilten sich in 26 Gruppen auf und angeführt wurde der Umzug vor gut 1000 Zuschauern natürlich vom Geburtstagskind selbst. Die Schaiblin-Hexen – dieses Jahr 22 geworden – marschierten vorneweg, erstmals bei einem Umzug auf heimatlichem Boden dabei waren auch die erst in diesem Jahr vorgestellten neuen Figuren der Sühnekreuz-Bettlerin und des Büttels.

Auch viele Haigerlocher Narrenvereine am Start

Danach folgte der zweite Stettener Narrenverein, die Salzschlecker in Begleitung des Fanfarenzuges. Die Stettener Lompa-Kabell war natürlich auch mit von der Partie, sie hatte schon beim Zunftmeisterempfang gespielt der dem Umzug voranging. Danach folgte eine bunte Mischung aus Narrenvereinen aus der näheren und weiteren Umgebung.

Aus der Stadt Haigerloch waren der Narrenverein Gruol mit all seinen Maskengruppen nach Stetten gekommen, aus Hart die Oachwald-Hexa und Speckfresser und aus Owingen fast der komplette Narrenverein mit seinen Füchsen und Fuchsgräbern. Angeführt wurden die Owinger wie immer von ihrem Fürstenpaar. Hoch von ihrer Burg herab grüßte das Fürstenpaar Felix I. und Ria I. das Narrenvolk.

Dazu gesellten sich in großer Zahl die Trillfinger Schantle und außerdem die Laibedal-Hexa aus Bad Imnau.

Narren aus der ganzen Region kommen nach Stetten

Und so ging es grad weiter. Die Dahlbach-Hexa aus Grosselfingen gaben sich ebenso ein Stelldichein beim Umzug der Schaiblin-Hexen wie die Hexengruppen aus Erlaheim, Täbingen, Geislingen, Bietenhausen, Nordstetten, Glatt oder Holzhausen. Dazu gesellten sich die Bisinger Butzen mit ihrer Kanone, die Waldschrate aus Bechtoldsweiler, der Narrenverein Rosenfeld, die Narrenzünfte aus Fischingen und Böhringen, die Narrenfreunde aus Mühlheim/Renfrizhausen und die Narrhalla aus Ringingen. Eher selten im Zollernalbkreis sieht man die Burgalai-Geister aus Wurmlingen bei Rottenburg oder die Narrenzunft Böhringen bei Rottweil.

Kommentiert wurde der bunte Zug von der Vorsitzenden der Schaiblin-Hexen, Tessa Pfeffer und Manuel Hauke, die sich mit ihren Mikrofonen mitten ins Narrentreiben stürzten.

Nach dem Umzug wird kräftig weitergefeiert

Nach gut einer Stunde war das launige närrische Treiben auf den Straßen vorbei, nicht aber die Fasnet der Schaiblin-Hexen: an den zahlreichen geöffneten Ständen und Besenwirtschaften wurde noch lange fröhlich weitergefeiert. Viele zog es auch in die Glückauf-Halle. Dort sorgten die Tanzgarden aus Böhringen, Fischingen und Mühlheim/Renfrizhausen noch einmal für richtig Action.

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