Fasnet in Obereschach: Eintauchen in Unterwasserwelten

Mit einem tollen Tanz eröffneten die Kinder der Trachtentanzgruppe den Musikerball in der Obereschacher Festhalle.
Kurt WeißSo war die Festhalle bereits eine Stunde vor Beginn des Programms restlos belegt und es herrschte eine ausgelassene Stimmung unter den Gästen, die größtenteils ihre Verkleidung dem Motto „Unterwasserwelt“ angepasst hatten.
Als dann die Kapelle als Eschachtaucher unter der Leitung von Thomas Haberer in die Halle einzog, stieg die Stimmung noch einmal gewaltig, und dies zu Recht. Verstand sie es doch immer wieder, während den einzelnen Programmpunkten mit ihren Hits die Stimmung am Brodeln zu halten.
Dafür sorgten aber auch die beiden Ansager Markus Laufer und Tobias Leiber, die gekonnt und humorvoll durch das Programm führten. Als Angler förderten sie sogar einen neuen Grundsteuerbescheid für das Gewässer aus der Eschach.
Ein Tauchertanz
Zum Auftakt des kurzweiligen Programms legten die Kinder der Trachtentanzgruppe getreu dem Motto einen Tauchertanz aufs Parkett, der so begeisterte, dass sie diesen noch einmal aufführen mussten.
Nicht mehr wegzudenken aus dem Programm sind Vater Thomas Rödel mit seinen Söhnen Kai, Jahn und Ben als Familie Narr, die es wieder humorvoll verstanden, nicht nur die eigene Familie, sondern auch den einen oder anderen Zeitgenossen auf die Schippe zu nehmen.

Mit einem begeisternden Tanz konnten die Musikermädels beim Musikerball in Obereschach aufwarten.
Foto: Kurt WeißAber auch Mitglieder der Jugendkapelle verstanden es hervorragend, mit ihrem Sketch über eine Korallenriff-Party das Publikum zu begeistern. Dies gelang aber auch einer Feuerwehrkapelle, bestehend auch aktiven Musikern mit ihrem Auftritt, der mit humorvollen Trinksprüchen und einem Loblied auf die schwäbische Bierbrauerkunst bestückt war.
Auch die Musikermädels legten als Unterwassertiere einen tollen Tanz aufs Parkett, der mit so vielen Zugabe-Rufen bedacht wurde, dass sie diesen noch einmal aufführen mussten. Auch Thomas Rödel und Georg Weiß hatten als „Oberäschemer Motz-Bollä“ ihre Ohren nah am Dorfgeschehen und förderten die eine oder andere Anekdote über das Ortsgeschehen ans Tageslicht, bevor die Musikerjungs als Haifische einen krönenden Abschluss auf die Bühne zauberten.
So war es wieder erstaunlich, was ein Verein, der das ganze Jahr über mit Orchesterproben und Auftritten reichlich eingedeckt ist, zustande bringt, wenn alle zusammenstehen und mithelfen.