Umzug der Rotwald-Deifel
: Mehr als 2000 Narren erobern in bester Laune Königsfeld

Die Rotwald-Deifel feierten ihr 35-jähriges Bestehen mit einem großen Umzug. 57 Zünfte und fünf Musikgruppen waren der Einladung gefolgt. Sie machten den Kernort für einen Tag zur Fastnachtshochburg in der Gesamtgemeinde Königsfeld.
Von
Karlheinz Hoffmann
Oberndorf
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Als Gastgeberzunft beenden die Rotwald-Deifel als letzte Zunft den farbenfrohen Umzug am Sonntag in Königsfeld.

Karlheinz Hoffmann

Mit dem Zunftmeisterempfang im Haus des Gastes startete die Feier zum Jubiläum. Die Chefin der Rotwald-Deifel, Stefanie Maier, zeigte sich sehr erfreut über die riesige Resonanz bei den Teilnehmern. Weit mehr als 2000 Narren waren bei dem Umzug zu sehen. Bürgermeister Fritz Link begrüßte die Zunftmeister in Reimform und überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde.

Den Besuchern entlang der Umzugsstrecke, die in Teilen auch kostümiert vor Ort waren, bot sich bei bestem Wetter ein farbenfrohes Bild. Petrus schickte sogar noch Sonnenschein. Die Schätzungen reichten hier bis zu 3500 Besuchern, welche dicht gedrängt am Straßenrand standen.

31 Zünfte aus dem Badischen und 21 aus dem Württembergischen waren zu sehen. Hier hatten die Felsenteufel aus Bühlertal den weitesten Anfahrtsweg. Die Narrenzunft Schalksburg aus Albstadt kam ihr am nächsten. Von der Schweizer Grenze war die Pfetzerzunft aus Zollhaus-Randen zu Gast. Neben vielen bekannten Zünften gab es mit der Hexenclique Schofstrizis St. Georgen, dem NV Immerfroh 1865 Wolterdingen, dem Waldgsindel aus Marbach und den Ammelbach-Hexen aus Weilersbach auch Gruppen zu sehen, die nicht so oft wahrgenommen werden. Unter anderem weilte die Narrenzunft Schiltach zum ersten Mal in Königsfeld.

Fünf Zünfte der Gesamtgemeinde bilden Schluss

Am Schluss, da kommen die Schönsten – so lautet ein alter Spruch. Hier hatten sich um den Musik- und Trachtenverein Neuhausen die fünf Zünfte aus der Gesamtgemeinde eingefunden – wie schon bei anderen Umzügen traten sie gemeinsam auf den Plan. Als Gastgeber bildeten die Rotwald-Deifel den Schluss. Claudia Durli und Sandra Gruber moderierten den Umzug.

Bürgermeister: gigantischer Umzug

Die Verantwortlichen zogen ein überwiegend positives Fazit. Sie dankten besonders dem DRK-Ortsverein Königsfeld für den Bereitschaftsdienst. Bürgermeister Fritz Link fand den Umzug gigantisch. Er fand, dass es durch die unterschiedlichen Gruppen ein tolles Bild abgaben. So war es ein würdiges Ereignis im Jubiläumsjahr der Gemeinde. Bernd Möller, Gemeinderat und Bürgermeister-Stellvertreter, sprach von einer starken Veranstaltung, die von ihrer Vielfalt lebte und nicht nur Hexen und Teufel zeigte. Für ihn sei es ein toller Erfolg.

Für die Verpflegung sorgten die Feuerwehrabteilung Königsfeld, der FC Königsfeld, der SV Buchenberg, die Vereinsgemeinschaft Erdmannsweiler, Oliveirinha Feinkost und die Rotwald-Deifel selbst.

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