Nordische Kombination: Nathalie Armbruster feiert eine coole Party

Nathalie Armbruster hatte trotz der Hitze in Bischofshofen Spaß. Jetzt will sie in Oberstdorf noch eine Schippe drauflegen.
FIS/NocoGirls/actionpress- Oberstdorf richtet den zweiten Stopp des Sommer-Grand-Prix in der Nordischen Kombination aus.
- Frauen starten Mittwoch um 18.00 Uhr mit dem Springen – 5 km Skiroller um 20.15 Uhr.
- Nathalie Armbruster freut sich auf Heimrennen, nach Hitze in Bischofshofen nun milderes Wetter.
- Konkurrenz stark: Ida Marie Hagen führt, Alexa Brabec glänzt auf der Schanze, Volavec und Gruber vorn.
- Armbruster sah Fortschritte in Bischofshofen und will in Oberstdorf daran anknüpfen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Auf die Hitze von Bischofshofen folgte für die Weltspitze der nordischen Kombinierer beim Heim-Sommer-Grand-Prix von Oberstdorf erst einmal am Dienstag ein Training unter regnerischen Bedingungen.
Für den Wettkampf am Mittwoch (Frauen: 18.00 Uhr Springen/20.15 Uhr 5 km Skiroller; Männer: 18.45/20.45) sehen die Wetterfrösche bisher zumindest keinen Regen vorher, allerdings klettern die Temperaturen tagsüber auch auf 27 Grad.
Hitze-Schlacht von Bischofshofen wirkt nach
„Gott sei Dank nicht ganz so heiß wie in Bischofshofen“, atmet Nathalie Armbruster aus Freudenstadt auf. Dort lag sie zur Abkühlung bei 35 bis 37 Grad schon mal zwischendurch komplett im Wasser. Und nachdem es auf der Schanze immer besser gelaufen ist, würde sie sicher unterschreiben, was Samstag-Siegerin Ida Marie Hagen sagte: „Es war natürlich wirklich heiß, aber auch super lustig.“
Und jetzt geht es weiter zur Party nach Oberstdorf. „Das wird megacool werden, die Stimmung ist da einfach wirklich grandios“, freut sich Armbruster und denkt zurück ans letzte Jahr, als sie in einem denkwürdigen Rennen den Grundstein zum Gewinn des Sommer-Grand-Prix’ legte.
Das wird dieses Mal schwieriger für die 19-Jährige, denn die Konkurrenz ist in Form. Neben Ida Marie Hagen („Ich bin wirklich happy, wie es gestartet ist“) legt die US-Amerikanerin Alexa Brabec eine atemberaubende Frühform auf der Schanze an den Tag („Es ist cool, die beste Springerin zu sein“).
Die Spitze rückt zusammen
Dazu sorgen Überraschungs-Sonntag-Siegerin Ema Volavec (Slowenien) und die Österreicherin Katharina Gruber für eine dichte Spitze, in die auch Nathalie Armbruster gehört. „Viel länger hätte das Rennen nicht mehr gehen dürfen“, gab die Sonntag-Dritte Katharina Gruber angesichts der heranrauschenden Freudenstädterin zu.
„Nathalie hat in der letzten Runde noch mal wirklich richtig Gas gegeben“, war Bundestrainer Florian Aichinger begeistert, „da hätten wir noch mal fast das Podest gemacht.“
In Oberstdorf winkt das Podest
Jetzt gilt es also im Allgäu – und als gutes Zeichen auf einer dem deutschen Team wohlbekannten Schanze. „Da geht es Schritt für Schritt in die richtige Richtung“, zog Nathalie Armbruster nach Tag 2 in Bischofshofen ein zufriedenes Fazit, „da versuche ich jetzt einfach weiterzumachen in Oberstdorf.“


