„Großes Glück“, dass er in Freiburg ist
: Was Julian Schuster und Vincenzo Grifo zu Atubolus Situation sagen

Runde zwei Wochen vor Ende des Transferfensters ist Noah Atubolu noch immer auf der Suche nach einem neuen Verein. Nach dem Testspiel des SC Freiburg äußerten sich Trainer Julian Schuster und Routinier Vincenzo Grifo zu der Situation.
Von
Felix Paschke
Freiburg
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Noah Atubolu

Noah Atubolu, hier beim Empfang nach dem Europa-League-Finale, ist weiterhin auf Vereinssuche.

Bernd Weißbrod/dpa
  • Noah Atubolu hat beim SC Freiburg kaum Aussicht auf Spielzeit und sucht einen neuen Verein.
  • Der Club verpflichtete zuvor Mio Backhaus als Nachfolger, Atubolus Vertrag läuft bis 2027.
  • Interessenten wurden genannt, doch es gibt nichts Konkretes – zuletzt Marseille oder Neapel.
  • Trainer Julian Schuster betont Unterstützung des Vereins und der Mannschaft in der Übergangsphase.
  • Team zeigte auf dem Trainingsplatz Applaus für Atubolu, Vincenzo Grifo rät zu Geduld.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Auch wenige Tage vor dem Pflichtspielstart in Deutschland und vielen anderen europäischen Topligen steht Torwart Noah Atubolu noch beim SC Freiburg unter Vertrag. Eine realistische Chance auf Spielzeit hat er bei seinem Heimatverein jedoch nicht, bereits vor Monaten hat der Sport-Club Mio Backhaus als Nachfolger verpflichtet.

Atubobu dagegen ist auf Vereinssuche, seinen bis 2027 laufenden Vertrag im Breisgau wollte er nicht verlängern. Gerüchte gab es bereits einige, bislang jedoch ist nichts Konkretes über Atubolus Zukunft bekannt.

Eintracht Frankfurt mit Interesse an Atubolu?

Zuletzt wurden Olympique Marseille oder der SSC Neapel als Interessenten gehandelt. Am Sonntagabend berichtete zudem der „Kicker“, dass der Bundesligist Eintracht Frankfurt Atubolu als „Wunschlösung“ im Tor auserkoren haben soll.

Klar, dass gut zwei Wochen vor Ende des Transferfensters auch die Situation des Freiburger Keepers bei der Saisoneröffnung am Samstag Thema war. „Ich glaube, er hat großes Glück, dass er beim SC Freiburg unter Vertrag steht. So wie alle damit umgehen, der gesamte Verein, die Spieler, die Mannschaft. Ich glaube, das machen nicht alle so“, sagte SC-Trainer Julian Schuster über die Situation.

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Bemerkenswerte Situation auf dem Trainingsplatz

Man stehe nach wie vor an seiner Seite und sei für ihn da – „auch in der jetzigen Situation“, so Schuster weiter. „Und dann schauen wir eben, wie es weitergeht.“ In der Zwischenzeit ist Atubolu weiterhin dabei.

„Es kann sich manchmal ein bisschen ziehen, kann aber auch relativ schnell gehen.“
Vincenzo Grifo
Rekordtorschütze des SC Freiburg über den Transfermarkt

Auf dem Trainingsplatz soll es zuletzt zu einer bemerkenswerten Situation gekommen sein: Als Atubolu bei einer gemeinsamen Übung mitmachte, gab es von den Freiburger Teamkollegen Applaus für das Eigengewächs. „Das ist das Besondere an dieser Mannschaft, dass sie eben genau dieses Fingerspitzengefühl dann auch hat“, sagte Schuster zu dieser Situation. Und: „Aber wie es auch Atu macht, ist auch nicht selbstverständlich.“

Vincenzo Grifo wechselte 2019 am Deadline Day

Dass man auf dem Transfermarkt manchmal Geduld braucht, weiß auch Vincenzo Grifo aus eigener Erfahrung. 2019 wechselte er erst am Deadline Day fest zum SC Freiburg. „Wir wissen ja, wie es im Fußball ist“, sagte er am Samstag zur Situation rund um Noah Atubolu.

„Es kann sich manchmal ein bisschen ziehen, kann aber auch relativ schnell gehen. Deswegen bin ich da ganz zuversichtlich, dass das definitiv noch was wird“, so der Rekordtorschütze der Freiburger.

Ganz normaler Umgang zwischen Atubolu und den Kollegen

Im Umgang mit Atubolu ändere sich für ihn und seine Mannschaftskollegen durch die Hängepartie nichts. „Solange er hier ist, ist er ein Teil von uns und wird es auch immer bleiben – auch wenn er dann mal weg ist“, sagte Grifo.