Neuzugang des SC Freiburg
: Mio Backhaus ist die Nummer eins im Tor – und im „Nebenjob“ Dolmetscher

Beim Trainingsauftakt des SC Freiburg war auch  Mio Backhaus erstmals in Aktion. Der Schlussmann ist die neue Nummer 1 im Tor der Breisgauer – und ist dank seiner Sprachkenntnisse auch als Dolmetscher gefragt.
Von
Felix Paschke
Freiburg
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Das neue Freiburger Torwarttrio bei der Arbeit: Mio Backhaus (von links), Janik Huth und Florian Müller.

Das neue Freiburger Torwarttrio bei der Arbeit: Mio Backhaus (von links), Jannik Huth und Florian Müller.

Felix Paschke
  • Mio Backhaus ist beim SC Freiburg die neue Nummer 1 im Tor – Trainingsstart erfolgt.
  • Der 22-Jährige kam von Werder Bremen; die Ablöse liegt bei kolportierten zwölf Millionen Euro.
  • Er sieht den Leistungsdruck positiv und denkt „Spiel für Spiel“, zunächst Fokus auf Vorbereitung.
  • Kuriose Lage: Ex-Eins Noah Atubolu trainierte individuell, ein Abgang gilt als wahrscheinlich.
  • Backhaus hilft als Deutsch-Japaner als Dolmetscher für Suzuki, Yamamoto und Goto; Aussprachen wurden erklärt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Transfersommer des SC Freiburg dürfte rekordverdächtig werden: Neben den mutmaßlichen Gesamteinnahmen, die in neue Sphären vorstoßen, hat der Verein auch auf der Zugangsseite einen neuen Rekordtransfer. Torwart Mio Backhaus kostete kolportierte zwölf Millionen Euro, durch Boni könnte diese Summe noch ansteigen.

Am Sonntag ist der Keeper mit seinem neuen Verein in die Sommervorbereitung gestartet. Und klar ist: Backhaus soll die Nummer eins sein. „Ich habe das Gefühl, alle sind glücklich, dass ich hier bin, und alle vertrauen mir – das möchte ich auch zurückzahlen“, sagt der 22-Jährige, der im Sommer von Werder Bremen nach Freiburg wechselte.

Mit den Norddeutschen spielte er in der vergangenen Saison gegen den Abstieg. Im Breisgau ist die Erwartungshaltung von außen in den vergangenen Jahren dagegen deutlich gestiegen, manch ein Fan träumt gar von der Champions League. Zusätzlichen Druck verspürt der Neuzugang deshalb jedoch nicht.

Druck gehört für Backhaus dazu

„Ich glaube, solange man im Fußball ist, gehört ein gewisser Leistungsdruck immer dazu. Und ich glaube, deswegen ist das etwas Cooles, wenn die Erwartungshaltung hoch ist“, sagte Backhaus nach seinem ersten Training als Spieler des SC Freiburg.

Dieses absolvierte er gemeinsam mit Florian Müller und Jannik Huth. Sein Vorgänger als Nummer 1, Noah Atubolu, blieb dem öffentlichen Trainingsauftakt fern und trainierte stattdessen individuell. Ein Abgang des SC-Eigengewächses gilt als wahrscheinlich, Gespräche laufen.

Kuriose Situation auf der Torwartposition

Noch aber steht der gebürtige Freiburger auch in der Kaderliste des SC Freiburg. Für Spannungen oder gar schlechte Stimmung sorgt diese ungewöhnliche Situation aber nicht. „Wir tragen beide dasselbe Wappen auf der Brust und sind ganz normale Teamkollegen. Ich habe ihm die Hand gegeben wie jedem anderen auch – es ist ein ganz normales Verhältnis“, sagte Backhaus.

Als Deutsch-Japaner auch als Dolmetscher gefragt

Er selbst wird in der kommenden Saison nicht nur als Torwart, sondern auch als Dolmetscher dem SC Freiburg helfen. Denn als Deutsch-Japaner spricht Backhaus beide Sprachen fließend. Eine Fähigkeit, die bei mittlerweile drei Japanern im Kader (Yuito Suzuki sowie die beiden Neuzugänge Rihito Yamamoto und Keisuke Goto) nicht zu unterschätzen ist. „Ich versuche, den Jungs ein bisschen zu helfen“, so Backhaus.

Der neue Keeper will von Spiel zu Spiel denken

Für ihn beginnt nun ein neuer Abschnitt in seiner Karriere. Allzu weit nach vorn wollte er jedoch nicht schauen. „Ich bin jemand, der schaut Spiel für Spiel“, sagte Backhaus. Zunächst steht für ihn die Vorbereitung im Fokus. „Dann die Testspiele, dann die ersten Pflichtspiele, und dann geht es Spiel für Spiel so weiter.“ Und bereits jetzt ist für ihn klar: „Ich versuche mein Ding zu machen.“

Aussprache der japanischen Namen

Den Trainingsauftakt nutzt der SC Freiburg auch, um die Aussprache der Vornamen der beiden japanischen Neuzugänge zu etablieren. Rihito Yamamoto reagiert auf „Lichto“ und Keisuke Goto auf „Keske“.

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