Wechseln zwei Youngster?
: So ist die Lage bei Noah Atubolu und Johan Manzambi vom SC Freiburg

Während die Fußballwelt auf die WM in Nordamerika blickt, bahnt sich beim SC Freiburg ein spannender Transfersommer an. Im Mittelpunkt: Noah Atubolu und Johan Manzambi.
Von
Felix Paschke
Freiburg
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SC Freiburg - SC Braga: 07.05.2026, Baden-Württemberg, Freiburg im Breisgau: Fußball, Männer: Europa League, SC Freiburg - SC Braga, K.o.-Runde, Halbfinale, Rückspiele, Europa Park Stadion. Johan Manzambi (SC Freiburg) feiert seinen Treffer zum 2:0. Foto: Tom Weller/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Mit seinen Leistungen in Bundesliga und Europa League hat sich Johan Manzambi vom SC Freiburg in den Fokus zahlreicher Topclubs gespielt.

Tom Weller/dpa
  • Freiburg plant den Torwartwechsel: Mio Backhaus kommt als neue Nummer eins von Werder Bremen.
  • Die Ablöse soll rund 12 Millionen Euro betragen – Vereinsrekord. Müller und Huth verlängern.
  • Noah Atubolu wird voraussichtlich im Sommer gehen. Ziel offen, Wunsch ist die Premier League.
  • Der Verein widerspricht Gerüchten über Respektlosigkeit und betont eine wertschätzende Kommunikation.
  • Auch Johan Manzambi steht im Fokus. Er bleibt vorerst, richtet den Blick jedoch auf die WM.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Manuel Neuer oder Oliver Baumann? Während Fußballdeutschland über die Torwartfrage in der deutschen Nationalmannschaft diskutiert, hat der SC Freiburg zwischen den Pfosten längst Fakten geschaffen. Mio Backhaus wurde als neue Nummer eins von Werder Bremen verpflichtet, die kolportierte Sockelablöse von rund 12 Millionen Euro macht ihn zum Freiburger Rekordtransfer. Dazu haben Florian Müller und Jannik Huth ihre Verträge verlängert.

Das heißt im Umkehrschluss: Die bisherige Nummer eins des SC Freiburg, Noah Atubolu, wird den Verein im Sommer aller Voraussicht nach verlassen. Wohin? Das ist derzeit noch völlig unklar. Weil bislang wenig über konkrete Interessenten bekannt ist, berichteten zuletzt Medien darüber, dass sich das Freiburger Eigengewächs „verzockt“ habe und ihm in der neuen Saison gar ein Tribünenplatz drohe. Der Spieler solle zudem „zu wenig respektvoll“ gegenüber dem Verein aufgetreten sein, hieß es.

Verein reagiert mit Statement auf die Gerüchte

Es folgte eine bemerkenswerte Reaktion des SC Freiburg in den sozialen Medien, in der man „etwas geraderücken“ wollte. „Entgegen der aktuellen Berichterstattung in einigen Medien betonen wir, dass die Kommunikation mit Atu von beidseitiger Wertschätzung, Respekt und Offenheit gekennzeichnet ist. So war’s bis zum heutigen Tag und so werden wir das auch in Zukunft halten“, schrieb der Verein – Atubolu teilte die Stellungnahme auf seinen Kanälen.

Dominoeffekt auf der Torwartposition?

Es dürfte in diesem Transfersommer also definitiv in der Personalie Atubolu Bewegung hineinkommen, speziell auf der Torwartposition löst oft ein internationaler Wechsel eine Art Dominoeffekt aus. Dass derzeit die ganze Fußballwelt nach Nordamerika auf die Weltmeisterschaft blickt, vereinfacht die Sache nicht. Atubolu, dessen Wunschziel die englische Premier League ist, dürfte also auch Geduld benötigen, schließlich schließt das Transferfenster erst am 1. September 2026. Dass es zum Äußersten kommt und die bisherige Freiburger Nummer eins im kommenden Jahr wirklich im Europa-Park-Stadion auf der Tribüne sitzt, erscheint derzeit extrem unwahrscheinlich.

SC Freiburg - Aston Villa: 20.05.2026, Türkei, Istanbul: Fußball, Männer: Europa League, SC Freiburg - Aston Villa, Finale, Tüpras Stadyumu (Istanbul). Torwart Noah Atubolu (SC Freiburg) kniet nach dem 0:2 auf dem Rasen. Foto: Mustafa Alkac/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Torwart Noah Atubolu wird den SC Freiburg aller Voraussicht nach im Sommer verlassen.

Mustafa Alkac/dpa

Atubolu ist dabei nicht der einzige Freiburger Youngster, um den es Gerüchte gibt: Auch Johan Manzambi, dessen Marktwert vom Portal „transfermarkt.de“ auf mittlerweile 50 Millionen Euro taxiert wird, steht im Fokus. Erst kürzlich beruhigte der Schweizer WM-Fahrer auf einer Pressekonferenz des Verbands die Freiburger Fans: Die SC-Anhänger müssen „keine Angst haben, weil ich bin noch ein Spieler von Freiburg“, sagte Manzambi.

Manzambis Fokus liegt auf der WM

Dass der Youngster, für den es international zahlreiche Interessenten geben dürfte, zuletzt seine Beratungsagentur gewechselt haben soll, könnte jedoch ein Indiz dafür sein, dass Manzambi den nächsten Schritt wagen will. Doch auch hier gilt: Ein schneller Transfer scheint ausgeschlossen, der Spieler selbst hatte zuletzt mehrfach betont, dass sein Fokus auf der WM mit der Schweiz liegt. Sollte Manzambi, dessen Vertrag noch bis 2030 läuft, wechseln, dürfte er zum neuen Freiburger Rekordabgang werden.

Schweizer startet am Samstag gegen Katar

Für den Spieler selbst ist dabei nach eigener Aussage ohnehin nicht wichtig, wo er spielt. „Egal welche Liga, ich will einfach Fußball spielen“, sagte er. Die nächste Chance dazu bekommt er nun auf der ganz großen Fußballbühne – bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko, die für die Schweiz am Samstag (21 Uhr/MEZ) mit dem Spiel gegen Katar startet. Nicht nur in Freiburg wird man genau hinschauen, wie sich der Senkrechtstarter des vergangenen Jahres bei seiner ersten WM schlägt.