Deadline Day rückt näher: Atubolu weiter auf Vereinssuche – Eintracht Frankfurt könnte eine Lösung sein

Noah Atubolu nach seinem bislang letzten Spiel für den SC Freiburg: Dem Europa-League-Finale gegen Aston Villa in Istanbul.
Robert Michael/dpa- Noah Atubolu sucht weiter einen neuen Klub, ein Topliga-Wechsel kam bisher nicht zustande.
- Eintracht Frankfurt prüft eine neue Nummer 1 im Tor – Atubolu gilt als mögliche Option.
- Beim SC Freiburg ist Mio Backhaus gesetzt; Atubolu trainiert mit, spielt aber keine Rolle.
- Marktwert laut Transfermarkt.de: 25 Mio. Euro, eine Ablöse wäre für Frankfurt ein Thema.
- Deadline Day ist am 1. September, bis 20 Uhr müssen alle Unterlagen unterschrieben sein.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am sogenannten „Deadline Day“, der in diesem Jahr am 1. September ist, geht es zuweilen hektisch zu – denn in Deutschland müssen um Punkt 20 Uhr alle Papiere unterschrieben sein. Gut eine Woche haben die Vereine also noch Zeit, um Spieler zu verpflichten – oder eben zu verkaufen.
Dass er sich mit der Frist beschäftigen muss, hätte Noah Atubolu vor einigen Monaten wohl selbst nicht gedacht. Denn schon lange ist klar, dass der Torwart den SC Freiburg verlassen will. Mit Mio Backhaus wurde längst ein Nachfolger verpflichtet, in Conference League und DFB-Pokal stand er bereits in zwei Pflichtspielen mit der Nummer 1 zwischen den Pfosten.
Und Atubolu? Der steht weiterhin bei seinem Jugendverein unter Vertrag und sieht sich nach einem neuen Arbeitgeber um. Eigentlich wollte der 24-Jährige in eine europäische Topliga – am liebsten die Premier League – wechseln. Richtig heiß wurde es jedoch nicht. Weil er unzufrieden mit seinen Beratern gewesen sein soll, soll er sich vor wenigen Tagen von seiner Agentur „Epic Sports“ aus Abu Dhabi getrennt haben.
Eintracht Frankfurt soll eine neue Nummer 1 suchen
Erst im Winter war Atubolu zu der Agentur gewechselt – einen Transfer in eine Topliga konnten ihm seine Berater jedoch offensichtlich nicht vermitteln. Stattdessen scheint es nun so, als könnte das Freiburger Eigengewächs in der Bundesliga bleiben. Eintracht Frankfurt soll auf der Suche nach einer neuen Nummer eins im Tor sein – weder mit Kauã Santos noch mit Michael Zetterer soll man am Main komplett zufrieden sein.
„Frankfurt ist natürlich ein sehr, sehr großer Verein in Deutschland. Von daher kann das eine Möglichkeit sein, dann eben auch da zwischen den Pfosten zu stehen“, sagte der Freiburger Trainer Julian Schuster nach dem klaren 5:1-Erfolg im DFB-Pokal gegen Fortuna Düsseldorf zur Personalie Atubolu.
Auch die Ablöse dürfte zum Thema werden
Allerdings: Für einen Wechsel von Atubolu nach Frankfurt muss noch einiges passieren. Dabei dürfte es auch ums Geld gehen. Laut dem Portal „Transfermarkt.de“ hat der Keeper einen Marktwert von 25 Millionen Euro. Selbst wenn der SC Freiburg den Hessen entgegenkäme, müsste die Eintracht tief in die Tasche greifen.
„Wir sind immer wieder im Austausch und integrieren ihn immer wieder auch bei uns dann entsprechend ins Training. Das ist unsere Aufgabe, unsere Pflicht, dann eben auch, wenn jemand unter Vertrag steht und das tut er“, sagte Schuster über Atubolu. Und: „Wir gucken, dass wir ihn auch entsprechend belasten und trainieren und dass er da auch auf einem guten Level ist.“
Erstes Pflichtspiel im eigenen Stadion am Donnerstag
In den sportlichen Planungen jedoch spielt Atubolu keine Rolle mehr. Auch am Donnerstag, wenn der SC Freiburg im Rückspiel gegen den FC Motherwell den Einzug in die Ligaphase perfekt machen will, wird wieder Mio Backhaus im Tor stehen. Es wird sein erstes Pflichtspiel vor heimischem Publikum, ehe dann am Sonntag sein Ex-Verein Werder Bremen zum Bundesliga-Start nach Freiburg kommt.


