Skispringen in Engelberg
: Höchststrafe für Luca Roth

Luca Roth hat in Engelberg seine Chance nicht nutzen können: Der Skispringer aus Meßstetten ist in der Quali von Engelberg ausgeschieden.
Von
Peter Flaig
Oberndorf
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Luca Roth muss am Samstag zuschauen.

Grzegorz Momot/dpa

Das Ende für den im Sommer so erfolgreichen Luca Roth kam schon vor dem Wettkampf: In der Qualifikation von Engelberg war sein Sprung auf 116,0 Meter zu wenig, um am Wettkampf teilnehmen zu können.

Kurios: Der qualifizierte Kanadier Mackenzie Boyd-Clowes sprang zwar dreieinhalb Meter kürzer, ist aber dennoch qualifiziert.

Denn die Windkompensation spielte eine große Rolle bei der Entscheidung. So hatte der nach Klingenthal erneut für das Weltcup-Team nominierte Luca Roth Pech, dass er wegen schlechten Windes zwar viele Windpunkte erhielt, die Konkurrenz aber bis zu zehn Zähler mehr.

Felix Hoffmann triumphiert

Die Quali gewonnen hat überraschend Felix Hoffmann – zusammen mit Roth im vergangenen Jahr noch im Continental-Cup unterwegs.

„Er springt einfach in überragender Form und hat ein tolles Flugsystem“, sagte Ex-Bundestrainer Werner Schuster bei Eurosport. Insgesamt gab es wieder einmal viele Disqualifikationen.

Vorfreude auf den Samstag

„Ich hatte schon gute Trainingssprünge gehabt, ich mag die Schanze und hoffe mal, im Wettkampf habe ich wieder einen guten Tag“, freut sich Hoffmann schon auf den Wettkampf am Samstag (16.00/ZDF und Eurosport). Luca Roth darf da nur zuschauen.

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