Umbau zur Ganztagsschule
: Hallerhöhe in Schwenningen wartet weiter auf wichtige Planer

Viel zu sehen ist von der Generalsanierung der Schwenninger Grundschule Hallerhöhe noch nicht. Hinter den Kulissen wird zwar geplant – doch an einigen Stellen hapert es.
Von
Mareike Kratt
Villingen-Schwenningen
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Das Bestandsgebäuder der Hallerhöhe ist inzwischen von Bauzäunen umgeben. Wann die Generalsanierung starten kann, ist aber noch nicht klar.

Das Bestandsgebäude der Hallerhöhe ist inzwischen von Bauzäunen umgeben. Wann die Generalsanierung starten kann, ist aber noch nicht klar.

Mareike Kratt
  • Umbau zur Ganztagsschule stockt: Planungen laufen, doch wichtige Gewerke fehlen.
  • Architekten und Landschaftsplaner sind beauftragt, Tragwerksplanung wurde entschieden.
  • HLS-Planung: Ein geeigneter Bieter gefunden, Vergabe an Planungsbüro Westhauser geplant.
  • Elektro- und Küchenplanung scheiterten erneut – nun freihändige Vergabe mit Vergleichsangeboten.
  • Ziel Fertigstellung zum Schuljahr 2027/28 ist fraglich, das Gebäude steht derzeit leer.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Mehrere Bauzäune umranken das Schulgebäude und den dazugehörigen Schulhof auf der Schwenninger Hallerhöhe. Schaut man genauer hin, sieht man an einer Stelle der Außenfassade unter dem Vordach bereits mehrere herausgerissene Bretter.

Hier, an jenem Ort, an dem vor einem Jahr die Wogen noch hochgeschlagen hatten, weil eine plötzliche Generalsanierung des Bestandsgebäudes den Neustart der Grundschule Hallerhöhe in dem Containerbau am Deutenberg notwendig gemacht hatte, ist vorübergehend wieder Ruhe eingekehrt.

Vor einigen Wochen sind die verbliebenen Schüler des Schulverbunds am Deutenberg, der sich derzeit ebenso noch in den Endzügen der Generalsanierung befindet, von der Hallerhöhe als Ausweichquartier wieder zurück ins Hauptgebäude gezogen, jetzt steht es erstmal leer.

Weichen werden gestellt

Doch die Weichen für eine Ertüchtigung und den Umbau des Gebäudes mit Baujahr 1977 zur Ganztagsschule werden derzeit gestellt: Erstmals nach Grundsatzbeschluss im Mai 2025 kam die Hallerhöhe im März für die Vergabe von Planungsleistungen wieder auf die Tagesordnung der städtischen Gremien. Im Zuge der Ertüchtigung sollen wesentliche gebäudetechnische Anlagen, etwa Sanitär-, Wärmeversorgungs- oder elektrotechnische Anlagen, erneuert werden, teilt die Verwaltung in ihrer Vorlage mit.

Darum soll es in der nächsten Sitzung des Technischen Ausschusses am Dienstag, 16. Juni, nochmals gehen. Denn während im Zuge der europaweiten Ausschreibung der Ingenieurleistungen bereits im März mit der Gebäudeplanung das hiesige Architekturbüro Schlenker Architekten, für die Freianlagenplanung das Landschaftsarchitekturbüro K3 Kuberczyk beauftragt werden konnte, und sich der Technische Ausschuss damals für das Büro Schweickhardt Erchinger aus Tuttlingen für die Tragwerksplanung entschieden hatte, mussten die Planung für Heizung, Lüftung und Sanitäranlagen (HLS) sowie die Elektro- und Küchenplanung erneut ausgeschrieben werden.

Erfolg nur bei einem Bieter

Mittlerweile konnte zumindest für die HLS-Planungsleistungen ein einziger, aber zumindest „wirtschaftlicher und geeigneter Bieter“, so die Verwaltung, gefunden werden: das Planungsbüro Westhauser aus Wurmlingen, für dessen Beauftragung mit einem Gesamthonorar von rund 118 000 Euro jetzt noch der Technische Ausschuss seine Zustimmung geben muss.

Mau sieht es hingegen bei den anderen Gewerken aus: Für die Elektroplanung konnte wieder keiner der beiden Bieter alle notwendigen Verfahrensanforderungen erfüllen, für die Küchenplanung wurde erneut kein Angebot abgegeben, heißt es in der Vorlage. Das bedeutet: Die noch ausstehenden Leistungen werden nun über eine „freihändige Vergabe mit Vergleichsangeboten erneut ausgeschrieben“.

Der Zeitplan

Das Ziel der Verwaltung, mit der Sanierung von Gebäude und Außenbereich bereits zum Schuljahr 2027/28 fertig zu sein, ist derzeit also fraglich.

Die neue Grundschule Hallerhöhe

Der Gemeinderat hatte sich im Mai 2025 nicht nur für eine Generalsanierung des Bestandsgebäudes Hallerhöhe, sondern auch für die Schul-Interimslösung im bestehenden Containerbau am Rand des Deutenberg-Sportplatzes entschieden. Dort hat die Grundschule im vergangenen September mit einer ersten Klasse ihren Betrieb aufgenommen, der nun peu à peu aufgestockt werden soll. So werden zum kommenden Schuljahr 2026/27 zwei erste Klassen starten. Die Spielgeräte auf dem neu gemachten Außenbereich des vorderen Containerzugs sollen später auf dem Außengelände der Hallerhöhe platziert werden.

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