Fußball-Landesliga: Derby-Time im Wolftal

Leon Weiß und der SV Oberwolfach freuen sich auf das elektrisierende Duell beim SV Schapbach.
Horst-Dieter Bayer- Derby am Samstag um 18.00 Uhr: SV Schapbach empfängt den SV Oberwolfach.
- Schapbach verlor in Rust nach 3:0-Führung noch 3:4, Oberwolfach siegte 5:2 in Oberkirch.
- SVO-Trainer Flaig mahnt Kompaktheit auf kleinem Platz – zweite Bälle werden wichtig.
- Pirmin Bonath glänzte zuletzt mit zwei Toren und zwei Vorlagen.
- Ausfälle bei Oberwolfach: Oliver Mai, Gabriel Schrempp, Julian Echle – Boser und Springmann zurück.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die „Generalprobe“ lief für die beiden Kontrahenten unterschiedlich. Während die Schapbacher beim Aufsteiger SV Rust trotz einer zwischenzeitlichen 3:0‑Führung am Ende noch mit 3:4 verloren, besiegten die Oberwolfacher den SV Oberkirch mit 5:2.
Gegen die Oberkircher musste die Elf des Trainerduos Jürgen Ehrhardt und Dirk Flaig erst kürzlich im Pokal ran. „Und es gab durchaus Parallelen zum Pokalspiel“, meint Flaig. „Der Gegner hat nie Ruhe gegeben, trotz Rückstands. Auch die schnellen Umschaltmomente waren immer gefährlich.“
Mit dem Start seiner Truppe ins Spiel war der Coach der Schwarz-Weißen nicht zufrieden. „Nach dem frühen Rückstand haben wir zunächst viele Chancen vergeben“, kritisiert er. „Aber wir sind ruhig geblieben, haben Druck gemacht und bis zur Pause auf 3:1 gestellt. Dafür gebührt der Mannschaft ein großes Lob.“
Jedoch folgte auch danach eine Phase, die Dirk Flaig gar nicht gefiel. „Kurz nach unserem 4:1 kriegen wir das 4:2 und verlieren daraufhin plötzlich unsere Kompaktheit. Wenn unser Torwart Mamadou Dogue nicht bravourös das 4:3, verhindert hätte, wäre das Spiel wieder völlig offen gewesen.“
Pirmin Bonath glänzt
Erst als der Spieler des Spiels, Pirmin Bonath (zwei Tore und zwei Vorlagen), zehn Minuten vor Schluss das sehenswerte 5:2 erzielte, war den Oberkirchern der Zahn gezogen. „Insgesamt aber war es ein verdienter Erfolg, wenn auch mit gelegentlichen Schwächeperioden“, zieht Trainer Dirk Flaig Bilanz.
Schwächeperioden dürfen sich die Oberwolfacher im nächsten Spiel keine erlauben, wenn sie im Derby beim heimstarken SV Schapbach bestehen wollen. Auf dem kleinen Platz rächen sich bereits kurze Aussetzer unter Umständen schnell.
Auch wird die Herangehensweise auf dem engen Spielfeld eine andere sein im Vergleich zu sonstigen SVO-Spielen.
Fußball „anders denken“
„In Schapbach muss man Fußball anders denken“, weiß Oberwolfachs Trainer Dirk Flaig. „Es geht zwar darum, den eigenen Spielstil nicht zu sehr zu verändern, um sich nicht seiner Stärken zu berauben, aber auch darum, die taktische Ausrichtung an den kleinen Platz anzupassen. Du musst außerdem 90 Minuten voll da sein und Kleinigkeiten sind oft spielentscheidend.“
Der Übungsleiter des SVO rechnet „mit vielen langen Bällen. Daher wird auch der Kampf um die zweiten Bälle mitentscheidend sein. Wir müssen gut gestaffelt stehen, um dem abschlussstarken Gegner nicht zu viele Chancen zu gewähren.“ Nach dem erfolgreichen Start mit sieben Punkten aus drei Spielen fährt der SV Oberwolfach zuversichtlich nach Schapbach.
Roman Boser kehrt zurück
Nicht mit dabei aufseiten der Gäste sind Oliver Mai (Urlaub), Gabriel Schrempp und Julian Echle (beide Knieprobleme). Dafür kehren Roman Boser (nach Urlaub) und Lukas Springmann (nach Verletzung) ins Aufgebot zurück.

