Was passiert mit Atubolu?: Der SC Freiburg und sein Transfersommer der Rekorde

Yannik Engelhardt wechselt zum SC Freiburg, der dadurch in diesem Transfersommer erneut einen Ausgabenrekord aufgestellt hat.
Jan Woitas/dpa- SC Freiburg erlebt einen Transfersommer mit Rekorden, getrieben durch Manzambi-Einnahmen.
- Der Verkauf an Aston Villa kann inklusive Boni bis zu 70 Millionen Euro bringen.
- Auf der Zugangsseite flossen laut Berichten bereits 36 Millionen Euro – Vereinsbestmarke.
- Yannik Engelhardt kehrt zurück, kommt von Como 1907 und war zuletzt in Mönchengladbach.
- Torwart Noah Atubolu gilt als Wechselkandidat, Premier-League-Klubs zeigen Interesse.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Schon jetzt ist klar: Dieser Transfersommer des SC Freiburg ist rekordverdächtig. Und das nicht nur aufgrund des Verkaufs von Johan Manzambi an Aston Villa, der inklusive Boni bis zu 70 Millionen Euro in die Kassen spült.
Auch auf der Zugangsseite haben die Verantwortlichen um Sportvorstand Jochen Saier einen neuen Vereinsrekord aufgestellt. Insgesamt bezahlte der SC Freiburg in diesem Sommer Berichten zufolge bereits 36 Millionen Euro für Neuzugänge – so viel wie nie zuvor. Mit gut 32 Millionen Euro hatte der Verein erst in der Vorsaison einen neuen Rekord aufgestellt.
Mio Backhaus, Keisuke Goto und Rihito Yamamoto wurden bereits vor dem Trainingsauftakt verpflichtet, am Samstag machte der Bundesligist zudem den Transfer von Yannik Engelhardt offiziell. Der Mittelfeldspieler kommt von Como 1907 in den Breisgau, wo er zwischen 2021 und 2023 bereits in der zweiten Mannschaft spielte.
Zuletzt von Como an Mönchengladbach verliehen
Zuletzt war Engelhardt an Borussia Mönchengladbach ausgeliehen und etablierte sich bei den „Fohlen“ in der ersten Elf. „Yannik hat in seiner ersten Phase beim SC sehr nachdrücklich auf sich aufmerksam gemacht. Er kann ein Spiel lesen und ist technisch sehr gut. Bei seinen beiden letzten Stationen waren vor allem die strukturgebenden Eigenschaften von ihm gefragt, die es jetzt mit seinen offensiven Möglichkeiten zu verbinden gilt“, umreißt Klemens Hartenbach, Sportdirektor des SC Freiburg, das Aufgabenprofil des Neuzugangs.

SC-Sportvorstand Jochen Saier und sein Team haben auch in diesem Jahr wieder früh Neuzugänge verpflichtet.
Harry Langer/dpaMit der Verpflichtung Engelhardts dürften die Planungen des SC Freiburg auf der Zugangsseite mehr oder weniger abgeschlossen sein. „Klar kann es immer noch mal die ein oder andere Veränderung geben über eine Vorbereitung. Aber erst mal würde ich sagen, dass wir sehr zufrieden auf den Kader blicken“, hatte Sportvorstand Saier bereits beim Trainingsauftakt gesagt. Mit dem Manzambi-Abgang hatte er zu diesem Zeitpunkt bereits gerechnet, die Rückkehr von Engelhardt dürfte die angekündigte Reaktion „im Zentrum“ sein.
Dass am Ende des Transferfensters noch alle Spieler, die derzeit im Training sind, auch beim SC Freiburg bleiben, ist höchst ungewiss. Vor allem Torwart Noah Atubolu ist ein heißer Wechselkandidat, alle Seiten rechnen mit einem Abgang. Allerdings: Bislang hat der Keeper noch keinen neuen Verein gefunden und trainiert daher noch mit den Freiburger Kollegen.

Noah Atubolu will den SC Freiburg in diesem Sommer verlassen.
Robert Michael/dpaBerichten zufolge gibt es jedoch in der Premier League Interessenten für Atubolu. Auch Manzambis neuer Club Aston Villa soll über das Freiburger Eigengewächs nachdenken. Noch jedoch ist der Europa-League-Sieger aus Birmingham im Tor mit Emiliano Martínez gut aufgestellt. Auch der AFC Bournemouth mit Neu-Trainer Marco Rose soll an dem 24-Jährigen interessiert sein.
Knackt der SC Freiburg die 100-Millionen-Euro-Marke?
Die Zeichen bei Atubolu stehen also klar auf Abschied: Ein Transfer würde den Freiburger Transfersommer noch rekordverdächtiger machen. Denn mutmaßlich würde dadurch die 100-Millionen-Euro-Marke bei den Einnahmen geknackt werden.

