Nach Sieg in Augsburg: Die Super-Joker des SC Freiburg und eine gute Nachricht für Jürgen Klopp

Cyriaque Irie (rechts) bejubelt gemeinsam mit Maximilian Eggestein seinen ersten Bundesliga-Treffer für den SC Freiburg.
Harry Langer/dpa- Freiburg dreht in Augsburg ein 0:1 und gewinnt nach Einwechslungen mit 2:1.
- Vier Joker entscheiden das Spiel: Matanović und Goto bereiten das 1:1 vor.
- Irié erzielt sein erstes Bundesliga-Tor – Grifo liefert die Vorlage zum 2:1.
- Gute Nachricht zu Philipp Treu: zeitnahe Rückkehr möglich, Conference League im Blick.
- Nations League im Fokus: Kaderbenennung am 5. November, Treu und Scherhant mit Chancen.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Ob Bundestrainer Jürgen Klopp vor seinem Besuch des Topspiels zwischen Bayern und Dortmund auch intensiv das Duell des SC Freiburg mit dem FC Augsburg beobachtet hat, ist nicht bekannt. Falls ja, dürfte er spätestens nach dem Spiel etwas beruhigter gewesen sein.
Nicht, weil der SC Freiburg trotz Rückstand und mäßiger Leistung in den ersten 60 Minuten das Spiel doch noch gewann. Sondern weil SC-Trainer Julian Schuster vorsichtige Entwarnung in Sachen Philipp Treu geben konnte. Der Rechtsverteidiger, der sich bei seinem Debüt in der Nationalmannschaft direkt in der Startelf festspielte, musste im DFB-Pokal unter der Woche verletzt ausgewechselt werden und fehlte in Augsburg.
Philipp Treu droht wohl kein längerer Ausfall
Die gute Nachricht für Schuster – und Bundestrainer Klopp: Eine allzu lange Zwangspause ist nicht zu erwarten, bereits in der Conference League am Donnerstag gegen Trabzonspor (Türkei) könnte Treu wieder dabei sein. Für die anstehenden Länderspiele Mitte November in der Nations League sollte der Rechtsverteidiger also ebenfalls wieder fit sein.
Dass der Freiburger erneut nominiert wird, scheint derzeit wahrscheinlich. Spätestens am Donnerstag wissen auch alle Bescheid: Denn am 5. November will Klopp seinen Kader für die zweite Länderspielpause der laufenden Saison bekannt geben. Neben Treu darf sich auch Derry Scherhant aus dem Freiburger Team berechtigte Hoffnungen machen, wieder eingeladen zu werden.
Gleich vier Joker an den Toren beteiligt
Scherhant hatte zuletzt das DFB-Pokalspiel gegen Wolfsburg angeschlagen verpasst, gegen Augsburg stand er wieder in der Startelf. Für Furore sorgten beim knappen 2:1-Auswärtssieg jedoch gleich vier Einwechselspieler, die das Spiel drehten. Bei der Pressekonferenz ließ Schuster bereits durchblicken, dass er erneut schwere Entscheidungen treffen musste.

Im DFB-Pokal musste Philipp Treu verletzt ausgewechselt werden, soll aber wohl nicht allzu lange ausfallen.
Philipp von Ditfurth/dpaSo saßen mit Igor Matanović und Keisuke Goto die beiden Torschützen von unter der Woche auf der Bank. Das 1:1 in der 66. Minute fiel dann aus einer Koproduktion eben dieser beiden Stürmer. Joker Cyriaque Irié köpfte nach einer Flanke des ebenfalls eingewechselten Vincenzo Grifo spät noch zum Sieg (86.).
Julian Schuster freut sich über „Impact“ der Joker
Für Irié, der nach schwierigem Start beim Sport-Club in dieser Saison immer besser in Tritt kommt, war es der erste Treffer in der Bundesliga. Der „Impact“ der Einwechselspieler sei der „Schlüssel“ zum Sieg gewesen, freute sich Schuster nach zuletzt zwei Niederlagen in der Liga (Leverkusen und Bayern) über drei Punkte.
Drei Punkte, durch die die Freiburger in der Bundesliga-Tabelle weiterhin erster Verfolger des Spitzenduos Bayern München und Borussia Dortmund bleiben. Beide haben nach dem 2:2 am Samstagabend 18 Punkte auf dem Konto, der SC Freiburg liegt mit 16 Zählern auf Rang drei und kann am Sonntag im Heimspiel diesen Platz vor der Länderspielpause festigen.
Zuvor steht in der englischen Woche jedoch das wichtige Spiel gegen Trabzonspor im Europapokal auf dem Plan. Bei seiner Aufstellung wird Schuster dabei erneut schwere Entscheidungen treffen müssen. Das Wissen, dass er sich in dieser Saison auf seine Joker verlassen kann, dürfte ihm jedoch sicherlich helfen.
Im Pokal auf den „Betze“
Frauen-Handball-Bundestrainer Markus Gaugisch bescherte dem SC Freiburg bei der Auslosung des Achtelfinals im DFB‑Pokal ein Auswärtsspiel auf dem Betzenberg. Weil der SC Freiburg in der Bundesliga zuvor sonntags gegen Leipzig ran muss, ist bereits klar, dass das Duell mit dem Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern am Mittwoch (2. Dezember) steigt. Die Anstoßzeit ist noch nicht bekannt.
