Deutsche Nationalmannschaft: Jürgen Klopp nominiert erneut Treu und Scherhant vom SC Freiburg

Derry Scherhant (links) und Philipp Treu vom SC Freiburg sind erneut für die deutsche Nationalmannschaft nominiert.
IMAGO/Chai v.d. Laage- Klopp nominiert erneut Philipp Treu und Derry Scherhant vom SC Freiburg für die Nations League.
- Treu ist nach Pokalblessur wieder fit – Trainer Schuster nennt ihn eine Option für die Startelf.
- Die Spiele gegen Serbien am 13. November und die Niederlande am 16. November gelten als wichtig.
- Scherhant überzeugte zum Saisonstart und feierte sein DFB-Debüt in der XXL-Pause im September.
- Nicht mehr dabei: Yannik Engelhardt und Max Rosenfelder, der Kader ist deutlich verkleinert.
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Die letzten Restzweifel wischte der SC Freiburg am Mittwoch weg. Rechtsverteidiger Philipp Treu, der in der vergangenen Woche im DFB-Pokal verletzt raus musste, ist wieder fit. „Er ist gesund und eine Option für die Startelf“, sagte Trainer Julian Schuster am Mittwochabend vor dem wichtigen Conference-League-Spiel gegen Trabzonspor am Donnerstagabend.
Bereits am Sonntag wartet dann in der Bundesliga Union Berlin – und danach die Nationalmannschaft. Denn der 25-Jährige, der in der XXL-Länderspielpause im September sein Debüt beim DFB gab, gehört erneut zum Aufgebot von Bundestrainer Jürgen Klopp. Das gab der Verband am Donnerstagvormittag bekannt.
Wichtige Spiele in der Nations League
Treu ist damit Teil des 24-köpfigen Aufgebots, in dem unter anderem auch Niclas Füllkrug von Werder Bremen steht, für die beiden wichtigen Nations-League-Spiele gegen Serbien (13. November) und die Niederlande (16. November). Nur zwei Siege helfen der DFB-Elf – und selbst das könnte für das Erreichen des Viertelfinals sogar zu wenig sein.
Treu, der mit 270 Minuten bislang die meiste Spielzeit in Klopps Amtszeit vorzuweisen hat, soll dabei mithelfen, es doch noch zu schaffen. Genau wie sein Vereinskollege Derry Scherhant. Der Flügelstürmer darf seinen 24. Geburtstag am Dienstag im Kreise der Nationalmannschaftskollegen feiern.

Steht mit der deutschen Nationalmannschaft unter Ergebnisdruck: Bundestrainer Jürgen Klopp.
Christian Charisius/dpaScherhant war vor allem zum Saisonstart beim SC Freiburg in bestechender Form. Auch dank seiner Leistungen standen die Breisgauer zwischenzeitlich in der Bundesliga ganz oben in der Tabelle.
Im DFB-Dress war Scherhant eine der Entdeckungen aus Klopps XXL-Kader Ende September und gehörte zu den auffälligsten Offensivakteuren. „Er ist ganz sicher für mich ein Kandidat auch für den kleineren Kader im November“, befand auch Rekordnationalspieler Lothar Matthäus. Dieser Empfehlung folgte Klopp nun.
In der zweiten Länderspielpause der Saison dagegen nicht mehr dabei sind die beiden Freiburger Yannik Engelhardt und Max Rosenfelder. Mittelfeldspieler Engelhardt, der im September von seiner Nominierung überrascht wurde, feierte gegen die Niederlande sein Debüt im DFB-Dress.
Engelhardt und Rosenfelder dieses Mal nicht nominiert
Angesichts der großen Konkurrenz im Mittelfeld und des deutlich verkleinerten Kaders verzichtet Klopp dieses Mal jedoch auf den SC‑Neuzugang. Auch Rosenfelder, der beim Sport-Club in der Innenverteidigung hinter Matthias Ginter und Philipp Lienhart derzeit nur die Nummer drei ist, wurde nicht nominiert.
