Wirtschaft unter Druck: Merz spricht vor Arbeitgebern – jetzt live

Auch 2026 spricht Bundeskanzler Friedrich Merz wieder beim Arbeitgebertag.
Fabian Sommer/dpaIm Mittelpunkt der Rede stehen die wirtschaftliche Lage Deutschlands, die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts und die Forderungen der Unternehmen nach weiteren Reformen. Die Arbeitgeber erwarten von der Bundesregierung konkrete Schritte zum Bürokratieabbau, zur Entlastung der Wirtschaft und zur Reform des Sozialstaats. Mit Spannung wird erwartet, welche Antworten Merz auf diese Forderungen gibt und welche politischen Schwerpunkte er setzt. Verfolgen Sie die Rede von Bundeskanzler Friedrich Merz hier live im Video.
Beim Deutschen Arbeitgebertag kommen Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verbänden zusammen, um über die Zukunft des Standorts Deutschland zu diskutieren. Im Mittelpunkt stehen in diesem Jahr vor allem die schwache wirtschaftliche Entwicklung, hohe Kosten für Unternehmen und die Frage, wie Deutschland wieder auf einen nachhaltigen Wachstumskurs gebracht werden kann.
Die Arbeitgeber drängen seit Längerem auf grundlegende Reformen. Sie fordern unter anderem einen konsequenten Abbau von Bürokratie, niedrigere Belastungen für Unternehmen sowie Veränderungen in der Arbeits- und Sozialpolitik. Auch der Fachkräftemangel, hohe Energiepreise und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft gehören zu den zentralen Herausforderungen.
Für Bundeskanzler Friedrich Merz ist der Auftritt eine Gelegenheit, den wirtschaftspolitischen Kurs seiner Bundesregierung zu erläutern und auf die Erwartungen der Unternehmen einzugehen. Dabei dürfte auch die Frage eine Rolle spielen, wie schnell angekündigte Reformen tatsächlich umgesetzt werden können. Die Arbeitgeber erwarten konkrete Fortschritte und verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen und Beschäftigung.
Im Anschluss an seine Rede ist ein Austausch mit Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger vorgesehen. Dabei dürfte es insbesondere um die Erwartungen der Wirtschaft an die Bundesregierung und mögliche weitere Reformschritte gehen.
