VS nach Landtagswahl: So zieht die CDU Bilanz zur Landtagswahl

Andreas Braun hat das Direktmandat für die CDU geholt.
PrivatDie CDU Villingen-Schwenningen zieht insgesamt eine positive Bilanz des Landtagswahlkampfs vor Ort.
Besonders der engagierte Einsatz zahlreicher ehrenamtlicher Helfer sowie die Rückgewinnung des Direktmandats werden als wichtige Erfolge gewertet.
Das ist das Ergebnis einer mitgliederoffenen Vorstandssitzung, an der unter anderem der Stadtverbandsvorsitzende Johannes Hellstern sowie Oberbürgermeister Jürgen Roth teilnahmen, heißt es in einer Pressemitteilung.
Trotz solider Ergebnisse im Stadtgebiet – mit 28,6 Prozent der Erststimmen vor der AfD (26,9 Prozent) sowie 27,3 Prozent der Zweitstimmen vor den Grünen (26,6 Prozent) – zeigen sich deutliche Unterschiede innerhalb der Stadt, so die CDU.
In einzelnen Stadtteilen wurden teils überdurchschnittliche Ergebnisse für die AfD festgestellt. Als wichtigen Erfolg wertet die CDU die Rückgewinnung des Direktmandats. Der Kandidat Andreas Braun wurde für seinen sehr engagierten Wahlkampf gewürdigt.
Junge Wahlgruppen erschließen
„Wir haben vor Ort ein engagiertes Ergebnis erzielt. Umso wichtiger ist es, die strategische Ausrichtung insgesamt klarer und durchgängiger zu gestalten“, so Hellstern. Besonders im digitalen Bereich sieht der Stadtverband Handlungsbedarf, ebenso bei der Ansprache jüngerer Wählergruppen.
Auch die Haushaltslage wurde thematisiert. Oberbürgermeister Roth berichtete von einer angespannten, aber stabilen Situation. Der CDU-Stadtverband unterstützt notwendige Einsparungen, betont jedoch zugleich die Bedeutung gezielter Investitionen, um langfristig Kosten zu senken und die Zukunftsfähigkeit der Stadt zu sichern.