Tag der Feuerwehr
: Unterkirnacher Feuerwehr zeigt, warum Wasser bei Fettbränden tabu ist

Beim Tag der Feuerwehr in Unterkirnach gab es für die Besucher einiges zu sehen. Neben musikalischer Unterhaltung und einer Fahrzeugschau sorgten verschiedene Brandvorführungen für eindrucksvolle Momente.
Von
Hella Schimkat
Unterkirnach
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Beim Tag der Feuerwehr in Unterkirnach wurde demonstriert, was passiert, wenn man brennendes Fett mit Wasser löscht.

Beim Tag der Feuerwehr in Unterkirnach wurde demonstriert, was passiert, wenn man brennendes Fett mit Wasser löscht.

Hella Schimkat
  • Tag der Feuerwehr in Unterkirnach: viele Besucher, Vorführungen und Fahrzeugschau.
  • Fettexplosion zeigte: Wasser auf brennendes Fett erzeugt riesige Flamme.
  • Weitere Warnungen betrafen Dosen im Feuer, Grillbrände und trockene Weihnachtsdeko.
  • Historik trifft Hightech – alter Spritzenwagen und Waldbrand-Tanklöschfahrzeug auf Unimog.
  • Bürgermeister dankte Einsatzkräften; Jugendfeuerwehr sucht Nachwuchs per Mail an j.repp@ffw-uk.de.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Tag der Feuerwehr in Unterkirnach wurde am vergangenen Sonntag sehr gut angenommen: Viele Besucher kamen auf den Mühlenplatz und schätzten sowohl das kulinarische Angebot, als auch das Programm.

Zu den angebotenen Vorführungen gehörten eine Fettexplosion, eine Dosenexplosion, ein Grillbrand und ein Weihnachtsbaumbrand. Die Fettexplosion wollten besonders viele Besucher sehen, denn die gab auch gewaltig etwas her.

Es brutzelte ein lockeres Feuer in einem Topf auf dem abgesperrten Gelände. „Wir befinden uns hier symbolisch in einer Küche, wo das Fett in der Pfanne schon brennt. Was machen wir jetzt?“, fragte der Feuerwehrmann. Den Deckel oder eine Decke draufzulegen, war schon mal eine gute Lösung. Dann kam jedoch die denkbar schlechteste Lösung: Wasser in die Pfanne schütten. Eine riesige Flamme schoss in die Höhe – die möchte niemand in seiner Küche haben.

Christian Kuner

Christian Kuner stellte beim Tag der Feuerwehr in Unterkirnach das Tanklöschfahrzeug Waldbrand vor.

Hella Schimkat

Auch Dosen dürfen nicht ins Feuer geworfen werden, so der Experte. Ebenso kann ein Grill schnell außer Kontrolle geraten. In der Weihnachtszeit lauern weitere Brandgefahren: Denn Weihnachtsbäume oder Adventskränze brennen ebenfalls gut. Nicht nur offene Kerzen stellen dabei eine Gefahr dar, auch Glühbirnen können sehr heiß werden und trockene Tannennadeln in Brand setzen, wurden die interessierten Zuschauer informiert.

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Musikverein spielt zum Frühshoppen

Der Musikverein Unterkirnach spielte am Tag der Feuerwehr zum Frühschoppen im Pavillon fetzige Unterhaltungsmusik. Schön aufgereiht standen die Löschfahrzeuge der Feuerwehr Unterkirnach auf dem Mühlenplatz. Der Spritzenwagen aus dem Jahr 1845 war ein besonderer Blickfang und lockte viele Bewunderer an. Er war vor Jahren von der Altersmannschaft liebevoll restauriert worden.

Dem historischen Spritzenwagen stand der Fortschritt gegenüber: Das Tanklöschfahrzeug, gebaut auf einem Unimog-Fahrgestell, ist nur für Waldbrände ausgestattet, steht in Schönwald und wurde von Christian Kuner und Andreas Faller vorgestellt. Sechs baugleiche Fahrzeuge gebe es in Baden-Württemberg, erläuterten die beiden Feuerwehrmänner. Der Tank fasst 3000 Liter, ein Brand werde aus dem fahrenden Fahrzeug bekämpft, 600 Meter Schlauch gehören dazu. Mit einer Wattiefe von 1,20 Metern könne das Fahrzeug auch in dieser Höhe im Wasser stehen, ohne dass es Schäden am Motor gebe, so Kuner und Faller.

Neuer Bürgermeister sagt Danke

Bürgermeister Felix Kuentz, der gemeinsam mit seiner Partnerin Sandra Bopp den Festtag der Feuerwehr besuchte, begrüßte die zahlreichen Besucher und erklärte: „Dieser Tag ist mehr als eine Veranstaltung, sondern gibt auch die Gelegenheit, Danke zu sagen. Denn wenn Menschen in Gefahr sind, können wir uns auf die Feuerwehr verlassen.“ Die Feuerwehrleute opferten ihre Freizeit, um anderen Menschen zu helfen. Sie seien ein wichtiger Bestandteil der Sicherheit in jedem Bereich. Auch die geplanten Vorführungen seien wichtig und könnten vielleicht den ein oder anderen Brand vermeiden, fuhr er fort.

Kuentz dankte auch den Familien, die Verständnis zeigten, wenn ihre Männer nicht zu Hause sein können. Er dankte auch den Arbeitgebern, die die Feuerwehrleute im Notfall ohne zu klagen gehen lassen.

Nicht ganz zufrieden zeigte sich Jugendwart Jakob Repp im Gespräch mit unserer Redaktion: „Wir haben vier Jugendliche zur Ausbildung in unserer Jugendgruppe und suchen dringend Nachwuchs.“ Wer an der Jugendgruppe der Feuerwehr Unterkirnach Interesse habe, könne sich per E-Mail unter j.repp@ffw-uk.de melden. „Wir würden uns über Zuwachs freuen“, betonte er.