Feuerwehr zieht Bilanz
: Investition in Unterkirnacher Feuerwehrhaus geplant

Sehr ins Dorfleben eingebunden ist die Feuerwehr Unterkirnach, wie bei der Hauptversammlung deutlich wurde. Weitere Themen waren das Feuerwehrhaus und Ehrungen.
Von
Stephan Hübner
Oberndorf
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Einige Ehrungen und Beförderungen gibt es bei der Feuerwehr Unterkirnach.

Stephan Hübner

Schriftführer Thomas Weißer sprach von 21 Einsätzen, darunter Türöffnungen, das Beseitigen von Ölspuren oder dem leider vergeblichen Rettungsversuch eines Blässhuhn-Kükens. Mit Unterstützung aus Oberkirnach und Villingen bekämpfte man einen Gebäudebrand. Die Kooperationen seien sehr wichtig, so Weißer.

Von 17 Proben fand eine beim katholischen Kindergarten statt, wo mit Erzieherinnen und Kindern ein Brand simuliert wurde. In Rekordzeit überwanden Kameraden in voller Montur 626 Stufen und 112 Höhenmeter an der Schonacher Schanze.

Eingeweiht wurde ein neuer, dank Rollcontainern und Lichtmast universell einsetzbarer Logistikanhänger. Es gab Absperrdienste bei Veranstaltungen. Gerätewart Josef Weißer und sein Team leisteten 480 Stunden ehrenamtlicher Arbeit.

Durchschnittsalter liegt bei 34 Jahren

Der Erlös des Christbaumverbrennens von 400 Euro wurde unter den Kindergärten und der Jugendwehr aufgeteilt. Ein Höhepunkt war ein Ausflug nach Hamburg. Die Wehr hat 39 Aktive, das Durchschnittsalter liegt bei 34 Jahren.

Bürgermeister Andreas Braun lobte das seit Jahren bestehende tolle Miteinander mit Oberkirnach. Das Engagement der Wehr sei herausragend, sie sei in der Dorfgemeinschaft wahnsinnig aktiv, aber Ansprüche wüchsen ständig. Dass es mit der Wehr einfach Freude mache, liege an jedem Einzelnen. Nicht selbstverständlich sei die Unterstützung durch Partner der Aktiven.

Braun berichtete von der „bisher größten Investition in der Geschichte Unterkirnachs“ in Bezug auf die Sanierung der Roggenbachschule. Angesetzt seien sechs Millionen Euro, momentan liege man unter dem Ansatz. Nun werde man die Sanierung des Feuerwehrhauses auf den Weg bringen. Mehrere Fragen seien noch offen. Diese werde die Verwaltung eruieren und dem Gemeinderat vortragen. In den vergangenen Monaten habe man sich intensiv mit den Garagen befasst. Die könnten erweitert und erhöht werden. Im Gemeinderat sei zu überlegen, wie man die Sanierung Schritt für Schritt umsetzen könne, alles werde sicher nicht machbar sein. In diesem Jahr lege der absolute Fokus auf der Sanierung der Roggenbachschule. Braun stellte Jochen Bach als neuen Mitarbeiter im Hauptamt vor. Der betonte, dass ihm die Zusammenarbeit mit der Wehr sehr wichtig sei. Dort werde Kameradschaft gut gelebt.

Kooperationen mit Nachbarfeuerwehren

Kooperationen mit Nachbarwehren sah der Kreisverbandsvorsitzende Andreas Schirm als einzig richtigen Weg, denn Tagesverfügbarkeit sei überall kritisch. Auch kleine Einsätze wie Katzenrettungen seien für Betroffene wichtig. Die Einbindung in die Dorfgemeinschaft sei für alle ein Gewinn.

Er komme gern nach Unterkirnach, so der stellvertretende Kreisbrandmeister Christoph Kleiner, der die sehr gute Zusammenarbeit mit Nachbarwehren lobte. Man könne stolz auf die Leistung der Wehr sein.

Wahlen und Ehrungen

Im Amt bestätigt wurden Kassierer Daniel Beha und Schriftführer Thomas Weißer. Das Ehrenzeichen in Bronze für 15-jährigen aktiven Dienst erhielten Florian Auber und Marco Weißer. Zum Feuerwehrmann befördert wurden Marc Vincent Baier, Max Buhl, Nikolas Rießle, Arne Vögele und Elias Weißer, zur Feuerwehrfrau Franziska Weißer. Oberfeuerwehrmann wurde Martin Günter, Thomas Ciampa Feuerwehrmann auf Probe.

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version des Artikels wurde versehentlich in Bezug auf das Feuerwehrhaus von der größten Investition in der Geschichte der Gemeinde Unterkirnach geschrieben, gemeint war aber die Roggenbachschule.

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