Schnelles Internet in Niedereschach: Startschuss für Ausbau des Breitbands

Sie freuten sich beim offiziellen Spatenstich für das Ausbauprojekt „Niedereschach Kernort1.BA Cluster2, dass es nun mit Blick auf den Glasfaserausbau auch im Kernort Niedereschach vorangeht (von links): der technische Projektleiter des Zweckverbandes Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar, Heiko Zorn, der für den Glasfaserausbau im Rathaus zuständige Andreas Meyer, Bürgermeister Martin Ragg, Harald Bücking vom Planungsbüro MRK Media AG, der stellvertretende Leiter des Regionalsbüros Stuttgart der Aconium GmbH und Markus Ölke von der Baufirma Schöppler.
Albert Bantle- Spatenstich in Niedereschach: Der Ausbau des Glasfasernetzes im Kernort hat begonnen.
- Zunächst werden nördliche Straßenzüge erschlossen – Abschluss planungsgemäß Ende 2027.
- Rund 1,4 Mio. Euro Baukosten; 176 Eigentümer angeschrieben, 86 Anschlüsse beauftragt.
- 6150 m Graben, 10.590 m Rohre und 55.850 m Kabel vorgesehen – 19 Hausanschlüsse werden eingeblasen.
- Bereits rund 16 km Leerrohre durch frühere BEN-Arbeiten vorhanden, Kappel ohne Zeitschiene.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Bauarbeiten für weitere Anschlüsse in Niedereschach an das kommunale Glasfasernetz haben begonnen. Seit Jahren schon wird an die Gemeinde immer wieder die Frage herangetragen, wann endlich das schnelle Internet in den Ort kommt. 2024 konnte dann endlich der Startschuss für die Versorgung mit der superschnellen Glasfaser gegeben werden, wenngleich auch vorerst nur für einige Straßenzüge. Der weitere Ausbau des Glasfasernetzes im Kernort soll in mehreren Etappen umgesetzt werden, abhängig von Förderung und Bezuschussung.
Nun war es soweit: Der offizielle Spatenstich für das Ausbauprojekt „Niedereschach Kernort, erster Bauabschnitt A Cluster 2" konnte von Gemeindevertretern und Mitarbeitern der beteiligten Planungsbüros, Baufirmen und dem Zweckverband Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar an der Steigstraße/Einmündung Ahornweg getätigt werden.
Im Zuge dieser Arbeiten werden erste Straßenzüge im nördlichen Teil des Ortes ausgebaut. Planungsgemäß soll alles Ende 2027 abgeschlossen sein, so erläuterte dazu der technische Projektleiter des Zweckverbands, Heiko Zorn. Die 19 bereits gebauten Hausanschlüsse des ersten Clusters werden noch mit Glasfaser eingeblasen. Der Fortschritt des Projekts ist erheblich von der Länge des Winters abhängig.
Die Baukosten für diesen Bereich betragen laut Vergabeangebot rund 1,4 Millionen Euro. Insgesamt seien 176 Hauseigentümer angeschrieben worden, davon hatten sich 86 für einen Glasfaserhausanschluss und sechs für eine sogenannte Ablage entschieden. 28 Grundstücke bekommen eine Pflichtablage.
Bereits rund 16 Kilometer Leerrohre mit verlegt
Für den nun in Angriff genommenen Bauabschnitt werden rund 6150 m Kabelgraben ausgehoben, etwa 10.590 Meter Rohre und Rohrverbände und 55.850 Meter Glasfaserkabel verlegt, so Zorn. Eine Besonderheit in Niedereschach sei, dass im Zuge der vor etlichen Jahren erfolgten Verlegung der Wärmeleitungen durch die Bürgerenergie Niedereschach (BEN) bereits rund 16 Kilometer Leerrohre mit verlegt wurden, in die jetzt das Glasfaser eingeblasen werden kann.
Bürgermeister Martin Ragg freute sich riesig, dass es mit der Breitbandversorgung im Ort weiter vorangehe, nachdem absehbar gewesen sei, dass den ländlichen Regionen durch die großen Anbieter die Gefahr drohte, abgehängt zu werden. In der Folge sei 2014 der Zweckverband gegründet worden. Und nachdem das Netz in Fischbach und Schabenhausen jetzt schon fast schon fertig ausgebaut sei, freue es ihn umso mehr, dass dank der Unterstützung des Zweckverbands, jetzt auch die Kerngemeinde in den Genuss des schnellen Internets komme.
Hohe Summen an Fördermitteln fließen
Viele Bürger warten schon lange darauf. Nicht aus dem Blick verloren habe man auch den Ortsteil Kappel, dort könne jedoch noch keine verbindliche Zeitschiene genannt werden. Raggs’ Dank ging auch an Bund und Land, die mit hohen Summen an Fördermitteln diesen Ausbau ermöglicht hätten.
Mit dem Schultes freuten sich auch Martin Papendieck von der Aconium GmbH, Harald Bücking vom Planungsbüro MRK Media AG und Markus Ölke von der Baufirma Schöppler, die betonten, dass so ein Spatenstich eine große Symbolkraft innehabe. Er stehe auch für die unendlich viele Arbeit im Vorfeld und zeige vor allem den Bürgern auf, dass es nun mit der Umsetzung eines Projekts losgeht.

