Baugebiet in Schabenhausen
: Wenn der Gehweg plötzlich endet

Eigentlich wurde der Bau eines bislang fehlenden Gehwegteilstücks vom Ausfahrtsbereich des Neubaugebietes „Badäcker“ in Schabenhausen für dieses Jahr erwartet.
Von
Albert Bantle
Niedereschach-Schabenhausen
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Nicht begeistert war Bürgermeister Martin Ragg, dass Ortsvorsteher Wilfried Greinus in der öffentlichen Sitzung an das noch fehlende Gehwegteilstück vom Bereich der Aus- und Einfahrt des Neubaugebietes „Badäcker“ in Richtung Ortsmitte erinnerte und darum bat, diese Maßnahme nicht zu vergessen.

Ein Gehwegteilstück beim Neubaugebiet „Badäcker“ fehlt noch.

Albert Bantle
  • Schabenhausen: Ein Gehwegteilstück am Neubaugebiet „Badäcker“ fehlt weiterhin.
  • Der Bürgermeister nennt Verhandlungen und Finanzen – öffentlich nicht weiter Thema.
  • Für 2027 sind 4000 Euro für ein Activboard und 5000 Euro für Spielplätze geplant.
  • Ortschaftsrat fordert Straßenausbesserungen noch dieses Jahr, Fotos gehen an den Bauhof.
  • Haushalt 2027: keine neuen Projekte bis 2030, schwierige Debatte in gemeinsamer Sitzung.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In der Sitzung des Schabenhauser Ortschaftsrats ging es um die Haushaltsplanung 2027 und das Investitionsprogramm für Schabenhausen.

Die Planung sieht lediglich die Anschaffung eines „Activboards“ für den von der Gemeinde für die Ortschaftsratssitzungen und von den Schabenhauser Vereinen genutzten Gemeinschaftsraum im Obergeschoss des „Haus der Vereine“ vor. Die Kosten hierfür sind mit 4000 Euro veranschlagt.

Hinzu kommen in der Planung 5000 Euro für eventuell anfallende Kosten im Bereich der Spielplätze in Schabenhausen. „Wir sind bescheiden wie immer“, fasste Ortsvorsteher Wilfried Greinus mit Blick auf das sehr übersichtliche Investitionsprogramm zusammen.

„Leicht verärgert“ reagierte der Bürgermeister Martin Ragg auf die Nachfrage von Greinus, wie denn der Stand der Dinge beim eigentlich von ihm für dieses Jahr erwarteten Bau eines bislang fehlenden Gehwegteilstücks vom Ausfahrtsbereich des Neubaugebietes „Badäcker“ in Richtung Ortsmitte sei.

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Nicht in Vergessenheit geraten

„Das sollte nicht in Vergessenheit geraten“, so Greinus. Das sei nicht vergessen, brauche aber Zeit und „dies keine Sache für eine öffentliche Sitzung“, befand der Bürgermeister in Richtung Greinus. Er verband damit den Hinweis, dass aus seiner Sicht Dinge, bei denen neben den Finanzen auch Grundstücksverhandlungen eine Rolle spielen, in den nicht-öffentlichen Teil der Sitzung gehören.

Ortschaftsrat Louis Weißer wies darauf hin, dass möglichst noch in diesem Jahr, auch mit Blick auf den Winterdienst, einige größere „Löcher“ im Schabenhauser Straßennetz geflickt werden sollten. Er habe die größten Schäden fotografiert und werde die Bilder Ortsbaumeister Hartmut Stern zukommen lassen.

Im Vorfeld der Haushaltsberatungen im Zuge der Haushaltsplanung 2027 wurden die Räte bereits informiert, dass lediglich die bereits fest geplanten Vorhaben eingeplant werden können. Es bestehe im gesamten Planungszeitraum von 2027 bis 2030 kein Spielraum für neue Maßnahmen und Projekte.

Zudem wurde darauf hingewiesen, dass die den Sitzungsunterlagen beigefügte Aufstellung, lediglich einen Vorschlag nach derzeitigem Stand darstelle, der ausdrücklich unter Vorbehalt der Finanzierbarkeit stehe, welche grundsätzlich erst mit Vorlage des Gesamtergebnishaushaltes in der Gemeinderatssitzung am 3. November, zu der auch die Ortschaftsräte eingeladen seien, beurteilt werden könne.

Schwierige Diskussion erwartet

„Insgesamt wird es spannend und eine schwierige Diskussion geben“, ist sich Ragg mit Blick auf die gemeinsame Sitzung des Gemeinderates und aller Ortschaftsräte, sicher. Ziel sei ein genehmigungsfähiger Haushalt 2027. „Viele Gemeinden schaffen das nicht, ich hoffe, wir schaffen es“, zeigte sich Ragg zwar zuversichtlich, hofft aber trotzdem, dass die „Finanzwende“ für die Städte und Gemeinden bald kommen wird, und fügte hinzu: „Zum Glück haben wir in guten Jahren was zurückgelegt.“