Nagetier in Niedereschach
: Biber treibt im Teufental sein Unwesen

Das Nagetier gestaltet die Landschaft in Niedereschach nach seinen Vorstellungen um. Doch nicht alle sind darüber erfreut.
Von
Albert Bantle
Oberndorf
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Der Biber macht sich in Niedereschach an so manchem Baum zu schaffen.

Bantle

Der Biber ist im Fischbacher Teufental seit vielen Jahren angekommen und dort längst Stammgast. Die einen freut das, andere ärgern sich mitunter über die vom Biber verursachten Schäden.

Klar ist: Der Biber gestaltet die Landschaft nach seinen Vorstellungen um. Er fällt Bäume, baut Dämme und Biberburgen oder staut wie im Teufental an einigen Stellen den Bach auf. Da liegt es in der Natur der Sache, dass die Vorstellungen des Bibers nicht immer deckungsgleich mit denen der betroffenen Grundstückseigentümer und Baumbesitzer sind. Das birgt Konfliktpotential, zumal für die durch den Biber entstandenen Schäden, die Betroffenen von keiner Seite einen Schadensersatz erhalten.

Diese Erfahrung hat beispielsweise auch der Fischbacher Ludwig Mini gemacht, bei dem die Biber auf seiner Wiese am Teufenbach den Stamm eines über 100 Jahre alten Obstbaumes so angenagt haben, dass dieser abgestorben ist. Gleiches gilt für die Mitglieder des Angelvereins Teufental, die dem Biber als Naturfreunde durchaus positiv gegenüberstehen – weniger jedoch, wenn er die vom Verein gepflanzten Jungbäume fällt.

Biber ist besonders streng geschützt

Nichtsdestotrotz gilt: Der Biber ist in Deutschland besonders und streng geschützt. Verboten ist ein Stören, Verfolgen, Fangen, Verletzen und Töten von Bibern. Auch seine Bauten dürfen nicht beschädigt oder zerstört werden.

Richtige Konflikte zwischen Grundstücks- und Baumbesitzern gab es in den vergangenen Jahren im Teufental zum Glück jedoch nicht – trotz so manchem gefällten oder schwer geschädigten Baum.

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