Bilanz des Villinger Innenhof-Festivals
: Ein Treffpunkt für alle Generationen

Neuer Besucherrekord, drei ausverkaufte Abende und sommerliche Temperaturen: Das 36. Innenhof-Festival war für die Veranstalter ein voller Erfolg. Die musikalische Vielfalt lockte nicht nur viele Gäste an, sondern brachte auch Jung und Alt zusammen.
Von
Martina Zieglwalner
VS-Villingen
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Machen das  Innenhof-Festival überhaupt erst möglich: die Helfer, die vor und hinter den Kulissen im Einsatz sind.

Machen das Innenhof-Festival überhaupt erst möglich: die Helfer, die vor und hinter den Kulissen im Einsatz sind.

Josephine Starkmann
  • Innenhof-Festival verzeichnet neuen Besucherrekord mit 2376 Gästen und drei ausverkauften Abenden.
  • Alle Konzerte fanden draußen statt – neun sehr warme Abende sorgten für volle Höfe.
  • Breites Musikprogramm lockte Jung und Alt an, auch unter der Woche war viel Betrieb.
  • Helferteam trug den Erfolg mit, Zusammenarbeit mit Stadt und Anwohnern verlief reibungslos.
  • Terminverschiebung in die zweite Ferienwoche bewährte sich, Eiswagen und Cocktails kamen an.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Es war in vielerlei Hinsicht ein Rekordjahr: Mit 2376 Besuchern ist wieder eine Höchstmarke geknackt, alle Konzerte waren im Freien, selbst beim Kabarett drängten sich 300 Zuschauer im Hof, und solch tropische Temperaturen an neun Abenden waren ebenso ein Novum. „Es war durchweg eine gelungene Woche, bei der alle gute Laune hatten, ob Helfer oder Gäste“, fassen Richard „Richie“ Hehn vom Folk-Club, Jürgen „Jogi“ Kern vom Rock-Club und Kilian Schmidt vom Guckloch das 36. Innenhof-Festival in aller Kürze zusammen.

Besonders freut die Festivalsprecher, dass nicht nur drei Abende ausverkauft waren, sondern auch unter der Woche viel los war. Und egal ob Hip-Hop, Rock oder Pop, jede Band habe Publikum angelockt und für eine tolle Atmosphäre gesorgt. Gerade diese Bandbreite habe den besonderen Reiz der 36. Auflage ausgemacht, schätzt Jogi Kern.

„Die Besitzer von Dauerkarten haben uns immer wieder für die Zusammenstellung des Programms und die Abwechslung gelobt“, erzählt er. Und mit dieser Vielfalt sei es gelungen, auch jüngere Leute in den Innenhof zu bringen. So sei das Festival auf einem guten Weg, neue Generationen zu gewinnen, als Besucher ebenso wie für das Helferteam. Ganz begeistert ist Kern von den Eindrücken beim Auftritt der Band Zweierpasch, als junge und ältere Besucher gemeinsam Hip-Hop tanzten und sich sogar ein Senior mit Rollator unter die Feiernden mischte.

Besucher genießen Sommerabende im Hof

Zu dem Erfolg habe sicher auch die Hitze beigetragen, schätzt Hehn. Es habe vielen Spaß gemacht, einfach auf einen Cocktail vorbeizuschauen und den Sommerabend mit Bekannten zu genießen. Zum ersten Mal in der Geschichte des Innenhof-Festivals habe er nicht eine einzige Decke gegen die Kälte herausgegeben.

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Eiswagen

Haben mit der Idee, den Eiswagen des Eiscafés Zampolli in den Innenhof zu bringen, ins Schwarz getroffen: Magdalena Mago und Hans-Jürgen Petrasek.

Martina Zieglwalner

Dass es schon das zweite Jahr war, in dem alle Konzerte draußen über die Bühne gehen konnten, ist für die drei auch die Bestätigung, mit der Verschiebung des Festivals von der vorletzten auf die zweite Woche der Sommerferien die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Und das nicht nur wegen des Wetters: Auch für den Ablauf im Hof sei es optimal, dem Sommerferienprogramm im Jugendhaus aus dem Weg gehen zu können.

Gute Zusammenarbeit mit der Stadt

Überhaupt sei die Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Amt für Jugend, Bildung, Integration und Sport gut, betont Schmidt. Die Stadt stelle die Infrastruktur samt Energie zur Verfügung, übernehme den Transport der Bühne und unterstütze das Festival. „Das klappt prima“, stellen sie unisono fest. Und sie freuen sich, wie aufgeschlossen die Kulturamtsleiterin Anneta Käfer und Jens Daryousch Ravari dem Festival gegenüber stehen. Der neue künstlerische Leiter sei auch einen Abend vorbeigekommen. Zudem sei das Verhältnis zu den Anwohnern inzwischen gut, mit dem Innenhof-Festival habe keiner ein Problem.

„Alle waren super drauf“, fasst Kern die Stimmung zusammen und ist ebenso wie Hehn und Schmidt froh, auf die ehrenamtlichen Helfer bauen zu können, die sowohl Abend für Abend parat standen, als auch beim Auf- und Abbau im Einsatz waren. Jetzt einen Abend mal Ruhe zu haben nach neun Tagen im Innenhof voller Menschen und Musik sei okay, gibt Kern zu. Doch die Entzugserscheinungen kämen sicher schnell, stellt er mit einem Augenzwinkern fest. „Nur gut, dass das nächste Innenhof-Festival kommt“, bringt es Schmidt auf den Punkt.