Finale des Villinger Innenhof-Festivals: Der Innenhof verwandelt sich in einen siedenden Kessel

Reißen die Zuhörer zum Abschluss des Villinger Innenhof-Festivals mit treibenden Rhythmen und ihrer Energie mit: die Musiker der Band El Flecha Negra.
Martina Zieglwalner- Finale des Villinger Innenhof-Festivals: El Flecha Negra spielt vor ausverkauftem Hof.
- Die fünf Musiker aus Chile, Brasilien, Peru und Deutschland mischen Cumbia, Merengue, Salsa.
- Ska- und Reggae-Elemente, traditionelle Bläser und psychedelische Klänge prägen den Sound.
- Publikum tanzt von Beginn an mit – inklusive Mitsing-Refrains und Bewegungsprogramm.
- Song „Apracito“ vom im Oktober erscheinenden Album feiert Live-Premiere im Innenhof.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In einen siedenden Kessel verwandelte sich der Villinger Innenhof, als die Band „El Flecha Negra“ zum Abschluss des neuntägigen Festivals nochmals für ein ausverkauftes Konzert sorgte. Kaum standen die fünf Jungs auf der Bühne, legten sie voller Energie los, verbreiteten an die zwei Stunden lang einfach gute Laune und brachten die Besucher zum Tanzen.
Die fünf Bandmitglieder stammen aus Chile, Brasilien, Peru und Deutschland, und diese Vielfalt spiegelt sich in ihren Songs wider. Sie haben sich der Musik Südamerikas verschrieben, verbinden Rhythmen wie Cumbia, Merengue und Salsa, erinnern mit traditionellen Blasinstrumenten an die Melodien der Anden und lassen psychedelische Klänge über den Hof hallen. Und im nächsten Moment reißen sie mit Bläsersätzen in bester Ska-Manier oder Reggae-Tönen mit.
Schon beim ersten Lied strömen die Besucher auf die Tanzfläche, klatschen und wippen begeistert mit. Die beiden Frontmänner Cristian Carrasco und Christian Ovalle haben sofort den Draht zum Publikum und stecken mit ihrer Spielfreude und ihrem aberwitzigen Tempo an, das sie den ganzen Abend über durchziehen. Sie hopsen und springen und versprühen die Lebensfreude, von der sie singen.
Lieder zum Mitsingen
Beispielsweise im Lied „Volando estoy“, das vom Gefühl der Freiheit erzählt und Fröhlichkeit vermittelt. Da gibt Carrasco auch mal schnell Spanischunterricht im Innenhof, damit alle den Refrain mitsingen können. Und das klappt tatsächlich. Ebenso wie das Bewegungsprogramm, bei dem der ganze Hof gefordert ist, immer wieder in die Knie zu gehen und hochzuhüpfen.
Mit ihren treibenden Rhythmen heizen die Musiker aus Freiburg bei tropischen Temperaturen zusätzlich ein. Da haben die Helfer an den Getränkeständen alle Hände voll zu tun. Zu der Musik, die nach Party und Sonnenschein klingt, sind gerade auch die Cocktails in verschiedenen, auch alkoholfreien Variationen gefragt.
Die ganze Woche über großer Andrang
Ihren ganzen Mitstreitern, die für den reibungslosen Ablauf sorgten, hatten die Festivalsprecher Richard Hehn und Jürgen Kern gleich zum Auftakt des letzten Konzerts der 36. Auflage des Festivals gedankt. Ohne sie sei das Festival ebenso wenig möglich wie ohne die Unterstützung der Sponsoren. Aber auch ohne die vielen Zuschauer gäbe es das Festival nicht, freuten sie sich über den großen Andrang, der die ganze Woche über herrschte.
Die gute Stimmung prägt denn auch den letzten Abend, ob die Musiker auf der Bühne, die Zuschauer oder das Innenhof-Team, alle scheinen Spaß zu haben und die Leichtigkeit des Sommers zu genießen. Da passen Lieder, die von Liebe und Zuneigung handeln, perfekt dazu - wie der Song „Apracito“ von dem im Oktober erscheinenden Album der Band, dessen Live-Premiere der Innenhof erlebt.
An die zwei Stunden singen und tanzen die Besucher gemeinsam, sind begeistert von der Ausgelassenheit der Musiker und wollen sie ohne Zugabe nicht gehen lassen. Die gibt es natürlich. Ein letztes Mal fliegen alle Arme in die Höhe. Und mit dem Abschied „Bis zum nächsten Mal“ verspricht „El Flecha Negra“ ein Wiedersehen.
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