Bilanz der Stadtwerke: SVS tätigt Zukunftsinvestitionen für Villingen-Schwenningen

Treibt die Planungen für die Weiterentwicklung des gemeinsamen Hallenbades für die Doppelstadt voran: Gregor Gülpen, Geschäftsführer der Stadtwerke Villingen-Schwenningen.
SVS/Jens Hagen- SVS meldet für 2025 einen Jahresüberschuss von 10,4 Millionen Euro.
- Knapp 27 Millionen Euro flossen in Infrastruktur und grüne Transformation.
- Zwei Batteriespeicher und eine Agri-PV bei Rietheim entstehen – Fertigstellung im Herbst 2026.
- Bäder verzeichnen 286.569 Gäste, der Fehlbetrag liegt bei 3,34 Millionen Euro.
- Ausschüttung: 5,2 Millionen Euro an Gesellschafter, davon 2,9 Millionen an die Stadt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Stadtwerke Villingen-Schwenningen GmbH (SVS) blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Trotz anhaltender geopolitischer Unsicherheiten, volatiler Energiemärkte und herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen erzielte die SVS einen Jahresüberschuss von 10,4 Millionen Euro, heißt es in einer Mitteilung..
Gleichzeitig investierte die SVS mit knapp 27 Millionen Euro erneut einen hohen Betrag in die Zukunft der Doppelstadt und die Region. Die Schwerpunkte lagen auf dem Ausbau und der Modernisierung der Energie- und Versorgungsinfrastruktur, um die Versorgungssicherheit auch in Zukunft auf einem sehr hohen Niveau zu halten, und auf Investitionen im Bereich grüne Transformation.
„Trotz eines anspruchsvollen Marktumfelds konnten wir erneut ein sehr gutes Ergebnis erzielen. Das zeigt, dass wir mit unserer strategischen Ausrichtung richtig liegen: ein wirtschaftlich gut aufgestelltes Stadtwerk ist ein Gewinn für die Stadt Villingen-Schwenningen. Nur so können wir langfristige Investitionen in die Energiewende sowie in unsere Infrastruktur tätigen“, sagt Gregor Gülpen, Geschäftsführer der SVS. Für die kommenden Jahre sieht sich die SVS gut aufgestellt, auch wenn die Rahmenbedingungen durchaus herausfordernd sind.
Wichtige Vorhaben auf den Weg gebracht
„Die sichere Versorgung der Menschen in Villingen-Schwenningen mit Strom, Gas, Wasser und Wärme bleibt dabei unsere oberste Prämisse. Diese ist schließlich die Grundlage und Basis unserer täglichen Arbeit. Die SVS ist eine verlässliche Konstante für die Menschen in VS. Gleichzeitig richten wir den Blick konsequent in die Zukunft und investieren in Projekte, die der Doppelstadt und der gesamten Region zugutekommen. Im vergangenen Jahr haben wir wichtige Vorhaben auf den Weg gebracht, die nun bereits 2026 sichtbar werden“, erklärt Gülpen weiter.
Dazu zählen unter anderem zwei Batteriespeicher, die derzeit auf dem SVS-Betriebsgelände sowie am Umspannwerk in Obereschach entstehen. Darüber hinaus setzt die SVS mit der neuen Agri-Photovoltaikanlage bei Rietheim ein Zeichen für die Verbindung von erneuerbarer Energieerzeugung und landwirtschaftlicher Nutzung. Die Fertigstellung dieser drei Zukunftsprojekte ist für den Herbst 2026 geplant.
Positives Jahr für die Bäder
Fünf Millionen Euro des Jahresüberschusses werden in die Gewinnrücklagen eingestellt, 5,2 Millionen Euro können an die beiden Gesellschafter ausgeschüttet werden. Davon erhält die Stadt Villingen-Schwenningen rund 2,9 Millionen Euro, an die Thüga AG aus München werden rund 2,3 Millionen Euro ausgeschüttet.
Auch die Bäder Villingen-Schwenningen GmbH (BVS) blickt auf ein positives Jahr zurück. Insgesamt 286.569 Gäste besuchten 2025 das Hallenbad Villingen, das Neckarbad Schwenningen und das Kneippbad. Damit haben sich die Besucherzahlen wieder auf dem Niveau vor der Corona-Pandemie eingependelt. Der Jahresfehlbetrag lag mit 3,34 Millionen Euro im Rahmen des Planergebnisses.
Gemeinsames Hallenbad im Blick
Prägend für das Geschäftsjahr war vor allem die Weiterentwicklung des geplanten gemeinsamen Hallenbades für Villingen-Schwenningen. Im vergangenen Jahr wurden wichtige Entscheidungen getroffen, Planungsleistungen vergeben und die nächsten Schritte für das Großprojekt vorbereitet. „Die hohe Nachfrage zeigt, wie wichtig unsere Bäderlandschaft für Schulen, Vereine und Familien ist. Gleichzeitig treiben wir mit Nachdruck die Planungen für das gemeinsame Bad voran, um den Bürgerinnen und Bürgern langfristig ein modernes und attraktives Angebot bieten zu können“, so Gülpen.

