Roter Löwen in St. Georgen
: Auch rund ums Bürgerzentrum soll es bald schöner werden

Es ist später als geplant, nun aber soll sich mehr und mehr etwas tun: Die Außenanlagen rund um den Roten Löwen in St. Georgen sollen endlich neu gestaltet werden.
Von
Helen Moser
Oberndorf
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Der Außenbereich des Roten Löwen soll in naher Zukunft Gestalt annehmen. (Archivfoto)

Helen Moser

Mittlerweile ist sie mehr als anderthalb Jahre her, die Eröffnung des Roten Löwen, die gleichzeitig den Endpunkt des großen Bauprojekts in der St. Georgener Stadtmitte markierte – zumindest größtenteils. Denn, so heißt es auch in der Sitzungsvorlage für den Gemeinderat: „Offen ist nach wie vor der Neubau der Außenanlagen.“

Nachdem eine Ausschreibung im Jahr 2024 nicht zur Zufriedenheit von Stadtverwaltung und Gemeinderat verlief – die Preise lagen mehr als Prozent über der Kostenberechnung –, hob man diese wieder auf. Das Problem: Bei einer zweiten Ausschreibung war das Ergebnis noch katastrophaler. Die Angebotssummen wichen der Sitzungsvorlage zufolge „zum Teil über mehrere 100 Prozent von den kalkulierten Preisen ab“.

In der Folge vergab der Gemeinderat zunächst nur einen Teil der geplanten Arbeiten: Die Herstellung mehrerer Zugänge zum Gebäude aus Granit gehörte genauso dazu wie der Bau von weiteren Stellplätzen an der Hermann-Papst-Straße – diese mussten damals dringend gebaut werden, damit die Bauabnahme für den Roten Löwen durchgeführt werden konnte.

Weitere Bausteine für die Gestaltung der Außenanlagen wurden daraufhin erneut ausgeschrieben – und einer davon lag dem Gemeinderat nun in seiner November-Sitzung zur Vergabe vor. Dabei rückt die Nordseite des Gebäude in den Fokus: Dort soll der Haupteingang angelegt werden, ebenso 24 Fahrradstellplätze und ein Behindertenstellplatz am Haupteingang.

Noch immer teurer als geplant

Der Gemeinderat stimmte in der Sitzung zu, die notwendigen Arbeiten an das Unternehmen Woll Garten- und Landschaftsbau aus Bonndorf zu vergeben. Kostenpunkt laut Sitzungsvorlage: knapp 205 000 Euro. Der Betrag liege über der Kostenberechnung. „Mit dem Ausschreibungsergebnis kann aber weitergearbeitet werden“, heißt es in der Sitzungsvorlage.

Beginnen sollen die Arbeiten im kommenden Jahr, sobald es das Wetter zulässt. Fertiggestellt sein sollen die Arbeiten dann im Mai 2026.

Baurechtsbehörde „sitzt uns im Nacken“

Gerade mit Blick auf die Fahrradstellplätze müsse man aufs Gas drücken, erklärte Alexander Tröndle, Leiter des städtischen Bauamts, in der Sitzung. „Da sitzt uns nämlich die Baurechtsbehörde im Nacken.“ Denn die Fahrradstellplätze seien Bestandteil der Baugenehmigung für den Roten Löwen – und bislang, auch wenn das Gebäude schon längst in Benutzung ist, noch nicht vorhanden. Das soll sich nun möglichst zeitnah ändern.

Und danach? Steht noch der dritte Baustein der Außenanlagen an, der vor allem Landschaftsbauarbeiten im Außenbereich des Jugendhauses beinhaltet. Hier befinde man sich derzeit in Abstimmung mit der Baugenossenschaft Familienheim und in der Erstellung der Ausschreibungsunterlagen, berichtete Tröndle.

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