Geplante Arbeiten in St. Georgen: Diese Straßen sollen 2026 saniert werden

Hans-Thoma-Straße und Baumannstraße stehen 2026 ebenfalls auf der Liste. Die Sanierungsarbeiten hat der Gemeinderat schon im Dezember vergeben.
Helen MoserMit der Sanierung des St. Georgener Rathauses setzt die Bergstadt im laufenden Jahr eine Millionen-Maßnahme fort. Doch das Großprojekt ist 2026 längst nicht die einzige Maßnahme. Auch darüber hinaus gibt es einiges zu tun – unter anderem in puncto Infrastruktur.
Drei größere Straßenbaumaßnahmen sind dieses Jahr geplant, informiert die Stadtverwaltung. Ein Überblick über die betroffenen Straßen, die vorgesehenen Budgets und die geplanten Ausführungszeiträume.
Hans-Thoma- und Hasemannstraße
Noch Ende des vergangenen Jahres vergab der St. Georgener Gemeinderat die Arbeiten für die erste für 2026 geplante Infrastrukturmaßnahme. Ursprünglich stand sie sogar schon für 2025 auf der Liste; nun soll Ende Februar oder Anfang März Baustart sein – zumindest nach aktuellem Stand, informiert die Stadtverwaltung. Im Blick haben die Verantwortlichen dabei einerseits die Hans-Thoma-Straße, andererseits den Abschnitt Hasemannstraße 1 bis 6.
In zwei bis drei Bauabschnitten ist dabei nach Angaben der Stadtverwaltung eine ganze Reihe von Arbeiten geplant: Gas- und Wasserversorgungsleitungen sowie deren Hausanschlüsse werden „soweit erforderlich“ saniert. Zudem werden der schadhafte und unterdimensionierte Abwasserkanal sowie die Niederspannungsleitungen der EGT erneuert.

Deutlich bessere Tage hat der Rosenweg gesehen. Unter anderem die Fahrbahn soll deshalb erneuert werden – zusammen mit einem Teil der Winterbergstraße.
Foto: Helen MoserWo notwendig legen die Arbeiter zudem an der Straßenbeleuchtung Hand an. Für den Zweckverband Breitbandausbau Schwarzwald-Baar werden „Zusatzarbeiten“ ausgeführt, wie es in der städtischen Mitteilung heißt. Und schließlich wird der komplette Fahrbahnbelag in den betreffenden Straßenabschnitten erneuert – insgesamt etwa 200 Meter Fahrbahn.
In Summe kosten all diese Arbeiten etwa 872 000 Euro. Davon tragen Stadt und Stadtwerke rund 749 000 Euro. Diese Summe liegt deutlich unter den ursprünglich eingeplanten knapp 1,44 Millionen Euro.
Rosenweg und Winterbergstraße
Wenn alles nach Plan läuft, soll die zweite Straßensanierung nach Ostern starten, wie aus den Angaben der Stadtverwaltung hervorgeht: Angegangen werden dann der Rosenweg sowie ein Teil der Winterbergstraße – nämlich der Abschnitt bis zur Kreuzung mit dem Schwanenweg, also entlang der Hausnummern 2 bis 14.
Auch für dieses Projekt rechnet man im Rathaus mit zwei bis drei Bauabschnitten. Die Liste der Maßnahmen ist jedoch etwas kürzer als bei Hans-Thoma- und Hasemannstraße: Gas- und Wasserversorgungsleitungen sowie deren Hausanschlüsse – soweit erforderlich –, Niederspannungsleitungen der EGT und sofern erforderlich auch die Straßenbeleuchtung werden erneuert. Zudem bekommen die Straßenabschnitte einen neuen Fahrbahnbelag.
Im Haushaltsplan für das laufende Jahr sind für den Straßenbau 303 000 Euro eingestellt, dazu 65 000 Euro für die Erneuerung der Straßenbeleuchtung. Die erwarteten Kosten für die Sanierung der Wasserversorgung ist dem Wirtschaftsplan der Stadtwerke zu entnehmen. Dafür sind 270 000 Euro eingeplant. Das macht erwartete Gesamtkosten für die Stadt von etwa 638 000 Euro.
Johann-Sebastian-Bach-Straße
Voraussichtlich ab Juni soll in zwei Bauabschnitten ein Teil der Johann-Sebastian-Bach-Straße saniert werden. Betroffen ist der Bereich zwischen den Häusern Nummer 1 und 39, was einer Strecke von rund 300 Metern entspricht.

An der Kreuzung mit der Spittelbergstraße beginnt der Bereich der Johann-Sebastian-Bach-Straße, der in diesem Jahr saniert werden soll.
Foto: Helen MoserGeplant sind im Wesentlichen dieselben Arbeiten wie im Rosenweg und in der Winterbergstraße: Sowohl die Gas- und Wasserversorgungsleitungen sowie deren Hausanschlüsse, die Straßenbeleuchtung – beides sofern notwendig – und die Niederspannungsleitungen der EGT werden saniert. Darüber hinaus steht die komplette Erneuerung des Fahrbahnbelags auf dem Plan.
Die Stadtverwaltung rechnet für die Maßnahmen, für die St. Georgen die Kosten tragen muss, mit etwa 690 000 Euro – dieser Betrag ist insgesamt in den städtischen Haushaltsplan sowie den Wirtschaftsplan der Stadtwerke für das laufende Jahr eingestellt. 290 000 Euro sind für die Wasserversorgung eingeplant, zudem 360 000 Euro für die Straßensanierung und 40 000 Euro für die Straßenbeleuchtung.
Infos für Anlieger
Veranstaltung
Bevor gegraben und saniert wird, soll erst einmal informiert werden, betont die Stadtverwaltung in ihrer Mitteilung: Umleitungsregelungen, Entsorgungsregelungen und die veränderte Parksituation würden rechtzeitig kommuniziert. Zudem werde jeweils vor Baubeginn eine Informationsveranstaltung für Anwohner stattfinden, „in welcher alle Betroffenen umfassend über die Maßnahme informiert werden und auch Fragen stellen können“. Die Verwaltung bittet daher, von zusätzlichen Anfragen in den Ämtern abzusehen.
