Antik-Uhrenbörse in Furtwangen
: Prächtige Stücke aus verschiedenen Epochen

Die Antik-Uhrenbörse lockte erneut mehr als 1000 Besucher nach Furtwangen. Besonders gefragt sind inzwischen Armband- und Taschenuhren – doch auch historische Schwarzwalduhren, Werkzeuge und kunstvolle Einzelanfertigungen finden ihre Liebhaber.
Von
Stefan Heimpel
Furtwangen
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Am Stand des Unternehmens Castignoli aus Monza wird eine 300 Jahre alte Uhr aus Frankreich mit Marmor-Elementen für mehr als 10.000 Euro angeboten.

Am Stand des Unternehmens Castignoli aus Monza wird eine 300 Jahre alte Uhr aus Frankreich mit Marmor-Elementen für mehr als 10.000 Euro angeboten.

Stefan Heimpel
  • Antik-Uhrenbörse in Furtwangen zog mehr als 1000 Besucher an – seit 40 Jahren erfolgreich.
  • 125 Aussteller aus vielen europäischen Ländern, die Messe war komplett ausgebucht.
  • Trendwechsel: Armband- und Taschenuhren gefragt, große Schwarzwalduhren deutlich weniger.
  • Preise reichten von etwa 100 Euro bis über 10.000 Euro, teils prächtige Einzelstücke dabei.
  • Lokale Akteure präsent: Werkzeuge und Maschinen, Knochenzeiger für Kuckucksuhren, Infos zur Uhrmacherschule.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Das Thema „Uhren sammeln“ ist immer noch sehr beliebt, wie der Erfolg der Antik-Uhrenbörse Furtwangen auch nach 40 Jahren immer wieder beweist. 125 Aussteller aus ganz Europa waren dafür nach Furtwangen gekommen. Die Messe war damit komplett ausgebucht, wie Organisatorin Gaby Deck bestätigte.

  • Viel zu entdecken gab es bei der Antik-Uhrenbörse in Furtwangen.

    Viel zu entdecken gibt es bei der Antik-Uhrenbörse in Furtwangen.

    Stefan Heimpel
  • Viel zu entdecken gibt es bei der Antik-Uhrenbörse in Furtwangen.

    Ein Heimspiel ist die Uhrenmesse für Rolf Meier aus Triberg, der sich bei seinem Hobby Uhrmacherei vor allem auf die Herstellung von Zeigern aus Büffelknochen spezialisiert hat.

    Stefan Heimpel
  • Viel zu entdecken gibt es bei der Antik-Uhrenbörse in Furtwangen.

    Viel zu entdecken gibt es bei der Antik-Uhrenbörse in Furtwangen.

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  • Viel zu entdecken gibt es bei der Antik-Uhrenbörse in Furtwangen.

    Viel zu entdecken gibt es bei der Antik-Uhrenbörse in Furtwangen.

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  • Viel zu entdecken gibt es bei der Antik-Uhrenbörse in Furtwangen.

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  • Viel zu entdecken gibt es bei der Antik-Uhrenbörse in Furtwangen.

    Viel zu entdecken gibt es bei der Antik-Uhrenbörse in Furtwangen.

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  • Viel zu entdecken gibt es bei der Antik-Uhrenbörse in Furtwangen.

    Viel zu entdecken gibt es bei der Antik-Uhrenbörse in Furtwangen.

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  • Viel zu entdecken gibt es bei der Antik-Uhrenbörse in Furtwangen.

    Matthias Beck, der Museums-Uhrmacher und Restaurator am Deutschen Uhrenmuseum, hat an seinem Stand unter anderem eine Mechaniker-Drehbank der Firma Habecker aus der Schweiz im Angebot, auch heute noch die Standardmaschine für Großuhren.

    Stefan Heimpel
  • Viel zu entdecken gibt es bei der Antik-Uhrenbörse in Furtwangen.

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  • Viel zu entdecken gibt es bei der Antik-Uhrenbörse in Furtwangen.

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  • Viel zu entdecken gibt es bei der Antik-Uhrenbörse in Furtwangen.

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  • Viel zu entdecken gibt es bei der Antik-Uhrenbörse in Furtwangen.

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  • Viel zu entdecken gibt es bei der Antik-Uhrenbörse in Furtwangen.

    Viel zu entdecken gibt es bei der Antik-Uhrenbörse in Furtwangen.

    Stefan Heimpel
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Es war zwar die Zahl der Aussteller geringfügig gesunken. Im Gegenzug hatten aber die Aussteller teilweise mehr Fläche gebucht, weil das Thema alte Uhren offensichtlich immer noch Erfolg verspricht. Die Ausstellungsflächen vom Foyer des Otto-Hahn-Gymnasiums bis in die Sporthalle waren komplett belegt. Man musste sogar im Vorfeld einzelnen Ausstellern absagen, es war einfach kein Platz mehr übrig.

Bei dieser großen Nachfrage, so Gaby Deck, dürfte auch in den kommenden Jahren die Ausstellung weiter sehr gefragt sein. Ebenso positiv ist die Entwicklung, dass wieder neue und auch jüngere Aussteller mit dabei sind. Viele Aussteller kamen natürlich aus Deutschland, ebenso aus Frankreich oder der Schweiz. Aber es waren auch viele andere Länder vertreten von Ungarn bis Schweden und von Italien und Spanien bis England.

Sowohl viele der Besucher wie der Aussteller kennen sich schon lange untereinander. Häufig ist die Antik-Uhrenbörse für sie fast ein Familientreffen. Auch das Miteinander der Händler funktioniert hervorragend, wie sich bei der gegenseitigen Hilfe gerade bei der Anlieferung zeigt. Nicht zuletzt hat sich erneut der Standort Otto Hahn Gymnasium bewährt.

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Schwerpunkt bei den Ausstellungen hat sich verändert

Geändert hat sich allerdings in den vielen Jahren der Schwerpunkt bei den Ausstellungen. Die Schwarzwalduhren, die gerade aus der Region rund um Furtwangen kommen, sind viel weniger gefragt. Auch andere größere Uhren haben nicht mehr die große Nachfrage wie früher. Es gab aber trotzdem wieder eine ganze Reihe interessanter und prächtiger Stücke aus verschiedenen Epochen.

Besonders gefragt sind dagegen Armbanduhren und Taschenuhren in allen Preislagen. Schöne Uhren gibt es bereits ab rund 100 Euro, man kann aber auch problemlos 10.000 Euro und mehr für eine der Uhren ausgeben.

Auf Werkzeuge und Maschinen der Uhrmacherei spezialisiert

Es waren dabei auch Aussteller direkt aus dem Raum Furtwangen dabei. Dazu gehört beispielsweise Matthias Beck, der bekannte Museums-Uhrmacher und Restaurator am Deutschen Uhrenmuseum in Furtwangen. Er hat sich ganz auf Werkzeuge und Maschinen der Uhrmacherei spezialisiert. Von den kleinsten Teilen reichte das Angebot bis zu einer Mechaniker-Drehbank der Firma Habecker aus der Schweiz, die bis heute die Standardmaschine bei Bau oder Reparatur von Großuhren ist.

Ein anderer Aussteller ist Rolf Meier aus Triberg. Er stellte auch einige seiner selbst hergestellten Künstler-Uhren vor. Doch wesentlich ist ein anderes Angebot von ihm: Er fertigt nach alter Tradition die aus Büffel-Knochen geschnitzten Zeiger beispielsweise für historische Kuckucksuhren her. Er ist bereits seit rund 20 Jahren bei der Messe dabei.

Informationen zur ältesten deutschen Uhrmacherschule

Auf der Messe ebenfalls vertreten war wieder die Robert-Gerwig-Schule mit Informationen auch zur ältesten deutschen Uhrmacherschule oder der, „Verein zur Förderung des Deutschen Uhrenmuseums“. Da wurden zwei prächtige Uhren vorgestellt, deren Anschaffung für das deutsche Uhrenmuseum von diesem Förderverein finanziert wurde.

Zu einer solchen Messe gehört auch das Catering, das seit einigen Jahren das Schwarzwald Harmonikaorchester erfolgreich in der Hand hat. Die Aussteller werden von ihnen zum einen in der Mensa, aber ebenso direkt in der Ausstellung mit Speis und Trank, vor allem auch Kaffee und Kuchen, versorgt. Auch nach 40 Jahren ist also die Antik-Uhrenbörse weiter auf Erfolgskurs, ablesbar auch an mehr als 1000 Besuchern bei dieser Messe.