Tierrettung im Landkreis Rottweil: Naturschützer kämpfen gegen Bürokratie

Hartmut Polet (von links), Ludwig Schrägle und Tierärztin Anne von Stromberg bei Rettung eines Storches
privat- Tierrettung im Kreis Rottweil: Streit um Zuständigkeiten und Kosten bei Einsätzen.
- Stefan Teufel sprach mit Hartmut Polet und Ludwig Schrägle über konkrete Probleme.
- Beide sind ehrenamtlich aktiv, oft über die Polizei alarmiert – seit Jahren im Einsatz.
- Fahrtkosten zahlen sie privat aus der Rente, Einsatzbereitschaft rund um die Uhr.
- Teufel plant ein Gespräch mit Landrat Christoph Keckeisen, um Unterstützung zu klären.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Kürzlich hatte der CDU-Landtagsabgeordnete Stefan Teufel im Rahmen seines Wahlkreisprogrammes den Naturschutzwart Ludwig Schrägle und den Storchenbeauftragten des LUBW Hartmut Polet in sein Wahlkreisbüro nach Rottweil eingeladen.
Schrägle ist seit 30 Jahren – meist bei Konflikten mit Wildtieren oder bei Wildunfällen – ehrenamtlich im Landkreis tätig. Häufig erfolgt der Einsatz über die Polizei. Polet betreut seit seiner Ausbildung zahlreiche Storchennester in Mühlheim, Bochingen, Seedorf, Dunningen, Waldmössingen, Geislingen und Hechingen-Boll.
Nachdem es bei Rettungsaktionen in Vöhringen zu Problemen der Zuständigkeit sowie der Kosten kam, wurden diese Punkte eingehend mit Stefan Teufel diskutiert. Der Landtagsabgeordnete plant diesbezüglich ein Gespräch mit dem neuen Landrat Christoph Keckeisen.
So soll auch geklärt werden, wie beide Naturschützer in Zukunft vom Landkreis unterstützt werden können. Aktuell bezahlen Schrägle und Polet die anfallenden Fahrkosten privat – von ihrer Rente. Einsatzbereitschaft besteht ihrer Auskunft zufolge 24 Stunden am Tag.
