Baum verliert Äste
: Gegen die Fällung einer Rotbuche im Friedrich-Maurer-Park in Lahr regt sich Protest

Gegen die geplante Fällung einer prominenten Rotbuche im Lahrer Friedrich-Maurer-Park regt sich Widerstand. Am Mittwoch soll der Baum, der Äste verliert, weichen – aus Sicherheitsgründen.
Von
Jonas Köhler
Lahr
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Diese Rotbuche im Friedrich-Maurer-Park verliert Äste und soll gefällt werden.

Diese Rotbuche im Friedrich-Maurer-Park verliert Äste und soll gefällt werden.

Stadt
  • In Lahr ist die Fällung einer Rotbuche im Friedrich-Maurer-Park für Mittwoch geplant.
  • Begründung der Stadt: Der Baum verliert Äste, Sicherheit ist gefährdet – Ursache sei Hitze und Trockenheit.
  • Klaus Schramm kündigt im Namen mehrerer Lahrer Protest an und bittet die Stadt um ein Überdenken.
  • SPD-Stadtrat Roland Hirsch fragt, ob ein Rückschnitt genügt hätte, und nennt den Baum vital.
  • CDU-Stadtrat Sven Hertenstein verweist auf massive Astbrüche trotz Baumkronensicherung; Ersatzpflanzung geplant.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Klaus Schramm, bekannt durch das Friedensforum, hat im Namen einiger Lahrer ein Schreiben an OB Markus Ibert, Baubürgermeister Tilmann Petters und Fabian Roßmanith, Abteilungsleiter Grün und Umwelt, verfasst. Darin kündigt Schramm Protest gegen die für Mittwoch geplante Fällung einer Rotbuche im Friedrich-Maurer-Park an und bittet die Stadt, das Vorhaben zu überdenken.

SPD-Stadtrat Roland Hirsch, der in der Vergangenheit Baumfällungen in Lahr immer wieder kritisch beobachtet hat, sprach das Thema unabhängig davon am Montag im Gemeinderat an. „Die Lücke lässt sich schwer schließen“, bedauerte er. Gerade im Hinblick auf Lahrs schlechtes Abschneiden im Hitze-Ranking sollte man „Bäume mit allen Mitteln erhalten“.

Hirsch erkundigte sich, ob es nicht gereicht hätte, einzelne Äste zu entfernen, um die Sicherheit der Passanten zu gewährleisten. „Es ist ein vitaler Baum. Wer hat das festgestellt?“, fragte er nach.

Von der Verwaltung konnte niemand Auskunft geben, wohl aber CDU-Stadtrat Sven Hertenstein. Der Polizeibeamte erläuterte, dass „ein Ast in der Größe eines Baumes“ im Friedrich-Maurer-Park lag. Man habe eine Baumkronensicherung veranlasst, dennoch sei der nächste Ast heruntergekommen, begründete er die Empfehlung, den Baum fällen zu lassen.

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Die Stadt verwies in ihrer Mitteilung von Freitag auf die lange Hitzeperiode und die Trockenheit, die zu Astbrüchen führten. Ersatzpflanzungen seien zeitnah geplant.