Kesselhaus Burladingen
: Carmine D’Aloia setzt auf schwäbisch-mediterrane Küche

Das Burladinger Restaurant „Zum Kesselhaus“ eröffnet nach kurzer Pause im Dezember neu. Der Wirt will mit frischen Ideen Schwung in die Gastronomie bringen.
Von
Matthias Badura
Burladingen
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Burladingen Kesselhaus neuer Wirt Carmine D'Aloia, Silvana Schlegel, Verpächter Theo Dolinschek (r.)

Handschlag: Die Burladinger Gastronomie „Zum Kesselhaus“ soll mit einem vorwiegend regionalen Speisenangebot modern und doch urig bleiben. Überprüfen kann man das bei der Neueröffnung am 5. Dezember. Auf dem Bild (v. l.): Wirt Carmine D’Aloia, Partnerin Silvana Schlegel und Verpächter Theo Dolinschek.

Matthias Badura
  • „Zum Kesselhaus“ in Burladingen eröffnet nach kurzer Pause am 5. Dezember neu.
  • Neuer Wirt ist Carmine D’Aloia, der schwäbisch-mediterrane Küche anbieten will.
  • Auf der Karte: Zwiebelrostbraten, Maultaschen, Vesper sowie Spaghetti mit Scampi und Lachs auf Rösti.
  • Geplant ist ein Business-Lunch an drei Wochentagen mit drei wechselnden Gerichten.
  • Bar bleibt nach Küchenschluss offen – bis 23 Uhr, freitags und samstags bis 24 Uhr.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Wer wird künftig hinter dem Herd des „Kesselhauses“ stehen? Die Antwort darauf ist jetzt bekannt. Carmine D’Aloia bringt nicht nur langjährige Erfahrung aus der Küche mit, sondern auch eine besondere Verbindung zur Region und „eine klare Vorstellung davon, wie moderne Gastronomie aussehen kann.“

Geboren in Sigmaringen und aufgewachsen in Trochtelfingen, verleugnet er seine italienischen Wurzeln keineswegs. Ganz im Gegenteil: Er möchte beide Seiten miteinander verbinden. „Schwäbischer als viele Schwaben“, beschreibt er sich selbst.

Der 46-Jährige lebt mit seiner Partnerin Silvana Schlegel und zwei Kindern in Weilstetten. Für ihn biete das „Kesselhaus“ die Chance, seine langjährigen Erfahrungen und eigenen Vorstellungen von einer modernen und zugleich gemütlichen Gastronomie umzusetzen.

Eigene Vorstellungen

Das Handwerk des Kochs erlernte er im Trochtelfinger Hotel „Rössle“. In den vergangenen Jahren führte ihn sein Berufsweg als Küchenchef durch mehrere Betriebe: vom Hotel Hamann in Balingen über die Insiva in Tübingen bis zur „Bärentatze“ im Traumland bei der Bärenhöhle in Erpfingen. Nun soll das „Kesselhaus“ der Ort werden, an dem er seine eigenen Vorstellungen verwirklicht.

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Zwiebelrostbraten trifft Scampi

Auf der Speisekarte soll es schwäbisch und mediterran zugleich zugehen. Klassiker wie Zwiebelrostbraten, Maultaschen oder ein herzhaftes Vesper gehören ebenso dazu wie Spaghetti mit Scampi oder Lachs auf Kartoffel-Rösti.

Für ihn, sagt D’Aloia, sei es vor allem eine Möglichkeit, seine Heimatverbundenheit mit internationalen Einflüssen zu verbinden – ohne dabei die Gemütlichkeit eines traditionellen Lokals aus den Augen zu verlieren.

Für Mittagsgäste hat der neue Wirt bereits konkrete Pläne. An drei Tagen in der Woche soll ein Business-Lunch mit jeweils drei wechselnden Gerichten angeboten werden. Das Ziel: Angestellte, Arbeiter und Geschäftsleute sollen ihre Mittagspause genießen können, ohne lange auf ihr Essen warten zu müssen.

Die Bar bleibt geöffnet

Wer glaubt, dass im Kesselhaus nach dem Abendessen Schluss ist, darf sich auf eine weitere Möglichkeit freuen, den Abend gemütlich ausklingen zu lassen. Wenn die Küche schließt, bleibt der Barbereich bis 23 Uhr beziehungsweise freitags und samstags bis 24 Uhr geöffnet.

Auch Veranstaltungen sind geplant. Was die Gäste erwartet, möchte D’Aloia allerdings noch nicht verraten. Nur so viel: Er hat bereits einige Ideen, mit denen er seine Gäste überraschen möchte.

Vertrautes Haus, neue Ideen

Unterstützung erhält er von seiner Partnerin Silvana Schlegel. Die gelernte Einzelhandelskauffrau arbeitet derzeit im Vertriebsinnendienst und in der Kundenbetreuung eines Unternehmens. Ihre Tätigkeit wird sie zunächst beibehalten. Bei größeren Veranstaltungen möchte sie ihren Partner jedoch künftig unterstützen. Für das „Kesselhaus“ soll somit ein neues Kapitel beginnen. Am 5. Dezember können Gäste das frisch renovierte Lokal kennenlernen (Sein ursprüngliches Flair hat das „Kesselhaus“ dabei nicht verloren.)

Besonders freut sich darüber Besitzer Theo Dolinschek. Der erfolgreiche Textilunternehmer, selbst gelernter Koch und langjähriger Betreiber des Kesselhauses, ist überzeugt, mit D’Aloia die richtige Wahl getroffen zu haben. „Regionale, bodenständige Küche mit internationalen Einsprengseln – das passt!“, sagt er.
Die Öffnungszeiten: Mittwoch und Donnerstag: 11.30 bis 14 Uhr sowie 17.30 bis 23 Uhr; Freitag 11.30 bis 14 Uhr sowie 17.30 bis 24 Uhr; Samstag 17.30 bis 24 Uhr; sonntags 11.30 bis 14 Uhr und 17.30 bis 22 Uhr. Die Öffnungszeiten können sich noch ändern. D’Aloia möchte flexibel bleiben und sein Angebot an die Wünsche der Gäste anpassen.

Eines steht für den neuen Wirt jedoch schon fest: „Das Kesselhaus soll mehr sein als ein Ort zum Essen. Es soll ein Treffpunkt werden, an dem schwäbische Gemütlichkeit, mediterraner Genuss und gesellige Abende zusammenfinden.“