Bundesförderung
: Geldsegen für Burladingens Hallenbad in Höhe von 685.000 Euro

Die Stadt erhält Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“. Damit dürfte die Sanierung des Hallenbades gesichert sein.
Von
Matthias Badura
Burladingen
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Das Burladinger Hallenbad, eingeweiht 1971

Dem Burladinger Hallenbad drohte die Schließung. Mit dem Erhalt von 685.000 Euro aus dem Sportstätten-Förderprogramm des Bundes eröffnet sich die Möglichkeit zur Sanierung.

Matthias Badura
  • Burladingen erhält 685.000 Euro für die Sanierung des Hallenbads – Bundesprogramm SKS.
  • Der Haushaltsausschuss beschloss die Mittel, der CDU-Abgeordnete Christoph Naser begrüßt sie.
  • Ein erster Antrag ging im Bundesbauministerium verloren, die Stadt setzte sich erneut ein.
  • Das Bad von 1971 ist sanierungsbedürftig, die Kosten liegen bei etwa 5,6 Millionen Euro netto.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Aus dem Bundesförderprogramm zur „Sanierung kommunaler Sportstätten - Schwimmbäder“ (SKS-Schwimmbäder) fließen 685.000 Euro in den Wahlkreis Tübingen-Hechingen. Das hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschlossen. Konkret erhält in diesem Jahr die Gemeinde Burladingen für die Sanierung des Hallenbades 685.000 Euro.

Dazu der direkt gewählte CDU-Bundestagsabgeordnete Christoph Naser: „Bei meinem jüngsten Besuch in Burladingen konnte ich mir selbst ein Bild vom Hallenbad und dem dortigen Sanierungsstau machen und habe mich gerne dafür eingesetzt. Dass das Schwimmbad nun mit 685.000 Euro gefördert wird, freut mich daher ganz besonders.“

Erster Antrag wurde im Ministerium verschlampt

Nochmals verschärft eingesetzt hat sich bei zuständigen Stellen in Berlin auch die Stadtverwaltung, nachdem ihr erster Förderantrag im Bundesbauministerium verloren gegangen war und die Frage im Raum stand, ob Burladingen überhaupt eine Förderung erhält (unsere Redaktion berichtete).

Insgesamt gingen etwa 939 Interessenbekundungen beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung ein, das mit der Umsetzung des Bundesprogramms beauftragt ist. Mit einer beantragten Gesamtfördersumme von etwa 3,2 Milliarden Euro war der Projektaufruf fast 13-fach überzeichnet.

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In dieser zusätzlichen Tranche im Rahmen von SKS stehen 250 Millionen Euro aus Bundesmitteln zur Verfügung. Ziel ist es, damit auch weitere Investitionen vor Ort zu hebeln. Mit den zusätzlichen 250 Millionen Euro ausschließlich für Schwimmbäder unterstützt der Bund gezielt Kommunen, dem Sanierungsstau wirkungsvoll zu begegnen.

Das Burladinger Hallenbad wurde im Jahr 1971 eröffnet. Generationen lernten seither hier schwimmen, trainierten, trieben Sport oder hatten und haben einfach Spaß. Inzwischen ist das Gebäude mitsamt den technischen Anlagen sanierungsbedürftig. Die geschätzten Kosten für die Ertüchtigung dürften nach heutigem Stand etwa 5,6 Millionen Euro netto betragen.