750 Jahre Trillfingen
: Umzug durch Trillfingen wird zum Spektakel - das sind die Bilder

Der historische Umzug war das absolute Highlight bei der Feier zur Erstwähnung Trillfingens vor 750 Jahren. Nicht einmal in der Fasnet säumen so viele Zuschauer die Straßen.
Von
Thomas Kost
Oberndorf
Jetzt in der App anhören
  •  

    Carola Lenski
  • Der Ortschaftsrat Trillfingen als „Haoh-Schialer“

    Kost
  • Die Fahnenabordnungen der Trillfinger Vereine fürhten dem Umzug an.

    Lenski
  • Die Trillfinger Bauernkapelle.

    Lenski
  • Wolken, Sonne, Regen: Der katholische Kindergarten.

    Kost
  • Schule vor 100 Jahren war das Motto der Trillfinger Grundschule

    Lenski
  • Die Stadtkapelle Haigerloch.

    Kost
  • Eine starke Truppe: der TSV Trillfingen...

    Kost
  • ...und aktuell amtierende Hallen- und Feldeyachpokalsieger.

    Kost
  • Der Radfahrverein „Germania“ mit einem Modell der Burg Hohenzollern im Schlepptau.

    Kost
  • Die Einradfahrer der Germania.

    Kost
  • Musikalische Gäste: Die Musikkapelle aus Owingen...

    Kost
  • ...zieht in perfekter Formation durch die Trillfinger Ortsmitte.

    Lenski
  • Mit der Wendelinsfigur voran und Schäfer Berthold Schwarz am Steuer...

    Lenski
  • ...präsentierte sich die Schäferzunft Trillfingen.

    Lenski
  • Drei gut gelaunte Schäferinnen

    Kost
  • Hufschmid Gerhard Hipp aus Dietingen zeigt hoch vom Festwagen herab alte Handwerkskunst

    Kost
  • Hier kommt der Gesangverein Trillfingen: Angeführt von einem Lanz-Bulldog Jahrgang 1940.

    Lenski
  • Landwirtschaft um 1900 war das Thema der Sängerschar...

    Lenksi
  • ...und die verkörperte die „Eintracht“ äußerst originalgetreu.

    Lenski
  • Einen Holder ED2 Baujahr 1956 steuert Ralf Möllhoff

    Lenski
  • Fahnenschwingerin voran: Der Fanfarenzug aus Stetten...

    Lenski
  • ...wie immer lautstark unterwegs.

    Lenski
  • Der Narrenverein Trillfingen mit seinen beiden Vorsitzenden in einem Motorrad mit Beiwagen.

    Lenski
  • Trillfinger Narrenräte.

    Lenski
  • Die Darstellung der Kinderfasnet mit ihren Figuren. Sie gibt es seit den 1920er Jahren.

    Lenski
  • Der arme Kerl: Die Ritter vom mittelalterlichen Markt kennen keine Gnade.

    Lenski
  • Wie immer ein wunderbarer Anblick: die Hechinger Hofdamen mit ihrer Kavalieren.

    Kost
  • Umzug durch Trillfingen wird zum Spektakel - das sind die Bilder

     
  • Der Musikverein Gruol grüßt die Trillfinger.

    Kost
  • Der Jahrgang 1952 aus Trillfingen mit der Backküche im Schlepptau...

    Kost
  • ...verteilte Backwaren im Publikum.

    Kost
  • Die Zick-Zack-Gruppe lässt die Wilden Zwanziger wieder aufleben...

    Lenski
  • ...und zwar mit einer echten mobilen Rarität aus dieser Zeit.

    Kost
  • Die Freunde der 80er Jahre in den Outfits aus dieser coolen Zeit.

    Kost
  • die Motorradfreunde mit Piaggio Ape und alter Knatterkiste. Die Freundschaft ist 1988 entstanden.

    Lenski
  • Sie bildeten den Abschluss des Festzumzuges.

    Kost
1 / 37

Zwar stand schon in der Ortsmitte und in der Osterstaße eine Menge Publikum, erstaunlicherweise aber noch mehr in der Seehofstraße. Vermutlich weil das einfach näher zum Festzelt lag. Schätzungen sind bei so etwas immer schwierig, aber 2000 Menschen oder mehr am Straßenrand dürften es schon gewesen sein.

Der Sonntag begann dann mit einer Tagwacht, bei der Bläser der Bauernkapelle das Fest vom Wasserturm herab einläuteten, danach war in der Valentinskirche ein ökumenischer Gottesdienst mit dem früheren Trillfinger Pfarrer Dieter Mayer und einer Musikgruppe der evangelischen Kirchengemeinde Haigerloch um eine Musikgruppe (Annika Saia, Markus Ehmann, Matthias Hermann).

Pfarrer Dieter Mayer hielt den Festgottesdienst in der Valentinskirche

Foto: Thomas Kost

20 Gruppen bilden einen sehenswerten Umzug

Höhepunkt des Festsonntags war aber eindeutig der große Umzug von der Ortsmitte in Richtung Mehrzweckhalle unter strahlender Sonne, an dem sich nahezu alle Trillfinger Vereine und einige Kameradschaften beteiligten. Vorgestellt wurden sie von Andreas Bisinger, der vom einem Wagen auf dem Dorfplatz das Umzugsgeschehen kommentierte.

Der Trillfinger Ortschaftsrat als „Haoh-Schialer“.

Foto: Thomas Kost

Angeführt wurde der Umzug von der Fahnenabordnung der Trillfinger Vereine und dem Ortschaftsrat, der sich als „Haoh-Schialer“ (der Spitzname der Trillfinger) verkleidet hatte. Bürgermeister Heiko Lebherz durfte unter ihnen den Oberlehrer mimen. Aber auch die anderen Gruppen hatten tolle Ideen: Der Kindergarten verkörperte Sonne, Wolken und Regenbogen, die Grundschüler und ihre Lehrerinnen zeigten, wie Grundschule vor 100 Jahren aussah.

Die Schäferzunft und der Förderverein Wendelinskapelle wurde von einem Traktor aufgeführt, auf die Statue des ihres Schutzpatrons – dem Heiligen Wendelin – stand, dann folgte Hufschmid Gerhard Hipp aus Dietingen, der es auf seinem Wagen am Amboss ganz schön krachen ließ.

Die Landwirtschaft um 1900 und neonfarbene 80er

Der Gesangverein verkörperte die Landwirtschaft von früher – angeführt von einem alten Lanz-Bulldog Baujahr 1940. Ein echter Farbtupfer dazwischen: die Hechinger Hofdamen. Auch Trillfinger Jahrgänger und Freundeskreise mischten kräftig mit. Der Jahrgang 1952 kredenzte Apfelsaft und Kirbebeete und hatte ein tolles Modell der Backküche dabei – dieses Motto hatte der Jahrgang schon 1975 bei der 700-Jahr-Feier dargestellt. Die Zickzack-Freunde ließen die 20er Jahre und den Charleston-Tanz dieser Zeit aufleben und die die Freunde der 80er waren in ihren grellen Neonfarben ein echter Farbtupfer.

ZAK News
Montag - Freitag um 7.00 Uhr
Alles Wichtige aus dem Zollernalbkreis Montag bis Samstag im kompakten Überblick.