Freudenstadt betroffen
: Mega-Sperrung auf der Gäubahn dauert länger als bisher bekannt

Derzeit ist ein Teil des Freudenstädter Zweigs der Gäubahn regelmäßig gesperrt. Jetzt wird bekannt: Die Sperrung dauert deutlich länger als ursprünglich angekündigt. Und nicht nur das.
Von
Timo Beyer
Oberndorf
Jetzt in der App anhören

Passagiere auf der Gäubahn müssen wieder viel Geduld haben. (Archivbild)

Deutsche Bahn AG/Uwe Miethe

Für viele Bahnreisende begann das neue Jahr mit einer schlechten Nachricht. Für einen ganzen Monat – vom 12. Januar bis zum 13. Februar – werde es wegen Hangsicherungsarbeiten zu massiven Einschränkungen und zahlreichen Zugausfällen auf dem Freudenstädter Abschnitt der Gäubahn kommen. Nun gibt die Bahn bekannt: Die Arbeiten dauern deutlich länger an als zunächst angekündigt.

Demnach wird es noch bis zum 26. Februar zu massiven Zugausfällen kommen. Die derzeitigen Sperrungen zwischen Bondorf und Schopfloch – täglich von 8 bis 18 Uhr – werden bis dahin andauern. Immerhin: Ab dem 13. Februar gibt es die täglichen Sperrungen nur noch von Montag bis Donnerstag – und nicht wie bisher bis Freitag.

Busse fahren wie bisher

Wer derzeit schon den Schienenersatzverkehr nutzt, muss sich ab dem 13. Februar nicht umstellen. Denn die Busse und Züge fahren wie bisher. Weitere Informationen zum relativ komplizierten Schienenersatzverkehr sind hier zu finden.

Doch auch an den Wochenenden gibt es auf der Gäubahn keine freie Fahrt. Denn derzeit wird die Strecke zwischen Böblingen und Stuttgart Vaihingen jeweils von freitags 21 Uhr bis montags 4 Uhr gesperrt. Diese Sperrungen während des Wochenendes dauern noch bis zum 22. Februar an.

Züge der Linie RE14a, die zwischen Horb und Stuttgart verkehren, und der Linie RE 14b, die Freudenstadt mit der Landeshauptstadt verbindet, fahren während der Sperrung nur bis Böblingen – teilweise sogar nur bis Herrenberg. Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet.

Doch warum dauert die Sperrung zwischen Bondorf und Schopfloch nun plötzlich fast zwei Wochen länger als ursprünglich angekündigt? Schuld sind offenbar keine unvorhergesehenen Verzögerungen auf der Baustelle. „Die Maßnahme war von vornherein bis zum 26. Februar geplant“, berichtet eine Bahnsprecherin auf Anfrage unserer Redaktion. Dass das nicht von Anfang an so angekündigt wurde, habe an einem Kommunikationsfehler gelegen.

Passagiere sollten sich vor Fahrtantritt im DB-Navigator über ihre Verbindung informieren. Dieser ist im Internet abrufbar unter www.bahn.de.

Der KreisLetter
Montag - Freitag um 7.00 Uhr
Alles Wichtige aus dem Kreis Freudenstadt Montag bis Samstag im kompakten Überblick.