Besuch in Freudenstadt
: Delegation aus China im Rathaus empfangen

Freudenstadt strebt mit der chinesischen Stadt Ankang eine Städtefreundschaft an.  Nun war eine Delegation aus Ankang zu Besuch im Rathaus.
Von
Timo Beyer
Freudenstadt
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Die Delegationen beim Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Freudenstadt, in der Mitte Oberbürgermeister Adrian Sonder und der geschäftsführende Vize-Bürgermeister Huang Ge.

Die Delegationen beim Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Freudenstadt, in der Mitte Oberbürgermeister Adrian Sonder und der geschäftsführende Vize-Bürgermeister Huang Ge.

Rath/Stadtverwaltung
  • Freudenstadt empfing eine Delegation aus Ankang im Rathaus – Ziel ist eine Städtefreundschaft.
  • OB Adrian Sonder und Vize-Bürgermeister Huang Ge betonten Dialog, Industrie und Tourismus.
  • Beide Regionen sehen Gemeinsamkeiten in Natur und Geschichte, geplant ist kultureller Austausch.
  • Gastgeschenke wechselten: Seidenschals und Raupe aus Ankang, Kuckucksuhr und Kirschtorte aus FDS.
  • Die Gäste trugen sich ins Goldene Buch ein und besuchten die in China aktive Schmid Group.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Kuckucksuhr, Schwarzwälder Kirschtorte und Seidentücher: Eine politische Delegation aus Ankang in China war zu Gast in Freudenstadt. Darüber berichtet die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung.

Oberbürgermeister Adrian Sonder sowie Mitglieder des Gemeinderats und Mitarbeiter der Stadtverwaltung hießen die hochrangigen Vertreter der Stadt und Region Ankang willkommen. Als Teil der Delegation nach Freudenstadt gereist waren der geschäftsführende Vize-Bürgermeister Huang Ge und Ning Guoliang, geschäftsführender Vize-Landrat. Mit dabei beim Empfang im Großen Ratssaal des Rathauses waren außerdem Vertreter der Volksregierung, des Handelsbüros und der Wirtschaftsförderung.

Zhang Lei begleitete die Gruppe bei ihrem dreitägigen Besuch in Deutschland; als ehemaliger Eigentümer des Hotels Hohenried kennt er sich in der Stadt gut aus. Die Landesregierung repräsentierte die Abgeordnete Katrin Schindele, tourismuspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion und Vorsitzende des Arbeitskreises Wirtschaft, Handwerk und Tourismus.

Beide Seiten bedankten sich für die gegenseitige Gastfreundschaft – eine Delegation um Oberbürgermeister Sonder und die Stadtkapelle Freudenstadt waren im Juni in Ankang – und betonten die Gemeinsamkeiten: „Viele Unternehmen aus Stadt und Kreis Freudenstadt sind seit Jahrzehnten in China erfolgreich und zum gegenseitigen Nutzen engagiert. Partnerschaftliche Verbindungen sind daher bereits Realität. Wie wichtig der direkte Dialog und Austausch ist, zeigt sich gerade jetzt angesichts der weltpolitischen Umwälzungen“, sagte OB Sonder.

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Seit zehn Jahren gibt es bereits Kontakte zwischen den Städten Ankang, Hauptstadt einer Metropolregion mit Millionen Einwohnern in Zentralchina, und Freudenstadt. Beim Besuch im Juni in Ankang wurde eine Absichtserklärung unterzeichnet mit dem Ziel, die Partnerschaft auszubauen.

Vergleichbar mit dem Schwarzwald - nur mit Pandas

Sein Amtskollege Huang Ge sagte, trotz der räumlichen Entfernung und des Größenunterschieds gebe es viele Anknüpfungspunkte für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit. Er nannte die Bereiche Industrie und Tourismus, ebenso den kulturellen Austausch. Beide Regionen hätten eine lange Geschichte und eine ganz ähnliche Natur. „In Ankang gibt es auch freilebende Pandabären. Aber auch wir sind eine Region mit an einem sehr bekannten Gebirge, das die Grenze von Nord- und Südchina markiert.“ Handel und internationale Beziehungen seien seit Jahrtausenden wichtig für Ankang; die Region liegt an der historischen Seidenstraße, dort wird der kostbare Stoff hergestellt.

Das spiegelte sich auch in den Gastgeschenken aus Ankang wider: Die Delegation überreichte Seidenschals und eine Skulptur der Seidenspinnerraupe. Im Gegenzug tischte die Stadt Freudenstadt Schwarzwälder Kirschtorte auf, die die Delegation vom Namen her kannte; Adrian Sonder und Huang Ge schnitten sie gemeinsam an. Dazu überreichte OB Sonder eine moderne Adaption der Kuckucksuhr.

Im Anschluss trugen sich die Delegation und Teilnehmer des Empfangs ins Goldene Buch der Stadt ein und besichtigten die Schmid Group, die seit vielen Jahren in China engagiert ist.