Oberbürgermeister in China: Ankang und Freudenstadt streben Städtefreundschaft an

Oberbürgermeister Adrian Sonder nach der Unterzeichnung der Absichtserklärung mit seinem chinesischen Amtskollegen Zhang Xiaoping
Stadtverwaltung Ankang- Freudenstadt und Ankang wollen ihre Kontakte zu einer Städtefreundschaft ausbauen.
- Oberbürgermeister Adrian Sonder und Zhang Xiaoping unterzeichneten eine Absichtserklärung.
- Geplant sind Austausch und Kooperation in Kultur, Tourismus, Nachhaltigkeit, Jugend und Bildung.
- Sonder reiste drei Tage nach Shaanxi, besuchte Universität, Firmen und ein gemeinsames Konzert.
- Kontakte bestehen seit 2018, Freudenstadt pflegt weitere Partnerschaften in Europa und Deutschland.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Städte Freudenstadt und Ankang in China wollen ihre bislang losen Verbindungen zu einer Städtefreundschaft weiterentwickeln. Bei einer Reise in die Provinz Shaanxi unterzeichneten die beiden politischen Stadtoberhäupter, Oberbürgermeister Adrian Sonder und sein dortiger Amtskollege Zhang Xiaoping, eine entsprechende Absichtserklärung.
Darin heißt es laut einer Pressemitteilung der Stadt Freudenstadt: „Die Vertragsparteien kommen überein, die freundschaftlichen Austausche und Kooperationen vor allem in den Bereichen Kultur und Brauchtum, Tourismus und nachhaltige Entwicklung, Jugend und Bildung sowie örtliche Festveranstaltungen auszubauen.“ Die Absichtserklärung hat zunächst keine Rechtsverbindlichkeit, sie soll vielmehr „den gemeinsamen Willen beider Seiten zur Intensivierung von Austausch und Kooperation“ dokumentieren, heißt es weiter.
Sonder absolviert straffes Programm
Die Reise erfolgte auf Einladung der Stadt Ankang zum Antrittsbesuch des Oberbürgermeisters. Zeitgleich war die Stadtkapelle Freudenstadt auf Konzertreise in Ankang.
Adrian Sonder war knapp drei Tage lang vor Ort und absolvierte auf der Reise laut Mitteilung ein straffes Programm mit Treffen auf offizieller Ebene, Besuch der Universität Ankang sowie Firmenbesichtigungen. Besucht wurden Betriebe der Kategorien Tourismus, Pharma, Spielwaren und Optoelektronik sowie der Hightech-Entwicklungszone Ankang mit Schwerpunkt auf Projekten zur Förderung der ländlichen Revitalisierung.
Ferner wohnte Sonder dem gemeinsamen Konzert der Stadtkapelle Freudenstadt mit chinesischen Musikern im Hanjiang-Theater bei. Sonder traf sich außerdem mit einem Germanistik-Professor an der Xi’an International Studies University, Vertretern des Hotels Eden aus Freudenstadt sowie Zhang Lei, ehemaliger Eigentümer des Hotels Hohenried in Freudenstadt.
Sonders dritter Besuch in China
Oberbürgermeister Sonder zeigte sich nach der Rückkehr beeindruckt: „Ich war zuvor bereits zwei Mal in China, 2007 und 2015. Es ist frappierend, wie offensichtlich und schnell sich das Land seither verändert und weiterentwickelt hat.“

Oberbürgermeister Adrian Sonder zusammen mit Mitgliedern der Stadtkapelle Freudenstadt und chinesischen Musikern im Hanjiang-Theater
Stadtverwaltung AnkangTrotz der gewaltigen Unterschiede alleine schon in den Dimensionen der Städte – Ankang hat 2,5 Millionen Einwohner – gebe es durchaus Gemeinsamkeiten, beispielsweise in der Förderung des ländlichen Raums, beim Thema Nachhaltigkeit und im Tourismus.
Auf welchen Gebieten sich die Kontakte ausbauen lassen, soll nun in Ruhe überlegt werden. „Ich möchte die vielen Eindrücke noch ein wenig sortieren und mich dann mit dem Gemeinderat und den betroffenen Teilen der Verwaltung austauschen“, wird der Oberbürgermeister zitiert.
Kontakt besteht seit 2018
Die Kontakte zwischen den beiden Städten wurden 2018 in der Amtszeit von Julian Osswald als Oberbürgermeister von Freudenstadt geknüpft. Freudenstadt ist mit einer Reihe von Städten verbunden, besonders eng seit 1961 mit der französischen Partnerstadt Courbevoie. Freundschaften pflegt die Stadt ferner mit Heide in Schleswig-Holstein, Schöneck im Vogtland, Sandanski in Bulgarien und Männedorf in der Schweiz.
