7500 Euro für Kreis Freudenstadt: Volksbank-Mitarbeiter spenden ihr Weihnachtsgeschenk

Die Beteiligten der Volksbank Nordschwarzwald mit den Begünstigten von „ProTeen“ Pfalzgrafenweiler, den Helfende Händen Seewald, der Bergrettung Obertal, der Stiftung Eigensinn aus Freudenstadt und dem Familienzentrum Horb.
Carolin SchöfflerFreiwillig auf das jährliche Weihnachtsgeschenk verzichten und stattdessen Gutes tun – dafür haben sich die rund 300 Mitarbeiter der Volksbank Nordschwarzwald entschieden. So wurde aus dem Weihnachtsgeschenk der Mitarbeiter nun das Ostergeschenk für fünf soziale Einrichtungen in der Region.
Wem das Geld dabei konkret zugute kommt, das durften die Mitarbeiter selbst entscheiden – häufig aus persönlichem Engagement oder aufgrund konkreter Bedarfe vor Ort, heißt es vonseiten der Volksbank. Mehr als 30 Vorschläge waren eingegangen, fünf Projekte wurden schließlich ausgewählt.
Nun wurden die gesammelten Mittel, insgesamt 7500 Euro, im Rahmen einer Spendenübergabe in der Region verteilt. „Das soll zum Ausdruck bringen, was unsere Bank im Inneren zusammenhält: Gemeinschaft, Verantwortung und soziales Engagement“, erklärte Stefan Weidele.
7500 Euro an soziale Einrichtungen in der Region
Auf Vorschlag der Volksbankmitarbeiter Sebastian Bensing, Sabrina Broß, Andreas Köhler und Tamara Stoll gingen die ersten 1500 Euro an die Stiftung Eigensinn aus Freudenstadt, vertreten durch Geschäftsführerin Dina Bühler und Vorstandsvorsitzenden Dieter Eberhardt, die Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung stärkt.
Mit weiteren 1500 Euro wurde auf Vorschlag von Bernd Günter die Bergwacht Obertal unterstützt, die jährlich etwa zwischen 50 bis 70 Rettungseinsätze in unwegsamen Gelände leistet. Vertreten wurde sie durch Alexander Burkhardt, Florian Gaiser und Thomas Klumpp.
Querschnitt durch die Region und unterschiedliche Lebenslagen
Auch das Familienzentrum Horb, vertreten durch Jérôme Brunelle und vorgeschlagen von Patricia Widmaier, profitiert von der Spende. Durch ein breites Angebot bietet das Zentrum jungen Familien Austausch und Hilfe.
Christa Lutz schlug indessen den Förderverein „ProTeen“ aus Pfalzgrafenweiler für ihre offene Jugendarbeit vor, vertreten durch Beate Landenberger. Und Heiko Stickels Wahl fiel auf den Nachbarschaftsverein Helfende Hände Seewald mit seinem breiten Unterstützungsangebot für den Alltag, vertreten durch Jutta Dieterle und Waltraud Nägele.
Torsten Karle, Leiter Personal und Vorstandsstab, der die Initiative gemeinsam mit einem Projektteam mitentwickelt hat, freue sich über die „bunte Vielfalt“ an Begünstigten – ein Querschnitt durch die Region und unterschiedliche Lebenslagen. Auch im kommenden Jahr solle die Aktion fortgeführt und weiterentwickelt werden.