50 Helfer und Spezialfahrzeug dabei: Freiburger Feuerwehr unterstützt beim Kampf gegen Schramberger Waldbrand

Unter anderem mit diesem speziell für Waldbrände ausgelegten Löschfahrzeug ist die Freiburger Feuerwehr bei den Waldbränden in Schramberg im Einsatz.
Felix Paschke- Freiburger Feuerwehr hilft seit der Nacht auf Montag beim Waldbrand in Schramberg.
- 50 Kräfte mit acht Fahrzeugen vor Ort – inklusive neuem geländegängigen Unimog.
- Schwerpunkt ist die Löschwasserversorgung in schwierigem Gelände, 1500 Meter Schlauch verlegt.
- Wasser wird aus dem Ort gefördert und zu Brandabschnitten transportiert.
- Personalwechsel ist organisiert, die Stadt dankt für die kreisübergreifende Zusammenarbeit.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Seit den frühen Morgenstunden des Montags ist die Freiburger Feuerwehr bei der Bekämpfung des Waldbrandes in Schramberg (Landkreis Rottweil) im Einsatz. Der Einsatz erfolgt im Rahmen der kreisübergreifenden Hilfe.
Wie die Feuerwehr mitteilt, habe man auf Anforderung des Landkreises Rottweil die Freiburger Katastrophenschutz-Sondereinheit „Zug Wasserförderung mit Abrollbehälter Wasserförderung“ in den Einsatz entsandt.
Die Einheit rückte mit acht Fahrzeugen und 50 Einsatzkräften aus verschiedenen Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr sowie einem Führungsdienst der Berufsfeuerwehr aus. Ebenfalls dabei: das neue Waldbrand-Tanklöschfahrzeug des Landes Baden-Württemberg, das bei der Feuerwehr Freiburg stationiert ist.
Neues Fahrzeug ist extrem gelängegängig
Dieses Fahrzeug hatte die Feuerwehr in der vergangenen Woche bei einem Pressetermin im Freiburger Wald vorgestellt. Bei dem Löschfahrzeug handelt es sich um einen extrem geländegängigen Unimog. An Bord ist eine vierköpfige Besatzung der Feuerwehr aus Kappel.
„Das Spezialfahrzeug wird vor Ort flexibel in den jeweiligen Einsatzabschnitten eingesetzt. Schwerpunkt der Freiburger Unterstützung ist die Sicherstellung der Löschwasserversorgung in schwierigem Gelände“, erklärt die Freiburger Feuerwehr. „Die Einsatzkräfte haben hierzu bereits rund 1500 Meter Schlauchleitung in teils steilen und unwegsamen Waldbereichen verlegt.“
Das benötigte Löschwasser werde aus dem Ortsbereich gefördert und zu den Brandabschnitten transportiert. „Eine verlässliche Wasserversorgung ist insbesondere bei Waldbränden eine wesentliche Voraussetzung für wirksame und nachhaltige Löscharbeiten“, so die Feuerwehr.
Bislang ist noch nicht klar, wann der Einsatz endet. Für die rechtzeitige Rückführung und den Austausch der Einsatzkräfte wurde frühzeitig ein Personalwechsel organisiert, „um Erschöpfung und Übermüdung zu vermeiden“, so die Feuerwehr.
Stadt Freiburg bedankt sich bei den Einsatzkräften
In einer Mitteilung bedankt sich die Stadt Freiburg bei allen eingesetzten Kräften für ihr Engagement sowie bei den beteiligten Feuerwehren und Hilfsorganisationen für die gute Zusammenarbeit über Landkreisgrenzen hinweg. „Die kreisübergreifende Hilfe ist ein wichtiger Baustein des Bevölkerungsschutzes in Baden-Württemberg und ermöglicht eine schnelle, bedarfsgerechte Unterstützung bei größeren Schadenslagen.“
Innerhalb der kommenden beiden Jahre soll die Freiburger Feuerwehr zudem auch EU-weit bei Waldbränden einsatzfähig sein. Wie in der vergangenen Woche vorgestellt wurde, trainieren derzeit die freiwilligen Wehren in Kappel und Waltershofen für den Ernstfall, 25 bis 30 Kräfte werden für einen solchen Einsatz ausgerüstet.
Vier von ihnen müssten binnen sechs Stunden nach der Alarmierung über den europäischen Katastrophenschutzmechanismus bereit sein – gemeinsam mit anderen baden-württembergischen Kräften.

