Agentur für Arbeit Balingen
: Arbeitslosigkeit im Zollernalbkreis geht weiter zurück

Im Mai sank die Zahl der Arbeitslosen im Zollernalbkreis weiter. Mit dem Rückgang um 1,6 Prozent ging sie auf rund 7760 Personen zurück. Die Arbeitslosenquote liegt bei 4,2 Prozent.
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(red/pm)
Oberndorf
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Gute Nachrichten kommen von der Agentur für Arbeit

Maier/Privat

„Bereits zum vierten Mal in Folge verzeichnen wir einen Rückgang der Arbeitslosigkeit“, erläutert Anke Traber, Leiterin der Agentur für Arbeit Balingen, die Entwicklung.

„Seit der ersten Auszählung im Januar ist die Zahl der Arbeitslosen um etwas mehr als 200 gesunken“, so Traber weiter. Dennoch ist die Zahl der Arbeitslosen immer noch um 6,2 Prozent höher als vor einem Jahr.

Im Zollernalbkreis verringerte sich die Arbeitslosenzahl ebenfalls um etwas mehr als 60, die Quote liegt dort nun bei 4,5 Prozent. Zum Zollernalbkreis gehören die Agenturen in Albstadt mit einer Arbeitslosenquote von 5,8 Prozent sowie Balingen mit 3,6 und Hechingen mit 4,0 Prozent.

Jobcenter für Bürgergeld zuständig

Die Jobcenter sind für das Bürgergeld zuständig und betreuen die erwerbsfähigen Leistungsberechtigten nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II). In ihrem Zuständigkeitsbereich ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat um knapp 20 Personen bzw. 0,4 Prozent gestiegen. Derzeit sind 2670 Arbeitslose beim Jobcenter Zollernalbkreis gemeldet.

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140 Arbeitslose weniger

Für den Bereich der Arbeitslosenversicherung nach dem SGB III, dem die in der Regel nicht länger als ein Jahr Arbeitslosen zuzuordnen sind, ist die Agentur für Arbeit unmittelbar zuständig. 140 Arbeitslose weniger als vor einem Monat bedeuten einen Rückgang um 3,6 Prozent. Im Zollernalbkreis gibt es im Mai 2305 SGB-III-Arbeitslose.

Viele freie Ausbildungsstellen gemeldet

Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt in der Region ist weiter günstig für Jugendliche. Zwar ist die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen mit rund 3000 etwas niedriger als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres, aber davon sind derzeit noch 1700 unbesetzt. Dem stehen von den ursprünglich gemeldeten 1210 Bewerberinnen und Bewerber noch 565 gegenüber, die bisher keinen Ausbildungsplatz oder eine Alternative gefunden haben. Rechnerisch haben sie die Auswahl zwischen mehr als drei unbesetzten Stellen.