Wildgehegeverein Meßstetten
: 53.000 Euro für das Neubau-Vorhaben

Der Wildgehegeverein Meßstetten erweitert sein Domizil: Eine Lagerhalle mit integrierter Werkstatt soll in den nächsten Wochen entstehen.
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(red/pm)
Oberndorf
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Die Anerkennung für seine besonderen Verdienste um die Allgemeinheit hat der Wildgehegeverein Meßstetten bereits 1978 bekommen. Diese Plakette an der Fassade des Domizils im Wald zeugt davon.

pm

Das Wildgehege Meßstetten inmitten des Waldes auf dem Geißbühl leistet seit mehr als 50 Jahren einen wertvollen Beitrag zur Umweltbildung, zum Erhalt heimischer Wildarten und zur Naherholung im Zollernalbkreis – und das bei freiem Eintritt.

So beschreibt es der Meßstetter Verein in einer allgemeinen Würdigung.​

Mitglieder packen mit an

Der Verein, so steht es in einer städtischen Pressemitteilung, war mit ausschlaggebend dafür, dass das Bauvorhaben vom „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“ (ELER) der Europäischen Union sowie vom baden-württembergischen „Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz“ gefördert wurde. Und das nicht zu knapp: 53.275 Euro bekommt der Wildgehegeverein zur finanziellen Unterstützung.

Auf beinahe 90.000 Euro ist der Neubau der rund zehn auf zwölf Meter großen Lagerhalle mit integrierter Werkstatt im Gesamten veranschlagt. Dieser verhältnismäßig übersichtliche Betrag für einen Neubau dieser Größe ist nur möglich, weil der Verein viel Eigenleistung einbringen wird. „Wir zählen derzeit 22 aktive Mitglieder, die beim Bau mithelfen, um die Kosten zu senken und den Rahmen zu halten“, sagt Vorsitzender Hans-Jürgen Grzesch.

Die professionellen Arbeiten für den Schuppen übernehmen die Firmen Berger aus Meßstetten (Tiefbau) und Holzbau Rehfuß vom Geyerbad (Hochbau). Sollte das Wetter einigermaßen mitspielen und das Erdreich nicht mehr zufrieren, werden die Bagger bereits dieser Tage anrücken. Und dann dürfte es recht schnell gehen: Immer ausgehend vom Idealfall, so erklärt Ernst Berger, könnte die Lagerhalle dann in sechs bis acht Wochen stehen.

Nicht zuletzt ist die finanzielle Unterstützung dieses Bauvorhabens auch dem Zutun des Naturparkvereins Obere Donau zu verdanken, zu dessen nördlichem Einzugsgebiet Meßstetten als eine von 56 Mitgliedsgemeinden in vier Landkreisen gehört. „Ziele und erwarteter Nutzen des Bauprojekts sind die Verbesserung der Infrastruktur und die Berücksichtigung ökologischer und nachhaltiger Gesichtspunkte“, informiert Geschäftsführer Bernd Schneck vor Ort.

Meßstettens Bürgermeister Frank Schroft, selbst Vorstandsmitglied im Naturparkverein, freut sich sehr, dass der Wildgehegeverein in den Genuss der Fördermittel kommt. Damit werde ein besonderes Kleinod in seiner Stadt unterstützt sowie ein äußerst aktiver Verein, dessen engagierte Mitglieder sich zum Wohle der Allgemeinheit einbringen.

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