Tieringer informieren sich
: Wie im Donautal aus Rohwasser Trinkwasser wird

Die Rentner des Heimatvereins Kohlraisle aus Tieringen haben etwas erforscht, was in den heißen Sommertagen besonders wichtig ist.
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(red/pm)
Oberndorf
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Im Wasserwerk (von links): Alfred Fischer, Walter Narr, Richard Merz, Arnold Eppler, Hermann Butz, Gerhard Vogel, Eugen Schick und Gebhard Rottler, im Hintergrund Schloss Werenwag.

Wolfgang Perreiter

Das Wasserwerk in Langenbrunn bei Beuron, eine Einrichtung des Zweckverbandes Wasserversorgung Hohenberggruppe, wollte sich die aktive Rentnergruppe des Heimatvereins Kohlraisle Tieringen (HVK) mal genauer anschauen und hat den dortigen Wassermeister Christoph Müller besucht.

Der fachkundige Mitarbeiter führte die Tieringer durch die Wasseraufbereitungsanlagen und gab den Besuchern spannende Einblicke in die komplexen technischen Prozesse, die notwendig sind, um Rohwasser in Trinkwasser von höchster Qualität zu verwandeln. Besonders beeindruckend war es für sie, zu sehen, wie viel Aufwand hinter der Aufbereitung steckt.

Das Trinkwasser ist in Deutschland eines der am besten geprüften Lebensmittel, was durch zahlreiche Prüfprozesse sichergestellt werde, wie sie von Müller erfuhren. Mehr als 100 000 Einwohner profitierten täglich von der zuverlässigen Wasserversorgung durch die Hohenberggruppe.

Ein Höhepunkt der Führung war es für die Rentnergruppe, die Anlage zu sehen, in der die Wasserhärte von 17 auf 8,3 Grad deutscher Härte reduziert wird. „Es war faszinierend zu hören, wie präzise und aufwendig diese Prozesse sind“, berichteten sie hinterher.

Wasser sparen ist Trumpf

Auch die Herausforderungen, die durch niederschlagsarme Winter und trockene Sommer entstehen, waren Themen des spannenden Rundgangs, zumal die Hohenberggruppe in jüngster Zeit vielfach dazu aufgerufen hatte, Wasser zu sparen. In den Absatzzahlen spiegelt sich die zum Beispiel die steigende Zahl privater Pools wider.

Insgesamt sei es ein sehr aufschlussreicher Tag gewesen, der ihnen die Bedeutung einer nachhaltigen Wasserversorgung deutlich vor Augen geführt habe, berichteten die Kohlraisle-Mitglieder hinterher und kehrten zum Ausklang des Besuches noch im Café Kapellenblick in Gnadenweiler ein.

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