Das ehemalige Hallenbad Aqualino bleibt 2026 für die Gemeindewerke Unterkirnach wohl ein Verlustgeschäft. Deutlich besser fällt der Ansatz 2026 für den Geschäftsbereich Wasser aus.
Das Geschäftsfeld „Nachnutzung Aqualino“ bleibt auch 2026 der Verlusttreiber im Wirtschaftsplan der Gemeindewerke Unterkirnach.
Kämmerer Bastian Pfliegensdörfer stellte dem Gemeinderat das Zahlenwerk vor, das für das kommende Jahr im Teilerfolgsplan Nachnutzung einen Verlust von 56 000 Euro vorsieht. Fehlende Einnahmen und immer noch recht hohe Abschreibungen auf Sachanlagen sind die Ursachen für die erneut roten Zahlen.
Mit dem geplanten Umbau in ein Jugend- und Begegnungszentrum soll sich das in absehbarer Zeit aber grundlegend ändern. Die Nachnutzung müsse sich selber tragen, blickte der Leiter der Gemeindefinanzen voraus.
Über die angedachte Millioneninvestition, für die eine Förderzusage von 54 Prozent vorliegt, wird der Gemeinderat im nächsten Jahr entscheiden. „Vorerst geben wir kein weiteres Geld für Planungen aus“, versicherte Bürgermeister Andreas Braun mit Blick auf die anstehende Ratsentscheidung.
Leichter Gewinn
Deutlich besser fällt der Ansatz 2026 für den Geschäftsbereich Wasser aus. Dort weist der Plan einen leichten Gewinn von 18 000 Euro aus. Im Kaltwasserspeicher steht eine Investition von 90 000 Euro für die Erneuerung der elektrischen Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik an. Außerdem sollen zum Preis von 5000 Euro Wasserzähler ausgetauscht werden. Ob für diese Investitionen ein Kredit aufgenommen werden muss, wird laut Pfliegensdörfer noch geprüft.
Im Geschäftsbereich Energie, der das Zahlenwerk für die Einspeisung und die Eigennutzung von Strom der Photovoltaikanlage auf der Schlossberghalle abbildet, ist ein ausgeglichenes Ergebnis geplant. Beim Umsatz, der sich auf die Stromeinspeisung und die Strom- und Wärmeerlöse der Gemeinde aufteilt, sind im kommenden Jahr 25 500 Euro angesetzt. In diesem Jahr lag hier der Ansatz bei 38 400 Euro.
Jahresverlust in Höhe von 38 000 Euro
Insgesamt ergibt sich aus den drei Teilerfolgsplänen für die Gemeindewerke Unterkirnach ein geplanter Jahresverlust 2026 in Höhe von 38 000 Euro. Der Gemeinderat nahm den Wirtschaftsplan 2026 für die Gemeindewerke Unterkirnach zur Kenntnis. Beschlossen wird er im neuen Jahr.