Ehemaliges Hallenbad in Unterkirnach
: Land fördert Umnutzung des Aqualinos

Das Land Baden-Württemberg investiert 536 000 Euro in das ehemalige Hallenbad Aqualino. Damit könnte die mögliche Umnutzung in ein Jugend- und Begegnungszentrum konkreter werden.
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(red/pm)
Oberndorf
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Das Aqualino in Unterkirnach könnte künftig als Jugend- und Begegnungszentrum genutzt werden.

Ulrich Schlenker

Das Land Baden-Württemberg investiert 536 000 Euro in die Umnutzung des ehemaligen Hallenbads „Aqualino“ in Unterkirnach.

Mit dem „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ unterstützt die Landesregierung soziale Projekte wie dieses, die das Gemeinschaftsleben vor Ort stärken. Das teilte das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen am Mittwoch in Stuttgart mit.

Die Landtagsabgeordnete Martina Braun (Grüne) bedauert das Aus des Hallenbads, heißt es in einer Mitteilung: „Es war eine große Enttäuschung, als das Aqualino schließen musste. Einige Bürgerinnen und Bürger Unterkirnachs und Umgebung haben versucht, auch mit neuen Ideen das Bad zu retten. Nun freue ich mich uns umso mehr, dass dieses Gebäude in neuem Glanz erstrahlen kann. Die Umnutzung als Jugend- und Begegnungszentrum wird der Gemeinde ein Stück Lebensqualität zurückgeben und auch ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt setzen.“

29 Städte und Gemeinden profitieren

Insgesamt profitieren 29 Städte und Gemeinden von der finanziellen Unterstützung. Braun zeigt sich erfreut, dass Unterkirnach von dieser Förderung profitiert: „Die Umnutzung des Aqualino-Gebäudes zu einem Jugend- und Begegnungszentrum ist ein wichtiger Schritt, um die sozialen Strukturen in Unterkirnach und der Region weiter zu stärken. Es wird ein lebendiger Ort der Begegnung entstehen, der insbesondere für Jugendliche ein attraktives Angebot schafft und zugleich den Zusammenhalt der Generationen fördert. Insbesondere im ländlichen Raum eine wichtige Maßnahme.“

Gebäudekomplex neu ausrichten

Zu der Förderung äußert sich in einer Mitteilung auch FDP-Landtagsabgeordneter Frank Bonath. „Ich freue mich, dass Unterkirnach diese beträchtliche Summe vom Land erhält. Allerdings finde ich es schade, dass das Schwimmbad nicht erhalten werden konnte. Unterkirnach hat jetzt mit den vom Landtag zur Verfügung gestellten Mitteln, die Möglichkeit den Gebäudekomplex am Schlossberg neu auszurichten“, sagt Bonath.

„Letztendlich ermöglichen diese Fördermittel neue Projekte für die Dorfgemeinschaft und es ist begrüßenswert, dass die Städtebauförderung hier was für Unterkirnach macht“, ist das Fazit von Bonath.

Das landeseigene Förderprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ wurde 2022 ins Leben gerufen. Seitdem sind mehr als 50 Millionen Euro in Projekte geflossen, die darauf abzielen, das soziale Miteinander in den Kommunen zu fördern. Die Projekte sind vielfältig und reichen vom Bau neuer Kindergärten, der Schaffung von Grünflächen bis hin zur Umnutzung bestehender Gebäude wie dem Aqualino in Unterkirnach.

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